Mittwoch, 30. April 2014

Polentanockerl mit Kräuterseitlingen und Babyspinat

Gebratene Polentanockerl mit Kräuterseitlingen und Babyspinat

oder: Wie ich Polenta lieben lernte

Foto: Martina Lakotta

Tatsächlich habe ich - bis vergangenen Montag - noch nie in meinem Leben Polenta gegessen. Zumindest nicht, dass ich mich erinnern könnte. Es war also ALLERHÖCHSTE Zeit für mich, die Pow-Powlenta eeheeendlich einmal bei mir auf die Teller zu bringen. Und eins steht fest: Das war zwar das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal. 


Seine Premiere feierte der Maisgrieß bei mir zu Hause in Form von kleinen, gebratenen Nockerln, gebettet neben einer Pilz-Spinat-Pfanne mit würzigem Balsamico und gehackten Haselnusskernen.


Foto: Martina Lakotta



Was ihr für die Gebratenen Polentanockerl mit Kräuterseitlingen und Babyspinat (2 Portionen) braucht...


(OBACHT! Mise en Place, Mise en Place! Die vorgekochte Polenta sollte ein paar Stunden kalt gestellt werden, ehe sie weiter zubereitet wird. Also am besten am Vorabend vorbereiten. Oder den Wecker in der Früh ein paar Minütchen früher stellen und den Maisgrieß noch vor der Arbeit / Uni / Schule vorbereiten... der frühe Vogel fängt manchmal halt doch den Wurm ^^)



125 g Polenta
250 ml Pflanzenmilch (Hafer, Reis, Soja usw.)
250 ml Gemüsebrühe
1 Zweig Rosmarin, frisch
Cayenne

3 Kräuterseitlinge
200 g Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 - 150 ml Pflanzencuisine
150 - 200 g jungen Spinat, frisch oder TK
Crema di Balsamico
ein paar gehackte Haselnüsse
Kümmel, ganz
Salz
Pfeffer




Was ihr für die Gebratenen Polentanockerl mit Kräuterseitlingen und Babyspinat machen müsst...

Foto: Martina Lakotta

1.) Die Brühe, den gehackten Rosmarin und die Pflanzenmilch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Polenta einrieseln lassen und 5 - 7 Minuten unter Rühren bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Cayenne würzen und abgedeckt über Nacht oder für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellen. 

2.) Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Champignons und Kräuterseitlinge in Scheibchen schneiden. Frischen Spinat klein schnibbeln oder den tiefgefrorenen Spinat in einem Topf auftauen lassen.

3.) Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Polentamasse mit 2 Esslöfeln kleine Nockerl ausstechen und von jeder Seite etwa 3 bis 4 Minuten braten. Polentanockerl warm stellen.

4.)Für die Pilz-Spinat-Pfanne etwas Öl in erhitzen und die Zwiebel darin golden anbraten. Pilze dazugeben und ein paar Minuten bei mittlerer Hitze rührbraten, bis sie gar sind. Den Spinat dazugeben, mit der Cuisine aufgießen und kurz köcheln lassen. Zuletzt die Spinat-Pilz-Pfanne mit Crema di Balsamico, den gehackten Haselnüssen, Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken. Eine halbe Minute vor dem Servieren den Knoblauch unterrühren. Das Pfannengemüse zusammen mit den Polentanockerln auf Tellern anrichten.

Wohl bekomm´s! :-)

Dienstag, 29. April 2014

Haselnuss-Kaffee-Kuchen, vegan

 Haselnuss-Kaffee-Kuchen, vegan


Foto: Martina Lakotta
Es geht nichts über das Aroma frisch gerösteter und noch leicht warmer Nüsschen. Egal ob Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse oder Haselnüsse: Geröstet entfalten die gesunden Schalenfrüchte ein noch intensiveres Aroma. Und auch wenn die Nuss für viele eher eine herbstliche Zutat ist, kann man sie das ganze Jahr über zum Verfeinern von Kuchen verwenden

Der Star des Haselnuss-Kaffee-Kuchens ist jedenfalls - wie soll es auch anders sein - die geröstete Haselnuss. Wer den Kaffee-Geschmack nicht mag, lässt das Espressopulver im folgenden Rezept einfach weg. 



Was ihr für den veganen Haselnuss-Kaffee-Kuchen braucht...


200 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 EL Espresso- oder Kaffeepulver
100 g Zartbitter-Schokolade
125 g Margarine
125 g Zucker
2 EL Sojamehl als Ei-Ersatz
150 ml Pflanzenmilch

Nach Belieben: Schokoglasur und Haselnüsse zum Dekorieren.

Foto: Martina Lakotta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ihr für den veganen Haselnuss-Kaffee-Kuchen machen müsst...


1.) Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Obacht beim Rösten - wenn man kurz nicht aufpasst, verbrennen die Nüsse und futsch ist das feine Aroma. Die fertig gerösteten Haselnüsse bei Seite stellen.

2.) Backofen auf 160 ° C, Umluft, vorheizen. Eine Form buttern, den Boden der Form mit Backpapier auslegen.

Foto: Martina Lakotta
3.) 2 EL Sojamehl mit 4 - 6 EL Wasser verrühren und mindestens 5, am besten 10 Minuten quellen lassen. So lange die Margarine und den Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Am besten so lange, bis man den Zucker nicht mehr knirschen hört.

3.) Nüsse, Mehl, Espressopulver und Backpulver miteinander vermischen. Dann die trockenen Zutaten sowie die Milch und den Soja-Ei-Ersatz mit dem Butter-Zucker-Gemisch zu einem glatten Teig verrühren. Schokolade mit 2 EL Öl in einem kleinen Topf schmelzen lassen und ebenfalls unter den Teig rühren.

4.) Den Teig in die vorbereitete Form füllen und 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. 




Auch wenn schon Kaffee im Kuchen ist, spricht nichts dagegen ein Tässchen dazu zu trinken. Foto: Martina Lakotta 

Montag, 28. April 2014

Gefüllte Pilze mit getrockneten Tomaten und Ajvar, vegan

Gefüllte Pilze mit getrockneten Tomaten und Ajvar, vegan


Eine Sache darf bei uns beim Grillen nie, niemals fehlen: Gefüllte Pilze... Man kann die Köpfchen nach herzenslust befüllen. Zuletzt habe ich sie mit einer roten Creme aus Ajvar, getrockneten Tomaten und etwas Sojajoghurt befüllt. Omnomnomnom!
 
Foto: Martina Lakotta


Was ihr für die Gefüllten Pilze mit getrockneten Tomaten und Ajvar braucht ....


250 g Champignons (es müssen nicht unbedingt die Riesen sein)
3 EL Ajvar, mild oder scharf
4 getrocknete Tomaten (am besten die Eingelegten - die haben noch mehr Geschmack)
1 EL Tomatenmark
2 EL Soja-Joghurt
Salz, Pfeffer
Oregano, getrocknet
Paprika edelsüß, gemahlen


Was ihr für die Gefüllten Pilze mit getrockneten Tomaten und Ajvar machen müsst...


1.) Die Champignons putzen und die Stiele herausdrehen. Die getrockneten Tomaten fein hacken.

2.) Die übrigen Zutaten in einem kleinen Schälchen vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprika abschmecken.

3.) Die Creme mit einem Löffel in die Champignonköpfe füllen. 

Foto: Martina Lakotta

4.) Ein paar Minuten auf den Grill legen und gar werden lassen. Auch auf einer Pfanne mit etwas Öl werden die Pilze ganz wunderbar.

 

Sonntag, 27. April 2014

Kichererbsen-Reis-Bratlinge mit Gemüse

Kichererbsen-Reis-Bratlinge mit Gemüse

 

Foto: Martina Lakotta
Foto: Martina Lakotta

Ganz unkompliziert zubereitet und eine gute Alternative zu Tofuwürstchen oder Fertig-Mischungen für Bratlinge. 


Was ihr für die Kichererbsen-Reis-Bratlinge mit Gemüse (2 Portionen) braucht...


1 kl. Tasse Jasmin-Reis
3 EL Kichererbsenmehl
1 handvoll Erbsen
1 Karotte
1 Zwiebel
3 EL Sojamehl
Kumin, gemahlen
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß, gemahlen
Paniermehl

Was ihr für die Kichererbsen-Reis-Bratlinge mit Gemüse machen müsst...


1.) Reis kochen, abgießen und kurz abkühlen lassen. 3 EL Sojamehl mit 8 EL Wasser anrühren und mindestens 5 Minuten quellen lassen.  Dann die Erbsen, die geraspelte Karotte, die fein gehackte Zwiebel, die Gewürze und das angerührte Sojamehl mit dem Reis in eine Schüssel geben und gut mit den Händen verkneten. 3 EL von dem Kichererbsenmehl und 2 EL von dem Paniermehl untermischen, sodass die Masse gut formbar wird. Mindestens 15 bis 20 Minuten vor der Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
 
3.) Kleine Bratlinge aus der Masse formen und großzügig in Paniermehl wälzen. Dann in einer Pfanne mit Öl golden anbraten. 

Achtung! Bevor man die Bratlinge das erste Mal wendet, sollte ihre Unterseite schon schön kross sein. Sonst zerfallen die Bratlinge!


Foto: Martina Lakotta


Bei uns gab´s dazu selbstgemachte Country-Potatoes und Brokkoli-Röschen mit Knoblauch, Estragon und einem Schuss Cuisine. 

Und mit was kombiniert ihr eure Bratlinge?

Walnusstorte mit Buttercreme, vegan

Walnusstorte mit Buttercreme, vegan


Foto: Martina Lakotta

Leider habe ich es nicht früher geschafft, die eigentlich osterliche Walnusstorte mit euch zu teilen. Aber da sich die Torte auch für die nicht ostermäßige Kaffee-Tafel eignet will ich sie euch nicht vorenthalten. :-)

Was ihr für die vegane Wallnusstorte mit Buttercreme braucht...



Für den Walnusstorten-Teig:

200 g Mehl
1 EL Backpulver
170 g Pflanzenmargarine
180 g Zucker
3 EL Sojamehl (Ei-Ersatz)
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Pflanzenmilch (Soja, Hafer, Reis usw.)
200 g Walnüsse

Für die Walnusstorten-Fülle:

170 g weiche Pflanzenmargarine
300 g Puderzucker
120 g Soyatoo whip (Kokos, Soja, Reis - was man mag :) )
6 EL Aprikosenkonfitüre



Was ihr für die vegane Wallnusstorte mit Buttercreme machen müsst... 


1.) 3 EL Sojamehl mit Wasser als Ei-Ersatz anrühren und mindestens 5 Minuten, besser 10 Minuten quellen lassen. Walnusskerne grob hacken. Ofen auf 180°C, Umluft, vorheizen.

2.) Für den Teig Margarine und Zucker mit einem Rührgerät schaumig schlagen (am Besten so lange, bis man kein Knirschen mehr hört). Dann Mehl und Backpulver unter rühren dazu sieben. Ei-Ersatz, Vanillezucker und Milch ebenfalls untermischen. Etwa 1/3 der Walnusskerne unterheben. Alles zu einem glatten Teig mischen. Dann den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form gießen. Für 30 bis 35 Minuten backen. (Stäbchentest machen!)

3.) Währenddessen für die Füllung die Margarine mit dem Puderzucker glatt rühren. Soyatoo aufschlagen und dem Margarinen-Puderzuck-Gemisch unterheben. Kühl stellen. 

4.) Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und erkalten lassen. Dann in der Mitte halbieren. Eine Seite des Tortenbodens mit der Fülle bestreichen und die andere Hälfte als Deckel drauf setzen. Torte rund herum mit der Creme bestreichen.

5.) Marmelade in einem Töpfchen erhitzen und großzügig auf den Kuchen streichen. Erkalten lassen und auf den Tortendeckel noch etwas Creme streichen. Mit Walnusshälften und restilcher Creme dekorieren.

Foto: Martina Lakotta
Tipp: Weil ich für die Deko-Schäfchen eine grüne Wiese auf der Torte simulieren wollte, habe ich Kokosraspel mit grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt und auf den Kuchen gestreut. 







Samstag, 26. April 2014

Gefüllte Zucchinischiffchen

Rot gefüllte Zucchinischiffchen mit Mandelkernchen für den Grill


Ohne Fleisch kann man nie-niemals grillen?! Von wegen! 
Man muss anstelle von Wurst und Steak ja nicht immer nur schnöde Gemüsepäckchen auf den Grill hauen... wie wäre es mit ein paar rot gefüllten Zucchinis?  
Foto: Martina Lakotta
 


Was ihr für die gefüllten Zucchini (für 2 Portionen als Beilage) braucht...



1 kl. Zucchini
1 kl. Zwiebel
10 Mandeln
10 Cocktailtomaten
1/2 rote Paprika
3 EL Tomatenmark
1 Schuss Pflanzen-Cuisine
Salz, Pfeffer
Oregano
Basilikum
Paprika edelsüß, gemahlen


 

Was ihr für die gefüllten Zucchini machen müsst...


1.) Zucchini der Länge nach durchschneiden und mit einem Teelöffel die Kerne rausschaben.

2.) Zwiebel, Mandeln, Tomaten, Paprika und Knoblauch fein hacken und in einem Schüsselchen mit Tomatenmark, einem kleinen Schuss Cuisine und den Gewürzen gut verrühren.

3.) Die Fülle in den Zucchinischiffchen verteilen. Wer will, kann noch etwas geraspelten Käse auf den Schiffchen verteilen.

4.) Die Zucchinischiffchen so lange auf dem mit Öl bepinselten Grill lassen, bis die Fülle blubbert.

Foto: Martina Lakotta

Freitag, 25. April 2014

Pasta mit aromatischer Gremolata

Pasta mit aromatischer Gremolata


Gremolata ist eine würzige Kräutermischung, die - wie soll es auch anders sein - ihren Ursprung in der italienischen Küche hat. Frische Petersilie, Rosmarin, Zitrone und Knoblauch sorgen für ein herrliches Aroma. Traditionell wird die Gremolata eher zu deftigen, fleischigen Schmorgerichten verzehrt. Aber auch mit Pasta harmoniert die würzige Mischung ganz wunderbar. 

Zusammen geben die Zutaten der Gremolata ein feines, mediterranes Aroma. Wenn wir schon nicht in Italien sein können, dann essen wir halt wenigstens wie in Italien. ;-) Foto: Martina Lakotta


Was ihr für die Pasta mit Gremolata (für 2 Portionen) braucht...



Für die Pasta: 

2 Portionen Spagetthi
Olivenöl
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer

Für die Gremolata:

5-7 frische Knoblauchzehen
Petersilie
ein paar Zweige Rosmarin
Kümmel, ganz
nach Belieben: Etwas Estragon
1 Zitrone
1 Orange

 

Was ihr für die Pasta mit Gremolata machen müsst...

 

Dragoncello, aglio, limone, prezzemolo, rosmarino, arancione, cumino.
Foto: Martina Lakotta
1.) Knoblauchzehen, Rosmarin, Kümmel und Petersilie zusammen fein hacken. 

2.) Die Zitrone und Orange waschen und die Schale fein abreiben. Mit der Kräuter-Knoblauch-Mischung vermengen. Bei Seite stellen (am besten kühl und fest verschlossen).

3.) Die Pasta kochen und abgießen. Die Zwiebel fein hacken und mit Olivenöl in einem großen Topf glasig andünsten. Die fertigen Spagetthi dazugeben. Salzen, Pfeffern und vermischen. Kurz vor dem Servieren die Gremolata hinzufügen und gut mit den Nudeln vermengen. Nach Belieben noch mehr Olivenöl dazugeben. Dann die Pasta auf Tellern anrichten. Buon appetito!



Bei uns gabs dazu noch einen kleinen Tomatensalat. Delizioso! 

Donnerstag, 24. April 2014

Barbecue Soße

Barbecue Soße

 

Foto: Martina Lakotta

 
Werden die Tage wärmer und länger, wird die Lust zu Grillen immer größer. Perfekt wird das eigene Grillmenü mit einer selbstgemachten Barbecue Soße. Auch als kleines Mitbringsel zur nächsten Grillfete eignet sich das Sößchen hervorragend. 

Was ihr für die Barbecue Soße braucht...


3 Zwiebeln
2 frische Peperoni oder getrocknete Chilis
2 rote Paprika
1 Apfel
1 Dose gestückelte Tomaten oder 10 frische Tomaten
500 ml Gemüsefond
140 g brauner Zucker
2 EL Bärlauch
3 EL Paprika, edelsüß
2 Zitronen
1 Bund Basilikum oder 1 Pck. TK-Basilikum
Olivenöl 
Salz

Foto: Martina Lakotta


Was ihr für die Barbecue-Soße machen müsst...


1.) Zwiebeln und Peperoni fein würfeln. Paprika in grobe Stücke schneiden. Apfel schälen, vierteln, entkernen. Frischen Basilikum zupfen und fein hacken. Bärlauch fein hacken. Ggf. die Tomaten grob hacken (oder die Dose bereit stellen ;) )

2.) 3 EL von den gehackten Zwiebeln zusammen mit der Paprika, den Peperoni und 8 EL von den gehackten Tomaten in einen Standmixer geben und zu einer feinen Paste vrarbeiten. (Zur Not tut es bestimmt auch ein Pürierstab) Mit Salz, Paprikapulver und geriebener Zitronenschale abschmecken. Beiseite stellen.

3.) Die restlichen Schalottenwürfel mit dem gehackten Bärlauch und etwas Öl hell in einer großen Pfanne oder einem Topf anschwitzen. Dann den Rohrzucker dazugeben und unter gelegentlichem Rühren zu goldenem Karamell kochen. Dann die gestückelten Tomaten dazu geben und alles bei mittlerer Hitze ohne Deckel dick einkochen.

4.) Mit dem Gemüsefond aufgießen und wieder dick einkochen. Dann den Apfel und den Saft der beiden Zitronen in die Soße einrühren. Wieder schön einkochen. Abkühlen lassen und die vorbereitete Paprikapaste und den gehackten Basilikum untermischen. Evtl. noch einmal mit Salz oder Cayenne abschmecken. In Weckgläsern aufbewahren und schmecken lassen. :-)


Grüner Spargel mit Petersilienkartoffeln und veganer Hollandaise

Grüner Spargel mit Petersilienkartoffeln und veganer Hollandaise

 

Foto: Martina Lakotta

 

Sauce Hollandaise, von Tinki Meisterklasse, ohhh, du schöööne Spargeeeelzeeeit... *träller* ;-)

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn - ich gehöre zu denen, die ihn lieben: Den Spargel.
Und für alle, die ihn auch lieben: Mit einer veganen Hollandaise harmoniert er ebenfalls ausgezeichnet.

Was ihr für den Grünen Spargel mit veganer Hollandaise braucht (2 Portionen)...


500 - 700 g Grünen Spagel
7 - 8 Kartoffeln
Petersilie, frisch
4 EL Weisswein-Essig
8 EL Wasser
10 schwarze Pfefferkörner
1 Zwiebel
250 ml Gemüsebrühe
100 ml Pflanzencuisine
15 g Pflanzenmargarine
15 g Mehl
1 cl Weißwein
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
Zitronensaft


Was ihr für den Grünen Spargel mit veganer Hollandaise machen müsst...



1.) Kartoffeln und Spargel schälen. Petersilie und Zwiebel fein hacken.

2.) Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. 
Währenddessen die Reduktion für die vegane Hollandaise vorbereiten: Dazu die Pfefferkörner zerdrücken und zusammen mit den gewürfelten Zwiebeln, dem Essig und dem Wasser aufkochen. Auf etwa 1/3 reduzieren und abseihen. Für die Sauce brauchen wir nur die Reduktion, nicht die festen Bestandteile.

3.) Margarine in einem Töpfchen zergehen lassen, mit dem Mehl zusammen anschwitzen und kurz köcheln lassen. Dann nach und nach mit der Gemüsebrühe aufgießen. Jetzt die Reduktion, die Cuisine, den Weisswein und den Senf mit dazu geben. Von der Herdplatte nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Warm stellen.

4.) Jetzt den Spargel gar kochen. Sobald er fertig ist, die Kartoffeln abgießen, den Spargel abgießen und mit der Sauce Hollandaise auf einem Teller anrichten. Zuletzt noch die gehackte Petersilie über die Kartoffeln streuen.


Foto: Martina Lakotta



Und jetzt noch ein kleiner Exkurs zur Geschichte des Spargels.. ;-)



Schon seit langem wusste die Menschheit um den feinen Geschmack des Spargels Bescheid. Verschiedene, überlieferte Zeichnungen lassen Raum zu vermuten, dass schon die alten Ägypter den Aspargus gerne verzehrt haben. Doch eigentlich war der Spargel in Ägypten nie heimisch. Manch ein Historiker vertritt deswegen die Meinung, dass  auf den alten, ägyptischen Zeichungen dementsprechend gar keine Spargel zu sehen sein können. Wie sollen die Ägypter schon etwas gezeichnet haben, dass sie gar nicht kannten? Jene Wissenschaftler gehen jedenfalls davon aus, dass die alten Malereien irgendetwas anderes darstellen müssen, dass dem Spargel nur sehr ähnelt. (Vielleicht...Stöcke. Oder... Karotten?!) Letztendlich bleibt es wohl jedem selbst überlassen, an den "ägyptischen Spargel" zu glauben - oder eben nicht.. 

Die alten Römer hingegen sollen tatsächlich die ersten gewesen sein, die den Spargel bei sich kultiviert und ihn geliebt haben. Diese Geschichte erzählt die ausführliche Anbau-Anleitung eines Römers: Besonders in wohlhabenden Kreisen wusste man das Gemüse zu schätzen und züchtete ihn zum Verzehr.

Mit den Römern begann dann der Siegeszug des Spargels bis zu uns nach Deutschland. Allerdings wurde das stänglige Gewächs  in unseren Gefilden zunächst häufiger als Arznei und nicht als Gemüse genutzt. Kein Wunder, denn unter anderem entgiftet der Spargel, ist gut für den Blutzuckerspiegel, wirkt harntreibend, blutreinigend und soll sogar die Libido anregen. 

Andere Europäer, wie die Franzosen und Engländer, haben den Aspargus schon früher als wohlschmeckendes Gemüse erkannt und bauten ihn bereits zu Beginn des 16. Jhd. an. Die ersten deutschen Spargelbeete hingegen gab es erst ab Mitte des 16. Jhd. Von da an wurde die Spargel-Kultivierung mehr und mehr perefktioniert und vorangetrieben. 

Welch ein Glück <3

Foto: Martina Lakotta




Mittwoch, 23. April 2014

Wildkräuter-Brötchen

Brötchen mit Wildkräutern

Foto: Martina Lakotta

Auf unseren heimischen Wiesen wird so manches als Unkraut bezeichnet, dass sich eigentlich hervorragend für den menschlichen Verzehr eignet: Gänseblümchen, Löwenzahn, Schafgarbe, Brennnesseln, Sauerampfer und Co sind genießbar und lassen sich vielfältig zubereiten. Egal ob als Würze oder ob für Suppen, Salate und zum Backen:  Geht raus auf die Wiesen und sammelt eure Wildkräuter!! (Natürlich solltet ihr die Kräuter nicht direkt am Rande einer stark befahrenen Straße sammeln, sondern etwas weg vom Schuss nach ihnen suchen.)

Ich jedenfalls habe mich gestern auch nach draußen begeben, ein paar Wildkräuter gesammelt und meine Brötchen mit ihnen aufgepeppt.

 

Was ihr für die Brötchen mit Wildkräutern braucht (15 Stück) ...


Foto: Martina Lakotta
500 g Dinkelvollkornmehl (oder anderes Vollkornmehl)
etwa 300 ml lauwarmes Wasser
1 Pck. Trockenhefe
2 TL Salz
50 g Pflanzenmargarine (zerlaufen) oder Butter (zerlaufen)
1 Bund gemischte Wildkräuter (Brennnesseln, Sauerampfer, junge Löwenzahnblättchen, Schafgarbe, Spitzwegerich usw.)
                                                            1/2 Tasse Pflanzenmilch (oder Milch) 

Was ihr für die Brötchen mit Wildkräutern machen müsst...


1.) In einer Schüssel Mehl mit Wasser verrühren. Das Päckchen Trockenhefe und die 2 TL Salz dazugeben. verrühren und den Teig etwa 20 bis 30 Minuten bedeckt ruhen lassen. Währenddessen schon einmal die gesammelten Wildkräuter fein hacken. Ich habe auch noch etwas Petersilie, Schnittselerie und Schnittlauch aus dem Garten fein gehackt.

2.) Den Teig fein durchkneten, die Wildkräuter und die zerlaufene Margarine oder Butter einkneten. Evtl. noch etwas Mehl dazugeben und nochmal 30 Minuten gehen lassen. 

Jetzt muss der Teig noch einmal 30 Minuten gehen, ehe Brötchen aus ihm geformt werden.
Foto: Martina Lakotta

3.) Den Teig nochmal kneten und in 15 gleichgroße Stücke zerteilen. Dann kleine Brötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 Minuten gehen lassen.

Die geformten Brötchen-Rohlinge jetzt noch ein letztes Mal eine halbe Stunde ruhen lassen.
Foto: Martina Lakotta

4.) Während die Brötchen gehen, den Ofen auf 225 °C vorheizen.

5.) Die Brötchen mit lauwarmer Milch bestreichen, dann in den vorgeheizten Backofen geben und für 5 Minuten auf 225 °C backen. Dann Temperatur auf 200 °C reduzieren und in 15 bis 20 Minuten fertig backen. Damit die Brötchenkruste nicht zu hart wird, während dem Backen ein mit Wasser gefülltes, ofenfestes Gefäß in den Backofen stellen.

Foto: Martina Lakotta


Wer will, kann die fertigen, abgekühlten Brötchen einfrieren und dann wie handelsübliche, vorgebackene Semmeln im Ofen wieder auftauen.
Foto: Martina Lakotta

Dienstag, 22. April 2014

Mediterraner Kartoffel-Brokkoli-Auflauf mit Bechamel

Mediterraner Kartoffel-Brokkoli-Auflauf mit Bechamel, vegan oder vegetarisch



Foto: Martina Lakotta


Nach dem deftigen Ostermahl am Sonntag, gab´s gestern einen gemüsereichen, mediterranen Kartoffel-Brokkoli-Auflauf. Wer will, kann den Auflauf auch nicht-vegan zubereiten und dem Ganzen noch etwas Feta-Käse hinzufügen.

Was ihr für den veganen Auflauf braucht (2 Portionen) ...


1/2 Brokkoli
5-6 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
schwarze Oliven
grüne Oliven
2 Tomaten
1 paar Klekse Tomatenmark
mediterrane Kräuter (am besten frisch - alternativ getrocknet.)
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß
bei nicht-veganer Zubereitung: 1/3 Feta-Käse

Für die vegane Bechamel:

50 g Pflanzenmargarine
2 gehäufte EL Mehl
300 - 400 ml Pflanzenmilch (Soja, Reis, Hafer)
Muskat
Salz

Was ihr für den veganen Auflauf machen müsst... 


1.) Brokkoli in mundgerechte Stücke schneiden, Tomaten grob hacken, ein paar grüne Oliven in Scheibchen schneiden, ein paar schwarze Oliven abtropfen lassen. Kartoffeln vierteln. Ggf. Feta in klein würfeln. Frische Kräuter fein hacken.

2.) Geviertelte Kartoffeln im Salzwasser mit Schale 20 Minuten kochen. In der letzten Kochminute den Brokkoli mit in den Topf werfen und kurz mit den Kartoffeln fertig kochen, dann alles abgießen.

3.) Ofen auf 180°C, Umluft, vorheizen.

4.) Geschnibbeltes Tomaten, Oliven, Brokkoli und Kartoffeln in eine Auflaufform geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver bestreuen. Gemüse und Gewürze gut miteinander vermischen. Ein paar verteilte Klekse Tomatenmark direkt aus der Tube auf den Auflauf drücken. Dann ggf. Feta-Würfel auf dem Gemüse verteilen.

Foto: Martina Lakotta
Foto: Martina Lakotta


5.) Für die Bechamel die Margarine in einem kleinen Topf zergehen lassen. Dann 2 EL Mehl mit einem Schneebesen unter rühren hinzugeben. Als nächstes Milch in die Mehlschwitze einrühren. Bei mittlerer Hitze und unter Rühren aufkochen lassen, bis die Bechamel eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Vom heißen Herd nehmen und auf dem Auflauf verteilen. Die Hälfte der gehackten Kräuter auf dem Kartoffel-Brokkoli-Auflauf verteilen und in den Ofen schieben. In etwa 25 bis 35 Minuten solange backen, bis die Bechamel beginnt zu knuspern. Aus dem Ofen nehmen und die restlichen Kräuter darüber verteilen.


Foto: Martina Lakotta

E Voilá :-)

Feta-Päckchen mit Oliven, frischen Kräutern und Gemüse, vegetarisch

Feta-Päckchen mit Oliven, frischen Kräutern und Gemüse, vegetarisch

Für alle, die auf ein Stück Fleisch zum Grillen verzichten können und wollen, sind die Käse-Päckchen ein toller Ersatz. Die frischen Kräuter entfalten beim Öffnen der Päckchen ein wundervolles Aroma... mmmmmmh <3 

Das ist zwar weder ein besonders ausgefallenes, noch ein besonders schwieriges Rezept - aber trotzdem ein absolutes MUSS für jeden Grillinger. Und für den einen oder anderen hoffentlich auch eine kleine Inspirationsquelle bei der Suche nach der Antwort auf die Frage "WAS WERFE ICH NUR AUF DEN GRILL?!"

 

Was ihr für die Feta-Päckchen mit Oliven, frischen Kräutern und Gemüse braucht...



Foto: Martina Lakotta
1 Feta
1 paar Oliven, grün oder schwarz
1 kl. Zwiebel
1 Knoblauchzehe
10 Cocktailtomaten
1 Stücken Paprika
frische italienische Kräuter
Olivenöl
Salz
Pfeffer

etwas Alufolie zum Verpacken


Was ihr für die Feta-Päckchen mit Oliven, frischen Kräutern und Gemüse machen müsst...


1.) 2 - 4 Alufolienstücke (je nach dem, wie viele Päckchen ihr aus dem Feta machen wollt) mit Olivenöl bestreichen. Den Feta halbieren oder vierteln und auf die Alufolien verteilen. 

Foto: Martina Lakotta


2.) Zwiebel, Knoblauch, Tomaten und Paprika klein schnibbeln. Das Gemüse und Zweigchen von frischen itailenischen Kräutern auf dem Käse verteilen. Salzen und Pfeffern. Vollständig mit der Alufolie einwickeln und auf den Grill legen.





Montag, 21. April 2014

Süße Oster-Schäfchen, vegetarisch oder vegan


Süße Oster-Schäfchen

Foto: Martina Lakotta

Ostern neigt sich dem Ende. Doch so lange noch Ostern ist, fühle ich mich befugt dazu, noch ein Oster-Rezept zu posten. Ich habe die Schäfchen vegan gebacken, aber wer mag, kann sie auch mit Ei backen.

Was ihr für die süßen Oster-Schäfchen braucht...

Für den Teig:

100 g Pflanzenmargarine (oder Butter)
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g Zucker
2 EL Sojamehl als Ei-Ersatz (oder 2 Eier)
150 g Mehl
1, 5 TL Backpulver
50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

Für die Deko:

250 g Puderzucker
150 g Schokoglasur oder Ganache zum Bestreichen
Krokant, Kokosraspel, Zuckerperlen usw.
Marzipan oder Fondant für die Schafsköpfe

 
Foto: Martina Lakotta

 Was ihr für die süßen Oster-Schäfchen machen müsst...


1.) Für den Ei-Ersatz 2 gehäufte EL Sojamehl  mit 6 EL Wasser verrühren und quellen lassen.

 

2.) Pflanzenmargarine oder Butter mit Vanillezucker, Salz und Zucker schaumig schlagen. Ei-Ersatz oder Eier unterrühren und noch einmal schlagen.

3.) Mehl, Backpulver und Nüsse vermischen und mit dem Margarinen-Ei-Gemisch verrühren.

4.) Ofen vorheizen: 180°C, Umluft

5.) Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In der vorgeheizten Backofen legen und im vorgeheizten Backofen 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

6.) Für die Deko die Schokoglasur schmelzen. Puderzucker mit Wasser zu einem nicht zu flüssigen Guss verrühren. Die erkalteten Schäfchen-Körper mit Schokoglasur bzw. Ganache (für die schwarzen Schafe ^^) oder Zuckerglasur (für die weißen Schäfchen) bestreichen. Nach Belieben mit Kokosraspeln,Krokant, Zuckerperlen usw. bestreuen. Schoko und Guss vollständig erkalten lassen.

7.) Aus dem Marzipan Schafsköpfchen formen und mit einem Zahnstocher auf den Teig-Körpern fixieren. 

Foto: Martina Lakotta


Ich hatte noch etwas weißen Fondant übrig und habe daraus die Köpfe geformt. Auch ein paar Schafskörper habe ich mit Fondant überzogen. Unter die Ganache habe ich außerdem etwas erhitzte Marmelade gestrichen. Schmeckt auch sehr gut. :-) Trotzdem habe ich euch oben die vereinfachte Rezept-Version geschildert. Wer Lust hat, kann natürlich trotzdem eine Ganache und/oder Fondant für die Schäfchen zubereiten. Außerdem kamen zwei Schäfchen als Deko für die vegane Walnuss-Buttercreme-Torte zum Einsatz. 



Veganes Frikassee mit Möhrchen, Pilzen und Erbsen

Veganes Frikassee mit Möhrchen, Pilzen und Erbsen

Foto: Martina Lakotta


Seit 3 Monaten habe ich die veganbox abonniert. In der April-Ausgabe war ein Soja-Frikassee mit im Paket. So standen die Sterne vergangene Woche günstig für ein veganes Frikassee. ;-) Das Frikassee aus der veganbox ähnelt den Soja-Schnetzeln, die man mittlerweile in jedem gut sortiertem Supermarkt findet, ziemlich. Es wird nur etwas anders vorbereitet und kam mir in der Konsistenz etwas fester vor, geschmacklich aber ziemlich gleich. Deswegen kann man das folgende Rezept sicherlich genauso gut mit den "herkömmlichen Soja-Schnetzeln" aus dem Supermarkt nachmachen.


Was ihr für das Vegane Frikassee braucht (2 - 3 Portionen) ...

etwa 70g  grobe Sojaschnetzel (nach Belieben auch etwas mehr)
2 Karotten
250 g Champignons
eine handvoll TK-Erbsen
2 Tomaten
2 Zwiebel
100 - 150 ml Soja- oder Hafercuisine (wer´s nicht vegan braucht nimmt Sahne)
ein paar Spritzer Zitronensaft
etwas Mehl
Salz
Pfeffer
Kümmel, ganz oder gemahlen
Petersilie, frisch oder tiefgefroren
Schnittlauch, frisch oder tiefgefroren
125 g Reis



Was ihr für das Vegane Frikassee machen müsst...


Foto: Martina Lakotta
1.) Sojaschnetzel nach Packunsanweisung vorbereiten. Karotten in Würfelchen oder dünne Scheiben schneiden, Zwiebel fein hacken, Tomaten und Pilze feinschneiden. Kräuter fein hacken.

2.) Den Beilagen-Reis gar kochen.

3.) Während der Reis kocht, das vegane Frikassee zubereiten. Dazu die Zwiebeln und Karotten mit etwas Fett in einer Pfanne glasig andünsten. Tomaten dazugeben und ein paar Minuten rührbraten, bis sie etwas sämig werden. Als nächstes die Champignons, unaufgetauten Erbsen und Sojaschnetzel dazugeben, verrühren und mit der Cuisine (oder Sahne aufgießen). Den Saft von in etwa einer halben Zitrone einrühren. Etwas Mehl zum Eindicken klümpchenfrei einrühren. 10 bis 15  Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

4.) Frikassee salzen und pfeffern. Kurz vor dem Servieren mit Kümmel, Petersilie und Schnittlauch würzen.  (Frische Kräuter am besten immer kurz vor dem Servieren in das Essen rühren. Dann behalten sie weit mehr von ihrem Geschmack.)

5.) Das vegane (oder vegetarische) Frikassee mit Reis auf einem Teller anrichten und omnomnom.







Freitag, 18. April 2014

Vegane Ganache

Vegane Ganache


Für die meisten ist Ganache eine Füllcreme für Torten. Doch etwas anders zubereitet, kann die Ganache, ähnlich einer Schokoglasur, auch zum Bestreichen von Torten verwendet werden. Im Folgenden erkläre ich nur, wie ihr eine vegane Ganache zum Bestreichen machen könnt. 


Foto: Martina Lakotta


Was ihr für die Vegane Ganache braucht...


500 g zartbittere Kuvertüre/Blockschokolade
250 ml Pflanzencuisine (z.B. Sojacuisine, Hafercuisine, Reiscuisine usw. Ich habe Sojacuisine verwendet)

Was ihr für die vegane Ganache machen müsst...

1.) Die Kuvertüre grob hacken. 

2.) Die Cuisine in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und die Kuvertüre dazugeben. Rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat.

3.) Vor dem Verstreichen muss die vegane Ganache am besten über mehrere Stunden (!!!) komplett auskühlen.
In den Kühlschrank sollte man sie aber nicht stellen, das bekommt der Ganache nicht sonderlich gut. Ein kühler Ort ist vollkommen ausreichend. 

4.) Hat man die Ganache geduldig erkalten lassen, belohnt sie es mit einer wunderbar streichfähigen, nutella-ähnlichen Konsistenz. Jetzt kann man den Kuchen oder die Torte der Wahl mit der Ganache ummanteln.

TIP: Falls die Ganache während des Auskühlens doch zu hart geworden sein sollte, kann man sie noch einmal kurz und schwach (!) erhitzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Desto wärmer die vegane Ganache ist, desto klebriger und schwieriger lässt sie sich aber verstreichen (das gilt übrigens auch für die "gewöhnliche" Ganache aus Sahne). 

Mit dieser Ganache habe ich auch meine erste Fondant-Torte fertiggebracht. :-)


 

Vegane Sachertorte mit Fondant-Überzug

Foto: Martina Lakotta

Meine erste Fondant-Torte: 

Vegane Sachertorte in einem Anzug aus Marshmallow-Fondant

Nachdem der erste Schritt zur Fondant-Torte getan war und ich meinen eigenen MMF in den Händen halten konnte, musste schnell eine Torte her. 
Der Marshmallow-Fondant wollte schließlich ausprobiert werden. 

Wie erfahrene Fondant-Bäcker im Internet erklären, eignet sich eine Sachertorte perfekt für einen Überzug aus Fondant. Die Sachertorte ist frei von Sahne oder Buttercremes, die den Fondant bei Berührung zerstören würden. Mit einer schönen Schoko-Ganache eingestrichen, ist auch die Oberfläche der Sachertorte glatt genug für den Fondant.

Also habe ich mich in Sachen Fondant-Basis für eine vegane Variante der Sachertorte entschieden.


Was ihr für die vegane Sachertorte braucht...


300 g Mehl
200 g Zucker
60 g  Kakaopulver
200 g Pflanzenmargarine
6 gehäufte EL Sojamehl als Soja-Ei-Ersatz
3 TL Backpulver
100 ml Pflanzenmilch
160 ml sprudliges Mineralwasser
1 Prise Salz 
Aprikosenmarmelade
Vorbereitete Schoko-Ganache (vegan, nach diesem Grundrezept)

(Für die Ganache könnt ihr schon mal etwa 500 g zartbittere Blockschokolade und 250 ml Pflanzencuisine auf die Einkaufsliste setzen.)

 

Was ihr für die vegane Sachertorte machen müsst...


1.) Ofen auf 180°C, Umluft, vorheizen. Eine runde Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten.

2.) Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen. Für den Ei-Ersatz 6 gut gehäufte EL Sojamehl mit 12 EL Wasser glatt rühren. Wenn nötig mehr Wasser hinzugeben, bis das Sojamehl sich komplett gelöst hat und das Gemisch eine leicht flüssige Konsistenz hat. 10 Minuten quellen lassen.

3.) Die gestückelte Margarine, den Ei-Ersatz, die Pflanzenmilch und das Mineralwasser in die Schüssel zu den trockenen Zutaten geben, zu einem glatten Teig verrühren und in die vorbereitete Backform füllen. Für 35 bis 40 Minuten im vorgeheizten Backofen fertig backen.

4.) Die zukünftige Sachertorte aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen! Warm lässt der Kuchen sich nur schwer weiterverarbeiten. Heißt: Abwarten und Tee trinken. Am besten man lässt den Kuchen über mehrere Stunden hinweg komplett erkalten.
 
Bald, schon bald wird aus diesem Schokokuchen eine Sachertorte. Foto: Tepezoce M. Lakotta

5.) Den erkalteten Kuchen mit einem langen, scharfen Messer oder einem Faden waagrecht in zwei Hälften schneiden. Die untere Hälfte mit der Aprikosenmarmelade bestreichen und die andere Hälfte als Deckel draufsetzen.


Eine Hälfe wird mit Aprikosenmarmelade bestrichen. Foto: Tepezoce M. Lakotta

Inzwischen nähern wir uns der fertigen Sachertorte langsam, aber sicher mehr und mehr...
Sachertorten-Experten empfehlen, den fertigen Kuchen an einem kühlen Ort mindestens einen Tag lang ziehen zu lassen. Dann erst entfaltet die Sacher ihren saftigen und typischen Geschmack.
Um dem Marshmallow-Fondant eine glatte Oberfläche zu bieten, muss die Sacher dann auch noch mit einer Schoko-Ganache so glatt und ebenmäßig wie möglich eingestrichen werden. Die Ganache musst nach dem Auftragen wieder vollständig erkalten, ehe die Sachertorte mit dem Fondant überzogen werden kann. 

So eine Ganache braucht ihr, um euren Fondant vor Feuchtigkeit, Sahne und anderen Feinden zu beschützen. Foto: Tepezoce M. Lakotta



[Auch bei der Ganache Bedarf es Geduld, denn auch sie muss über Nacht vollständig abkühlen. Das ist wichtig, sonst ist sie klebrig und lässt sich schlecht auf dem Kuchen verstreichen. Abgesehen von der langen Wartezeit ist eine vegane Ganache aber ganz einfach selbst zu machen. Wie ihr eine vegane Ganache herstellt, erkläre ich euch hier.]

Ist die Ganache vollständig ausgehärtet, rollt man den Fondant aus. Damit ihr ihn überhaupt ausrollen könnt, muss der Fondant einige Stunden vorher aus dem Kühlschrank genommen und dann nochmal ausgiebig geknetet werden. Am besten man be-puderzuckert die Arbeitsfläche vor den Fondant-Arbeiten ausgiebig. Dann bleibt nix kleben. Was dem Pizzateig das Mehl, ist dem Fondant der Puderzucker.

Viele raten für Fondant-Arbeiten von einem gewöhnlichem Nudelholz ab. Empfohlen werden Nudelhölzer aus Silikon. Weil ich selber kein solches Silikon-Nudelholz besitze, habe ich mein traditionelles Nudelholz so glatt wie möglich mit Frischhalte-Folie eingewickelt. Das hat  so auch ganz gut funktioniert. Dafür, dass oft Klagen über das Fondant-Ausrollen laut werden, hatte ich keine Probleme. (Vielleicht war das auch einfach nur Anfängerglück ;-))

Der ausgerollte Fondant sollte auf jeden Fall größer als die zu beziehende Torte sein. Der Fondant muss noch ein gutes Stückchen überlappen. Was zu viel ist, wird weggeschnitten, sobald der Fondant fest auf die Torte "gestreichelt" ist. Sitzt der Fondant perfekt, kann die Torte nach Herzenslust dekoriert werden. Ich habe meine vegane Sachertorte mit ein paar selbst gemachten Blüten aus Marshmallow-Fondant verziert.

Foto: Tepezoce M. Lakotta
Foto: Tepezoce M. Lakotta


Leider habe ich die einzelnen Arbeitsschritte vor lauter Aufregung beim ersten Fondant-Backen nicht fotografiert ;-). Bei meiner zweiten Fondant-Torte verspreche ich, euch mit einer schönen Step-by-Step-Anleitung zu beglücken. 












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