Samstag, 31. Mai 2014

I see some Knödels, some vegane Semmelknödel...

Knödlige Knödelei: Semmelknödel, vegan

Foto: Martina Lakotta


Damals, als Völlerei noch Sünde war...

Früher, als der einfache Mensch sich noch sorgte, für verschwenderische Prasserei gleich mehrere tausend Jahre im Fegefeuer zu schmoren...

Und anno dazumal, als ausufernde Schlemmereien meist noch den tödlichen Hungertod bedeuteten...

Ja, genau damals! Da warn die Leut´ noch erfinderisch! 
Da konnt´ so ein altes Brot nicht einfach in die Tonne gehauen werden! 
Da war das Motto "Sparst du in der Zeit, hast du in der Not" noch stark in Mode. 
Ganz im Sinne der Resteverwertung haben unsere sparsamen Vorfahren selbst aus altbackenem Brot ein heerliches Gerricht gezaubert: Die Semmelknödel! 

Bis heute einer der beliebtesten Klassiker und wesentlich einfacher zubereitet als die Kartoffelknödel.

Letzte Woche gab´s bei uns seit Längerem auch mal wieder Semmelknödel. Und eins steht fest: Ei braucht´s für die schmackhaft-knödlingen Runden nicht unbedingt!

Was ihr für die veganen Semmelknödel braucht...


250 g Brötchen vom Vortag
250 ml Pflanzenmilch (Reis, Soja, Hafer..)
2 gehäufte EL Sojamehl
1 Zwiebel
Muskatnuss, gerieben
1 Bund Petersilie

Was ihr für die veganen Semmelknödel machen müsst...


1.)Die Brötchen in sehr dünne Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. 2 EL Sojamehl mit 5 - 6 EL Wasser glatt rühren. Petesilie fein und Zwiebel fein hacken.


Foto: Martina Lakotta


2.)Die Pflanzenmilch erhitzen, mit einer Prise Muskatnuss verquirlen und über die Semmel-Scheiben in die Schüssel gießen. 15 Minuten quellen lassen. Solange schon die die Zwiebel in einer Pfanne glasig andünsten und bei Seite stellen. 

3.)Die eingeweichten Semmeln mit dem Sojamehl-Wasser-Ei-Ersatz, der Zwiebel und der Petersilie vermischen. Aus dem Teig die Semmelknödel formen.

4.)Die rohen Semmelknödel in einen großen Topf mit siedendem Salzwasser werfen und in etwa 15 Minuten gar köcheln lassen.







Bei uns gab´s die Semmelknödel zusammen mit einer Pilzpfanne und einem gemischtem Salat.  Einfach guad, diese Knödels!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Rhabarberkuchen mit Streuseln, vegan

Crumble, Crumble, nomnomnom: Rhabarberkuchen mit Streuseln, vegan


Foto: Martina Lakotta

Rhabarber gehört im Frühling sowie im Sommer-Anfangsstadium einfach dazu. Besonders lecker ist die herb saure Stange im Kuchen kombiniert mit Streuseln.

Doch bevor´s ans Rezept für den rhabarberigen Streuselkuchen geht, noch fünf Fakten zum Rhabarer:


  • Rhabarber ist kein Obst, sondern ein Gemüse. In den USA gehört Rhabarber trotzdem zum Obst. (Yes, they can!)

  • „Wurzel der Barbaren“ - so die Übersetzung des lateinischen Namens „Rheum Rhabarbarum“ 

  • Die Rhabarberbarbara hat auf Youtube fast 2 Millionen Klicks

  • Purer Rhabarber schmeckt noch besser, wenn man statt Rhabarber Erdbeeren isst

  • Weil Menschen Listen lieben hat Tex Rubinowitz das Buch „Die sieben Plurale von Rhabarber“ geschrieben. So ein Listmolch dieser Rubinowitz!


Foto: Martina Lakotta

 

Was ihr für den veganen Rhabarberkuchen mit Streuseln braucht...


Für den Mürbteig:


250 g Mehl
100 g Zucker
100 g Pflanzenmargarine
1TL Backpulver
1 gehäuften EL Sojamehl vermischt mit 3 – 4 EL Wasser
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Fülle:


1,5 kg Rhabarber
1 Päckchen Vanillepudding
4 EL Zucker
50 – 100 ml Wasser

Für die Streusel:


100 g Pflanzenmargarine
80 g Zucker
120 g Mehl
½ TL Zimt


Was ihr für den veganen Rhabarberkuchen mit Streuseln machen müsst...


Foto: Martina Lakotta
1.)Für den Mürbteig das Mehl mit Zucker, Butter, Salz, Vanillezucker und dem Soja-Ei-Ersatz zu einem glatten Teig verkneten. Die Masse gleichmäßig in eine mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform drücken und einen 2 Zentimeter hohen Rand formen.



2.)Den Ofen schon einmal auf 160°C, Umluft vorheizen.


3.)Für die Fülle den Rhabarber schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die Stückchen dann in einem Topf mit 50 bis 100 ml Wasser und 4 EL Zucker kurz aufkochen (Wer ihn zu lange kocht, riskiert, dass sich der Rhabarber in Fasern auflöst). Dann vom Herd nehmen. Das Puddingpulver mit 250 ml kaltem Wasser ohne Zucker vermischen, in das Rhabarber-Kompott einrühren und in die mit Mürbteig ausgelegte Springform gießen.


4.)Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl und Zimt zu einem krümeligen Teig verarbeiten und über den vorbereiteten Kuchen streuen.

5.)In den Ofen geben und in 65 bis 75 Minuten fertig backen. Den Kuchen zusammen mit der Rhabarberbarbara genießen.




Montag, 26. Mai 2014

Die Geburt des Drachen: Motivtorte mit Marzipan-Schuppen und schokoladigem Innenleben, vegan

Schokokuchen mit Marzipan-Schuppen in Drachen-Optik

Motivtorten sind was Tolles. Die schmecken nämlich nicht nur gut, sondern schauen auch noch klasse aus. Die Drachentorte ist zugegeben kein einfaches Projekt - aber der Aufwand lohnt sich allemal. Ich habe den Kuchen in 3 Tagen zubereitet und jeden Tag ein bisschen was gemacht. An einem Tag lässt sich die Motivtorte nämlich nicht zubereiten.


Foto: Martina Lakotta

Ich habe den Drachenkuchen jetzt schon zum zweiten Mal gebacken. Das erste Mal für ein eher erwachsenes Kind ;-) und das zweite Mal für den Kleinen von einer Freundin. Fazit: Der Drache erfreut Jung und Alt gleichermaßen. Gefunden habe ich das Rezept für die Motivtorte auf Backen-mit-Spaß.de - eine geniale Idee, die einfach verbreitet werden muss!! :)
Im Folgenden findet ihr eine Step-by-Step-Anleitung für die Drachen-Motivtorte.

Was ihr für die Drachen-Motivtorte braucht...


Für den veganen Schokokuchen:

550 g Mehl
50 g Speisestärke
350 g Zucker
350 g Pflanzenmargarine
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Rum-Aroma
500 ml Reismilch
1/2 TL Salz
100 g Kakao
200 g Schokolade, Zarbitter
300 g Marmelade (ich habe Quitten-Marmelade genommen - schmeckt aber bestimmt mit jeder gut)

Für die Ganache:


500 g zartbittere Kuvertüre/Blockschokolade 
250 ml Pflanzencuisine (z.B. Sojacuisine, Hafercuisine, Reiscuisine usw. Ich
habe Sojacuisine verwendet)


Für´s Schuppenkleid und Drumrum:


200 g Puderzucker
600 – 700 g Marzipan-Rohmasse
Lebensmittelfarben
Schoko-Cookies



Was ihr für die Drachen-Motivtorte machen müsst...

Tag 1: Am ersten Tag erst einmal die Ganache vorbereiten und den veganen Schokokuchen backen. Sowohl die Ganache als auch der Kuchen sollen eine Nacht Zeit zum Auskühlen haben.

1.)DieGanache wie hier beschrieben zubereiten und bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Ansonsten lässt sie sich kaum verarbeiten – Also Geduld! :)


2.)Den Ofen schon einmal auf 180 ° C Umluft vorheizen.


3.)Für den Schokokuchen die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Vanillezucker, Rum-Aroma, Salz, Kakao und Reismilch dazugeben. Die Schokolade grob hacken und auch in die Schüssel schmeißen. Alles zu einem homogenen Teig verrühren und in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform gießen. In den vorgeheizten Backofen geben und eine gute Stunde fertig backen. Vor dem Rausnehmen den Stäbchentest nicht vergessen: Holzstäbchen reinstecken. Wenn beim Rausziehen kein Teig kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Auskühlen lassen.


TIP: Falls der Kuchen zu dunkel wird ein Backpapier oben drauf legen.


Tag 2: Am nächsten Tag wird der Kuchen mit der Marmelade gefüllt, in Drachenform gebracht und mit der Ganache eingekleidet. Auch hier ist wieder eine Nacht warten nötig, damit der Schokomantel schön aushärten kann.


1.)Den veganen Schokokuchen längs halbieren, mit der Marmelade bestreichen und die Hälften wieder aufeinander legen.


2.)Jetzt den Kuchen wie auf den folgenden Bildern zurechtschneiden und zum Drachen legen.

In die Mitte von dem Kuchen einen kleinen Teller legen und rundherum mit einem scharfen Messer ausschneiden. Den inneren Kreis halbieren und Ring drum herum wie auf dem Bild zu sehen zurechtschneiden.


Den inneren Kreis herausnehmen und die beiden Hälften wie auf dem Bild nebeneinander hinlegen. Das wird der Körper vom Drachen werden.
Jetzt den kleineren Teil vom gerade zurecht geschnittenen Ring als Hals an den Körper legen.
Ein Stück vom Hals abschneiden...
... und wie zu sehen hinlegen.
Für den restlichen Kopf von dem übriggeblieben Ring...
... so ein Stück abschneiden...
...und wie zu sehen zusammenbauen.
Den Drachenschwanz und ein Stückchen für die beiden Beine zurechtschneiden.
Das größere Stück vom Teller heben und an den Drachenkörper legen.
Das kleinere Stück für die Drachenfüße halbieren...
...und auch an den Drachenkörper legen. So langsam erkennt man die Grundform schon ganz gut.
3.)Den Roh-Drachen mit der Ganache ummanteln und bis zum nächsten Tag an einem kühlen Ort hart werden lassen.



Jetzt den Drachen mit der Ganache ummanteln.

Tag 3: Heute wird der Drachenkuchen endlich fertig und mit den Marzipan-Schuppen eingedeckt.



Foto: Martina Lakotta
1.)Das gesamte Marzipan mit dem Puderzucker zu einer geschmeidigen Masse kneten. Etwas mehr als die Hälfte vom Marzipan mit blauer Lebensmittelfarbe einfärben (ich habe fast 2 Tuben von der Schwartau-Farbe gebraucht). Ein kleines Stücken vom Marzipan für die Flamme rot einfärben. Den restlichen Marzipan für die Hörner und Krallen ungefärbt lassen.


2.)Das blaue Marzipan zwischen zwei Backpapier-Stücken möglichst dünn ausrollen. Ein Backpapier abziehen und mit einem Schnapsglas oder rundem Ausstecher die Schuppen ausstechen. Den Drachenkörper vollständig mit den Schuppen einkleiden.


3.)Das rot eingefärbte Marzipan auch wieder dünn ausrollen und mit einem Messer eine Flamme ausschneiden und an die Drachenschnauze legen.


4.)Aus dem ungefärbten Marzipan Hörner, Krallen, Augen und Nasenlöcher formen und den Drachen fertigmachen.


5.)Kekse zerbröseln und um den Drachen herum verteilen.



Foto: Martina Lakotta
Falls ihr den Drachen nicht gleich esst, solltet ihr ihn solange im Kühlschrank unterbringen.











Freitag, 16. Mai 2014

Flammkuchen mit Paprika, Räuchertofu und Zwiebel, vegan

Flammkuchen mit Paprika, Räuchertofu und Zwiebel, vegan

Foto: Martina Lakotta

Knusprig dünner Boden (und zwar OHNE Hefe!!!!), jede Menge Zwiebel und ein cremiges Topping - Das ist Flammkuchen. Auch den guten alten Elsässer kann man ein bisschen umfunktionieren und in ein veganes Gericht verwandeln. Statt Speck, Räuchertofu. Statt Creme Fraiche, Soja-Cuisine. Manch einer wird jetzt vielleicht aufschreien und rufen: "Wie denn?! Die Cuisine ist doch total flüssig, Mensch!" Aber es geht. Die Soja-Cuisine von Provamel stockt nämlich beim Backen. Nix mit flüssig. Ob man die Geschichte auch mit einer anderen Pflanzen-Cusine erzählen kann, hab ich noch nicht ausprobiert. Wird aber demnächst nachgeholt.

Was ihr für den Veganen Flammkuchen (2 Portionen) braucht...


Foto: Martina Lakotta
200 g Weizenmehl
125 ml Wasser
2 EL Olivenöl
Salz
3 Zwiebeln
1/2 Paprika
80 g Räuchertofu
Schnittlauch, frisch oder TK
150 ml Pflanzencuisine
Salz
Pfeffer
ein bisschen Muskat
                                                                                      2 TL Kräuter de Provence

Was ihr für den Veganen Flammkuchen machen müsst...


1.) Den Ofen schonmal auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das ist wichtig, weil der Flammkuchen nachher gleich richtig hohe Temperaturen braucht, um zu gelingen.

2.) Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Wasser und ausreichend Salz zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben, aber trotzdem eine schön gummige Konsistenz haben. 

[Falls das nicht der Fall sein sollte und der Teig zu klebrig ist, einfach noch ein bisschen Mehl mit reinkneten. Falls der Teig zu trocken wird etwas Wasser dazugeben. Aber wirklich immer nur ein bisschen Mehl und ein bisschen Wasser dazugeben, dann kneten und kontrollieren ob der Teig die richtige Beschaffenheit erlangt hat. Wenn ihr zu viel Mehl auf einmal reingebt, wird das schnell ein nimmer enden wollendes Spiel und der Teig wird größer und größer und größer und ihr immer verzweifelter und verzweifelter...ist mir auch schon mal so ergangen. Ein einschneidendes Erlebnis ;-)]

3.) Zwiebeln halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Paprika und Räuchertofu fein würfeln, Schnittlauch in kleine Röllchen schnibbeln. Die Pflanzencuisine mit Salz, Pfeffer, ein bisschen Muskat und den getrockneten Kräuter vermengen.

4.) Den Teig schön dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech bugsieren. Etwa die Hälfte der Sojasahne darauf verstreichen. Zwiebel, Paprika und Räuchertofu drauf streuen und den Rest der Pflanzencuisine darüber gießen. In den vorgeheizten Backofen schieben und etwa 15 Minuten backen. Rausholen, mit Schnittlauchröllchen bestreuen und fertig!

Foto: Martina Lakotta

Donnerstag, 15. Mai 2014

Erbsensuppe mit Möhrchen und Räuchertofu, vegan

Erbsensuppe mit Möhrchen und Räuchertofu, vegan



So grün, das muss gesund sein! ^^  
Foto: Martina Lakotta

Ich weiß ja nicht, wie die Wetterlage in anderen Teilen Deutschlands so ist, aber bei uns war´s die Tage wieder ganz schön kalt. Da kommt so ein Erbsensüppchen ganz gelegen...

Die sonst übliche Wiener-Würschtl-Besetzung wird in diesem Stück vom talentierten Räuchertofu übernommen. Der Young-Star schlägt sich tatsächlich ganz gut auf der Suppen-Schüssel-Bühne. Überzeugt euch selbst! ;-)

Was ihr für die Erbsensuppe mit Möhrchen und Räuchertofu braucht...

 

Foto: Martina Lakotta
500 g Erbsen, TK
300 ml Gemüsebrühe
4 - 5 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Zitrone (und von der nur den Saft)
Pflanzen-Chuisine zum Verfeinern
etwas Chilli
etwas Zimt
1 Bund Petersilie, frisch oder TK
1 paar Zweige Estragon
Olivenöl oder Erdnussöl
                                                                                      Salz
                                                                                      Pfeffer
                                                                                      200 g Räuchertofu

 

Was ihr für die Erbsensuppe mit Möhrchen und Räuchertofu machen müsst...


1.) Zwiebel würfeln (wobei die Zwiebel nicht allzu fein geschnibbelt werden muss - die wird recht gleich eh ihrem püriertem Schicksal erliegen). Knoblauch fein hacken. Karotten längs vierteln und klein schneiden. Petersilie und Estragon hacken. Räuchertofu zu Würfeln verarbeiten.

2.) Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig braten. Die Erbsen dazugeben und mit der Brühe aufgießen. Kurz köcheln lassen und dann mit dem Pürierstabd bearbeiten.

3.) Karotten und Knoblauch dazugeben. Die Erbsensuppe mit der Cuisine verfeinern und 10 Minuten bei wenig Hitze brodeln lassen.

4.)Währenddessen etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Räuchertofu-Würfel knusprig darin anbraten. Bei Seite stellen.

5.) Die Erbsensuppe nicht zu schüchtern mit Salz abschmecken. Dann mit Zitronensaft, Pfeffer, etwas Zimt, Oliven- oder Erdnussöl und je nach Schärfegrad mit mehr oder weniger Chilli würzen. Kurz vor dem Servieren die gehackte Petersilie und den Estragon dazugeben.

6.) Die Erbsensuppe mit dem Räuchertofu zusammen servieren und mit einem Schnittchen Brot leer löffeln.


Foto: Martina Lakotta

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Dienstag, 13. Mai 2014

Gemelli in Kokos-Erdnuss-Soße, vegan

Gemelli in Kokos-Erdnußsoße

 

Heute wird es mit einer Kombo aus Kokos und Erdnüssen ein wenig "exotischer". Obwohl eher asiatisch angehaucht, gesellt sich das Erdnuss-Sößchen auch ganz gerne zu italienischer Pasta (wie den Gemelli, oder Penne, oder Farfalle...) - geht also auch ohne Mie-Nudel ;-) 

Foto: Martina Lakotta

Den Gemüsepart übernimmt heute die Zuckerschote, von der auch ein Paar mit in die Soße reinkommen. 

Die grüne Hülsenfrucht liefert nicht nur Eiweiß und Ballaststoffe, sondern neben Vitaminen auch Eisen, Phosphor und Kalium. (Some really healthy Shit!) Außerdem soll die Schote helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Aufgrund ihres hohen Protein-Gehalts sagt man ihr nämlich einen positiven Effekt auf die Nerven nach. Na dann mal: Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

Foto: Martina Lakotta


   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ihr für die Penne mit Kokos-Erdnuss-Soße (2 Portionen) braucht...


1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
15 g frischen Ingwer
2 Portionen Pasta
Salz
100 - 150 g Zuckerschoten, tiefgefroren oder frisch
200 ml ungesüßte Kokosmilch
50 ml Gemüsebrühe
2 EL Erdnussbutter
Sambal-Oelek
1 Limette (Schale und Saft)
3 EL Erdnusskerne, gehackt (und geröstet und gesalzenen)
Schnittlauch zum Garnieren

Was ihr für die Penne mit Kokos-Erdnuss-Soße machen müsst...

 

Foto: Martina Lakotta
1.) Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein würfeln. Zuckerschoten halbieren.

2.) Nudeln in Salzwasser al dente kochen. 

3.) Währenddessen etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Ingwer darin dünsten. Die Zuckerschoten dazu geben und kurz rührbraten.

4.) Kokosmilch und Gemüsebrühe dazugießen und alles aufkochen lassen. Limettenschale fein abreiben und untermischen. Erdnusbutter einrühren und das Ganze bei mittlerer Temperatur 2 - 3 Minuten köcheln lassen. Knoblauch dazugeben. Mit Salz, Limettensaft und Sambal Oelek abschmecken. 

5.) Zusammen mit den Nudeln auf einem Teller anrichten. Mit gehackten Erdnusskernen und Schnittlauch garnieren und zu guter Letzt noch mit ein paar Spritzern Limettensaft beträufeln.

Sonntag, 11. Mai 2014

Veganer Käsekuchen mit Himbeeren

Käsekuchen“ mit Himbeeren, vegan


Ganz egal ob mit oder ob ohne Boden.
Vollkommen unwichtig ob mit oder ob ohne Rosinen.
Und nu wirklich total Wurscht ob mit Grieß oder ob ohne Grieß.

Foto: Martina Lakotta

Ich wette der gute, alte Käsekuchen gehört  - und zwar egal ob mit Boden oder ob ohne -  mindestens zu den Top 10 der beliebtesten Kuchen. Und auch dieser vegane Käse-Himbeerkuchen hier, hat sich gleich nach dem ersten Bissen einen direkten Weg in meine persönliche Bestenliste gebahnt. SÜNDE! Im veganen Look samt Himbeeren schmeckt so ein „Käsekuchen“ ganz fantastisch! OmNomNom...

Foto: Martina Lakotta

Gut, mit einem Käsekuchen im herkömmlichen Sinn hat mans hier eher nicht mehr zu tun. Dann nennen wir ihn halt einen Seidentofu-Kuchen der verdammt an seinen nicht-veganen Bruder erinnert und ihm in nichts nachsteht.
Ist aber ja auch egal wie der heißt – solang´s schmeckt, kann`s heißen wie`s mag, oder?

... das ist wirklich mit Abstand der Beste vegane Käsekuchen. Er ist perfekt: schön saftig, knuspriger Keksboden, angenehm süß und mit einem Spritzer Säure“

Und sie hat so was von Recht. Dieser Kuchen ist famos! (Vor allem braucht man keine Tonnen von Seidentofu wie für manch anderes veganes Käsekuchen-Rezept..)

Ich für meinen Teil bin jedenfalls begeistert und werde den veganen Käsekuchen bestimmt bald wieder backen. 
So.
Jetzt aber genug der Reden-Schwingerei. 
Auf zum Wesentlichen. 

Foto: Martina Lakotta


Was ihr für den veganen Käsekuchen mit Himbeeren braucht... 


  Für den Teig:


250 g Mehl
150 g Zucker
100 g Margarine
1 Prise Salz
3 TL Backpulver
3 EL Wasser

 

                                                                           Für die Füllung:



Foto: Martina Lakotta
400 g Sojajoghurt
400 g Seidentofu
175 g weiche Margarine
2 Päckchen Vanillezucker
5 - 6 EL Zucker
3 EL Sojamehl vermischt 
mit 6 EL Wasser
2 EL Vanillepuddingpulver
2 EL Grieß 
Schale und Saft von einer
mittelgroßen Zitrone
250 - 300 g Himbeeren, frisch (eine Hälfte kommt in den Kuchen, die Andere auf den Kuchen)

 

 

 

Was ihr für den veganen Käsekuchen mit Himbeeren machen müsst...


1.) Für den Boden einfach nur Mehl, Zucker, Pflanzenmargarine, Backpulver, Salz und Wasser mit den Händen in einer Schüssel zu einem ziemlich brösligen Teig verkneten. Kurz an einem kühlen Ort bei Seite stellen.
(Der Teig sollte sich genau wie Streuselteig verhalten: Er muss zusammenhalten, wenn ihr ihn fest zusammendrückt und andrerseits bei einer "falschen Berührung" sofort wieder zerbröseln. So lässt er sich gleich einfacher in die Form drücken.) 

2.) Für die "Käse"-Füllung braucht ihr einen Pürierstab oder Mixer: Sojajoghurt, Seidentofu, Margarine, Zucker, das vorbereitete Sojamehl, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver, Grieß sowie Saft und Schale einer Zitrone in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Bei Seite stellen.

3.) Ofen auf 175 ° C, Umluft, vorheizen. Den Teig gleichmäßig auf dem einer gefetten Springform drücken und einen hohen Teigrand formen. Jetzt die "Käsefüllung" über den Boden gießen und die Hälfte der Himbeeren auf dem Kuchen verteilen und leicht reindrücken. Jetzt für etwa 45 bis 50 Minuten fertigbacken. Gut auskühlen lassen und aus der Springform lösen.

Foto: Martina Lakotta


Freitag, 9. Mai 2014

Faltenbrot mit Knoblauch, Tomate und Petersilie, vegan

Faltenbrot mit Knoblauch, Tomate umd Petersilie

Foto: Martina Lakotta
Das Faltenbrot ist nicht nur superlecker, sondern schaut ja irgendwie auch ganz spaßig aus.  Zwischen den Brotfalten verbreiten Knoblauch, Tomaten und Petersilie ihr köstliches Aroma - für mich riecht und schmeckt das Faltenbrot ganz klar nach Sommer, lauen Grillabenden und jeder Menge Sonne...


Ich habe mich für mein Faltenbrot an dem Rezept von "A healthy Love" orientiert.

Allerdings habe ich nur die halbe Menge gebacken und es an ein paar Stellen ein klein wenig abgeändert und veganisiert.

Foto: Martina Lakotta


Was ihr für ein kleines Faltenbrot (15 cm Kastenform) braucht...  

 

Für den Teig:


300 g Weizenmehl
100 ml lauwarmes Wasser
 50  ml Pflanzenmilch (Soja, Reis, Hafer - Was das Herz begehrt)
1/2 Würfel Hefe, frisch
1 - 1,5 TL Salz (Unbedingt abschmecken! Nur ein gut gesalzener Teig kann dann hinterher auch schmecken)
50 g Olivenöl
Oregano, getrocknet, zum Verfeinern

Für die Füllung:

4 Knoblauchzehen
1/4 Bund Petersilie, frisch oder TK
50 g weiche Pflanzenmargarine (hier schmeckt die ALSAN-Margarine ganz gut)
1 mittelgroße Tomate
1 Prise Salz

Nach Belieben: Etwas veganen Streukäse für eine leicht käsige Kruste


Was ihr für ein kleines Faltenbrot machen müsst...

 

1.) Alle für den Teig nötigen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander verkneten. An einem warmen Ort 20 bis 25 Minuten gehen lassen (gerne auch länger). Dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche nicht allzu dünn ausrollen.

2.) Den Ofen auf 200 °C, Umluft, vorheizen.

3.) Für die Füllung Knoblauch, Petersilie, ALSAN und die Tomate in einen Mixer geben und dann auf dem ausgerollten Teig verbreiten.

4.) Eine Kastenform oder eine Auflaufform einfetten. Den Teig in etwa 5 cm breite Streifen schneiden und wie eine Ziehharmonika zusammenfalten. Die gefaltenen Brotstreifen dicht bei dicht in eine gefettete Form legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und nach Belieben mit ein bisschen Käse bestreuen. Nochmal 10 Minütchen ruhen lassen.
 
Erst den Teig ausrollen, dann mit dem Knoblauch-Tomaten-ALSAN bestreichen und in 5 cm breite Streifen schneiden..
 Foto: Martina Lakotta








5.) Das Brot im vorgeheizten Backofen etwa 20 bis 30 Minuten goldbraun backen. Wer will, kann es 5 Minuten vor dem Rausnehmen nochmal mit etwas Olivenöl beträufeln. 

Und fertig ist das faltige Pizza-Brot! Am besten schmeckt es natürlich noch leicht warm... Wohl bekomm´s!

Foto: Martina Lakotta


(Danke für die tolle Idee liebe "A healthy Love"-Bloggerin!)




Mittwoch, 7. Mai 2014

Bauernweißbrot nach kroatischer Tradition, vegan

Weißbrot nach kroatischer Bauerntradition

Foto: Martina Lakotta
Alle Tage wieder heißt´s bei uns daheim: "Brooooot backen!" Ist gar nicht so kompliziert wie mancher einer behaupten mag. Geht nämlich auch ohne Sauerteig und anderen verkomplizierenden Schnick-Schnack. Das folgende Weißbrot-Rezept eignet sich wirklich selbst für jeden noch so unerfahrenen Brotback-Jüngling: Schnell, einfach und gelingt immer.


Mehr als ein bisschen Mehl, Wasser, Hefe und Salz braucht´s neben einem Ofen (aber den hat heutzutage wohl wirklich jeder in unseren Gefilden in seiner Küche stehen) auch gar nicht.

Und das Ergebnis kann sich allemal sehen und vor allem essen lassen: Außen eine feine Kruste und innen wunderbar fluffig und saftig. Übrigens lässt sich das Brot  in Scheiben geschnitten auch hervorragend einfrieren und wieder frisch zum Frühstück toasten.


Was ihr für das Weißbrot braucht...


500 g Weizenmehl
400 ml lauwarmes Wasser
1/4 Würfel Hefe
7 - 8 g Salz
etwas Olivenöl 


Was ihr für das Weißbrot machen müsst...


1.) Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Salz dazugeben und alles gut mit einem Kochlöffel verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Jetzt das Mehl dazu geben und den Teig weiter mit dem Kochlöffel bearbeiten. Handarbeit ist hier nicht gefragt! Und keine Bange, der Teig muss so flüssig sein, ihr habt nichts falsch gemacht. :-)

2.) Den ziemlich flüssigen Teig jetzt 2 Stunden zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen. Ab und zu mal durchkneten, damit er nicht über den Schüsselrand hinauswächst.

3.) Den Ofen rechtzeitig auf 220 ° C, Ober- und Unterhitze, vorheizen.

3.) Nachdem der Teig genug geruht hat, in eine mit Öl ausgefettete Kastenform (etwa 20 cm) geben bzw. gießen. In der Form dann nochmals mit einem Löffel durchkneten. So rückt ihr den Luftlöchern, die durch das Eingießen entstanden sind, an den Leib. In der Form nochmal 30 Minuten gehen lassen und dann in den Ofen schieben. Auf mittlerer Schiene bei 220°C etwa 30 Minuten backen, dann den Herd auf 200 ° C herunterdrehen und nochmal 20 - 30 Minuten fertigbacken. Das Brot sollte eine schöne braune Kruste bilden. 


Und so bestärkt vom Brot-Back-Erfolg, kann man sich auch gleich an ein etwas "schwierigeres" Brot-Wagnis herantrauen... 

Foto: Martina Lakotta


 

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