Samstag, 28. Juni 2014

En Brot für jede Gelegenheit: Foccacia

Foccacia


Foto: Martina Lakotta
Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe defintiv ein Faible für die italienische Küche! Von Pizza und Pasta über Tiramisu und Tartufo - egal ob süß oder herzhaft, was nacht Italien schmeckt, schmeckt einfach gut <3








Das Foccacia, auch Schiacciata genannt, soll seinen Urpsrung in der Küstenregion Ligurien haben. Die Italiener essen das Fladenbrot eigentlich nicht nur als Beilage, sondern auch sehr gerne zum Frühstück (wie die Deutschen ihre Brötchen oder ihr Müsli.) 
Inzwischen hat das Foccacia sich allerdings auch bei den Italienern als beliebte Zwischenmalzeit etabliert: Herzhaft belegt mit Oliven, Zwiebeln, frischen und getrockneten Tomaten oder was das Herz sonst noch so begehrt, kann das italienische Fladenbrot locker in der Liga der Sandwiches mithalten.

Fazit: Ein Brot, dass man immer und zu jeder Gelegenheit essen kann...

Das Foccacia schmeckt pur als Beilage oder Zwischensnack genauso gut, wie herzhaft belegt. Eben ein Brot für jede Gelegenheit ;-) Foto: Martina Lakotta

Schwer zuzubereiten ist das Foccacia nicht. Man braucht nur - wie bei jedem Hefeteig - etwas Geduld. Der Teig braucht einfach seine Geh-Zeiten, damit er am Ende auch so mundet wie er soll. 
Das warten lohnt sich aber. Denn wie haben nicht auch die alten Römer schon so schön gesagt? Diu manentes tandem bona fiunt!

 

Was ihr für das Foccacia braucht...

 

500 g Mehl
20 g  Hefe, frisch
1 TL Zucker
1 ,5 TL Salz
10 EL Olivenöl
3 Zehen Knoblauch
1,5 TL Paprika, edelsüß und gemahlen
Thymian, Rosmarin und Oregano, getrocknet und gerebelt

 

Was ihr für das Foccacia machen müsst...


1.) Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Zerbröselte Hefe, Zucker und 300 - 325 ml Wasser in die Mulde geben und dann leicht mit Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

2.) Jetzt 3 EL Olivenöl, Salz, Paprika und getrocknete Kräuter in die Schüssel zu dem Teig geben und alles 10 Minuten lang schön glatt verkneten. Wenn der Teig zu flüssig ist, ein bisschen Mehl dazugeben. Etwas klebrig muss er allerdings schon sein.

3.) Die Schüssel wieder mit einem Küchentuch zudecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. So lange schon mal die Knoblauchzehen fein hacken und mit dem restlichen Olivenöl in einem kleinen Schüsselchen ziehen lassen. Mit diesem Öl wird das Foccacia später, vor dem Backen, noch bestrichen.

4.) Wenn die Stunde vergangen ist, den Ofen auf 220 ° C Umluft vorheizen. Ein kleines, ofenfestes Gefäß mit Wasser mit in den Ofen hinein stellen. Die so entstehende Feuchtigkeit verhindert, dass die Foccacia zu trocken werden.

5.) Den gegangenen Teig halbieren, mit bemehlten Händen zwei dicke Fladen formen und aufs mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Mit den Fingern Dellen in die Fladen drücken. Jetzt mit dem Oliven-Knoblauch-Öl bestreichen. Noch einmal 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

6.) Die Foccacia in den vorgeheizten Ofen stellen, Temperatur auf 200°C drosseln und die Brote hineingeben. Wenn das Foccacia goldgelb ist, ist es fertig und kann aus dem Ofen genommen werden. Das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Sobald die Brote aus dem Ofen gekommen sind, gleich mit etwas Wasser bestreichen, damit die Fladen schön weich werden.


Freitag, 27. Juni 2014

Marmorierter Pistazien-Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen, vegan






Marmorierter Pistazien-Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen

Bei uns gab es vergangenes Wochenende einen  veganen, marmorierten Pistazien-Käsekuchen gespickt von ein paar Weinbergpfirsichen. Alles in Allem ein durchaus leckerer Kuchen - allerdings hätte ich meinen studentischen Geldbeutel doch nicht so sehr schonen und in die wesentlich teureren, geschälten und ungerösteten Pistazien investieren sollen.

Denn die geröstete Variante zum selber Schälen ist zwar wesentlich preiswerter, aber so schön leuchtend grün wie ich ihn mir erhofft hatte ist der Kuchen auf diese Weise leider nicht geworden. Auch wenn der Kuchen in seiner zartgrünen Version ganz gut schmeckt, werde ich mich deswegen in naher Zukunft noch einmal an den Kuchen heranwagen. Dann allerdings werde ich in die besseren, teureren Pistazien investieren. Vielleicht sieht man die Pistazien dann nicht nur besser, sondern schmeckt sie auch intensiver heraus. To be continued...
 

Was ihr für den marmorierten Pistazien-Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen braucht...

Für den Boden:

250 g Mehl
150 g Zucker
100 g Margarine
1 Prise Salz
3 TL Backpulver
3 EL Wasser


Für die Füllung:

400 g Seidentofu
400 g Sojajoghurt
175 g weiche Margarine
2 Päckchen Vanillezucker
5 - 6 EL Zucker
3 EL Sojamehl vermischt mit 6 EL Wasser
2 EL Vanillepudding-Pulver
2 EL Grieß
Schale und Saft von einer Zitrone
Schale von einer Limette
250 g Pistazienkerne geröstet und gesalzen mit Schale (oder circa 150 - 175 g geschälte Pistazien)
4 Weinbergpfirsiche (auch Plattpfirsich genannt)

ein paar gehackte Pistazien zum Dekorieren 

Was ihr für den marmorierten Pisatzien-Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen machen müsst...


1.) Für den Boden Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver, Salz und Wasser mit den Händen in einer Schüssel zu einem bröseligen Teig verkneten. (Der Teig sollte wie ein Streuseltag zusammenhalten, wenn man ihn fest zusammendrückt und "bei einer falschen Berührung" sofort wieder zerbröseln.) Dann kurz an einen kühlen Ort bei Seite stellen.

2.) Für die Pistazien-Käse-Füllung braucht ihr einen Pürierstab oder Mixer: Sojajoghurt, Margarine, Zucker, das mit Wasser vermischte Sojamehl, Vanillezucker, Vanillepudding-Pulver, Grieß sowie Saft und Schale einer Zitrone in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Creme halbieren. Eine Hälfte bleibt weiß, eine wird grün.

3.) Für die grüne Pistazien-Creme müsst ihr 160 g Pistazien, die Limettenschale und 3 EL von der Creme in einem Universalzerkleinerer pürieren und dann mit der noch weißen Creme vermischen.

4.) Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Den Boden-Teig gleichmäßig auf einer gefetteten und mit Backpapier ausgelegten Springform drücken und einen hohen Teigrand formen. Jetzt die Quark- und die Pistaziencreme mit einem Esslöffel klecksweise in die Form füllen. Für etwa 45 bis 50 Minuten in den Ofen schieben. Wenn der Kuchen fertig ist, gut auskühlen lassen und aus der Springform lösen.

Übrigens knabbert die Menschheit seit mehr als 9.000 Jahren Pistazien. Wahrhaft ein Urzeit-Snack, den schon die reisenden Seidenstraßen-Händler in der Antike auf ihrem Weg gen China als stärkende Wegzehrung geschätzt haben sollen... Denn die kleinen Grünen, die übrigens nicht zu den Hülsen- sondern zu den Steinfrüchten zählen, enthalten mehr als 30 verschiedene Vitamine, Mineralien und gesunde Nährstoffe. Aufgrund ihres hohen Protein-Gehalts sind die Pistachios nicht nur bei Sporteln, sondern auch bei Vegetarien und Veganern - sozusagen als Fleisch- und Fischersatz - äußerst beliebt.

Montag, 16. Juni 2014

Spätzlepfanne mit Wildspargel und buntem Gemüse

Foto: Martina Lakotta



Heutzutage muss man längst kein Schwooob mehr sein, um Spätzle oder Spatzen (in runder Form auch Knöpfle genannt) regelmäßig auf den Teller zu bringen. Denn auch außerhalb des Schwabenländles erfreuen sich die die Spooodzn reger Beliebtheit. Und wie bei fast jedem Gericht gilt: Auch Veganer müssen nicht verzichten.... 

Bei uns gab´s letztens eine bunte Spätzle-Gemüsepfanne - besonders der Wildspargel macht sich, finde ich, immer richtig toll im Essen. Im Folgenden beschreibe ich euch aber nur, wie ihr die Spatzen machen könnt. Die Weiterverarbeitung sei jedem selbst überlassen. Denn egal ob als Beilage, als vegane Kaasspoooodzn oder eben mit jeder Menge buntem Gemüse - die Spatzn können vielfältig zubereitet und kombiniert werden.

Was ihr für die veganen Spätzle (2 Portionen) braucht....


300 g Weizenmehl (am besten Typ 405)
100 g Hartweizengrieß
4 EL Sojamehl
1/2 TL Salz
Kurkuma (fäbrt die Spatzen schön gelb)
150 ml Pflanzenmilch
150 ml Wasser


Was ihr für die veganen Spätzle machen müsst...


1.) Die trockenen Zutaten, also Mehl, Grieß, Sojamehl, Salz und eine Prise Kurkuma gut miteinander vermischen.

2.) Pflanzenmilch und Wasser gleichmäßig, nach und nach unterrühren und alles zu einem zähflüssigen Teig vermischen. Bei Bedarf noch etwas Wasser dazugeben.

3.) Den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen.

4.) Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und den Spätzle-Teig von einem angefeuchteten Brett in das Wasser schaben. (Wer sich darunter nichts vorstellen kann, wirft am Besten mal einen Blick auf dieses Video - hier erklärt eine offenkundige Schwäbin wie sie ihre Spätzle schabt.) Wer einen Spätzlehobel besitzt, kann natürlich auch den verwenden. Wenn die Spätzle oben schwimmen, könnt ihr sie direkt wieder abschöpfen und nach Belieben weiterverarbeiten.

Sonntag, 8. Juni 2014

Ei-Ersatz: 9 Mal anders

9 Mal anders: Vegane Ei-Ersätze 

Wer gerne backt und das dann auch noch ohne Ei machen möchte, der braucht Alternativen. Denn das Ei erfüllt in Backwaren einen nicht unwichtigen Zweck: Es sorgt für die nötige Bindung oder lockert den Teig auf. 

Doch je nachdem, was das Ei in dem ausgesuchten Rezept für eine Aufgabe übernehmen soll, gibt es verschiedene Möglichkeiten es ohne Probleme zu ersetzen.

Zur Auflockerung (entspricht jeweils 1 Ei):

* 2 EL Stärke + 3 EL Wasser + 1 TL Backpulver miteinander aufschlagen

* 2 EL Mehl + 2 EL Backpulver + 2 EL Öl + 2 EL Sprudelwasser vorsichtig miteinander aufschlagen

* No-Egg-Eiersatz Pulver (gibt´s fertig zu kaufen)


Allerdings ist es nicht möglich, den Eischnee mit einer dieser Methoden eins zu eins zu ersetzen. Aber auch hier gibt´s andere Lösungen:
Wer beispielsweise einen fluffigen Biskuit möchte, sollte sich auf jeden Fall nach einem geeigneten Rezept umsehen, von denen es massig im Internet gibt. Ich kann z.B. dieses hier sehr empfehlen (ein bisschen weiter unten steht das Rezept für den Biskuit). Das kohlesäure-haltige Wasser macht den Teig wunderbar luftig (man darf ihn beim Zubereiten nur auf keinen Fall zu heftig rühren!!!) und bisher hat auch noch niemand bemerkt, dass der Teig frei von Ei ist.

Zur Bindung (entspricht jeweils 1 Ei):

* 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser (eignet sich auch zum Panieren)

* 1/2 zerdrückte Banane

* 1 EL geschroteten Leinsamen + 2 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen)

* 3 EL Seidentofu püriert

* 3 EL Erdnussmus oder Apfelmus

* 1 EL Chia Samen + 3 EL Wasser

Das Bananen-, Apfel- oder Erdnussmus schmeckt man in der fertigen Backware schon ein wenig heraus, weswegen man diese nur für süße Speisen verwenden sollte. Im Schokokuchen kommt ein Hauch Banane oder Erdnuss aber eh super an. Apfelmus hingegen macht sich geschmacklich ohnehin nicht so intensiv bemerkbar. Am besten ist, man probiert einfach ein wenig herum. Irgendwann bekommt man dann ein Gefühl dafür, welcher Ei-Ersatz für welches Rezept am besten schmeckt.

Ich ersetze das Ei meistens mit Sojamehl oder Leinsamen - ab und zu kommt auch die Banane zum Einsatz.

Viel Spaß beim Backen und Experimentieren!

Samstag, 7. Juni 2014

Kraftspender, Potenzsteigerer und Glücklichmacher: Tiramisu, vegan


Ahhh, Bella Italia! Tolle Landschaften, laute Städte, wild gestikulierende Menschen, Strandurlaube, liebenswerte Longobarden, dolce Vita, hupende Autofahrer, Mafia, Sonne - und vor allem: Gutes Essen!

Neben Pizza und Pasta gehört das Tiramisu zu den wohl bekanntesten italienischen Gerichten. Wörtlich übersetzt bedeutet es so viel wie "Zieh mich hoch". (Wichtiges Grundwissen für alle Tiramisu-Fetischisten!) 
Doch was auf italienisch noch ganz gut klingt, ergibt auf deutsch eher weniger Sinn. 
Denn was zum Henker soll da bitte schön hochgezogen werden? 
Warum nur heißt dieses Tiramisu Tiramisu??
Und was will es überhaupt da oben?
Fragen, die Antworten verlangen.
Wie so oft weiß das World Wide Web mit kuriosen Fakten zu helfen: Im Internet kursieren verschiedenste Versionen von der tiramisuischen Namensgeschichte....

Foto: Martina Lakotta






















 1.) Der Kriegshelfer - Tiramisu zieht Soldaten hoch: 
Das Dessert soll den italienischen Soldatos während des 1. Weltkriegs als Power-Kost gedient haben. Denn was macht Mann schon stärker und pusht ihn besser an den Rande seiner Kampf-Kräfte als die Kombo aus Eiern, Zucker und Fett?

2.) Der Glücklichmacher - Tiramisu zieht die Stimmung hoch: 
Schoko, Zucker und Alkohol bringen die Menschen zum Strahlen. Ein Dessert als leckere Alternative zum Anti-Depressivum. 
Gib schlechter Laune keine Chance - mit Tiramisu!

3.) Der Aphrodisierende - Tiramisu zieht den Pullermann hoch: 
Die Venezianer des 17. Jahrhunderts sollen dem Tiramisu eine potenzsteigernde und aphrodisierende Wirkung zugeschrieben haben. Mann nehme vor dem Liebesakt künftig also eine Portion des süßen Energiespenders. Schon nach kurzer Zeit entfalten die Inhaltsstoffe ihre liebestolle Wirkung: Zucker bringt Ausdauer, Espresso hält wach und Amaretto löst Hemmungen. Und schon steht er! Ohhh amore!

4.) Der Geburtenhelfer - Tiramisu zieht Schwangere hoch: 
Das erste Mal auf der Speisekarte erschienen, ist das Tiramisu 1970 in der Trattoria La Beccherie im venezianischen Treviso. Der Italiener und Restaurant-Besitzer Ada Campeol wollte ein stärkendes Gericht für seine schwangere Frau kreieren und soll so das Tiramisu erfunden haben. (Deswegen bemühen sich die Venezianer übrigens seit 2013 darum, das Tiramisu europaweit als garantierte traditonelle Spezialität schützen zu lassen.)

Wir lernen: Tiramisu ist Kraftspender, Glücklichmacher und Aphrodisiakum in einem! Google sei Dank!

Foto: Martina Lakotta

Nachdem das Projekt "veganer Käsekuchen" jedenfalls ziemlich überzeugend war, habe ich mich jetzt zum ersten Mal auch an eine veganisierte Tiramisu-Variante herangewagt. Für diese Süßspeise kommt  - wie schon für den Käsekuchen - Mr. Seidentofu als einer der Main-Acts auf die kulinarische Bühne. Ein unkompliziertes und schnelles Rezept für ein Stückchen Italien dahoam.

 



Aber genug gefaselt, jetzt geht´s endlich ans Eingemachte!


Was ihr für das vegane Tiramisu braucht...


1 Packung Zwieback
400 g Seidentofu
125 g Soja-Joghurt
375 g Vanille-Soja-Pudding
175 g ALSAN-Margarine
5 gehäufte EL Grieß
6 - 8 EL Zucker (je nachdem wie süß ihr´s wollt)
1 Zitrone und von der den Saft
Orangenschale, gerieben
2 - 3 EL Orangensaft
1 große Tasse Espresso oder starken Kaffee
Amaretto nach Geschmack
reichlich Kakao-Pulver (Keinen Kaba, sondern richtigen Kakao!!!) 



Was ihr für das vegane Tiramisu machen müsst...


Foto: Martina Lakotta
1.) Die Alsan-Margarine bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf zerlassen. Den Espresso oder Kaffee schon einmal kochen, abkühlen lassen und je nach Belieben mit mehr oder weniger Amaretto vermischen. Die koffeinhaltige Amaretto-Mischung dann am besten gleich in ein Gefäß schütten, in dem man nachher die Zwiebacks problemlos tunken kann.


2.) Für die Creme Seidentofu, Joghurt, Pudding, zerlassene Margarine, Grieß, Zucker, Orangenschale, Orangensaft und Zitronensaft mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Kurz bei Seite stellen.

3.) Als nächstes geht´s ans Schichten: Dazu ersteinmal die Zwieback-Scheiben einzeln in das Amaretto-Kaffee-Gemisch tunken und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Danach die Zwiebacks mit einer Schicht von der vorbereiteten Creme bedecken und das Ganze nochmal wiederholen: Also Zwiebacks tunken, in der Form vereilen und mit der restlichen Creme bedecken.

4.) Zuguterletzt das Tiramisu in den Kühlschrank stellen. Dort muss es unbedingt mindestens 8 Stunden, besser noch über Nacht bleiben, damit es eine feste Konsistenz bekommt. (wie heißt´s nicht so schön: Geduld ist die Mutter aller Tugenden...^^)

5.) Das vegane Tiramisu kurz vor dem Servieren kräftig mit Kakaopulver bestreuen und fertig:
Un pezzo di Italia per la casa: Buon Appetito meine Lieben!

Freitag, 6. Juni 2014

Paprika gefüllt mit Tomaten-Couscous und schwarzen Oliven

Foto: Martina Lakotta

Wie könnte man das sommerlich warme Pfingstwochenendes besser begrüßen, als mit einer kleinen Grillinger-Action? Die Sonne scheint, der Himmel ist blau - die Gunst der Stunde muss genutzt werden! Wer weiß schon, wie der Sommer wettertechnisch noch so werden wird... Deutschlandwetter, komisches Wetter... Aber so lange die Sonne scheint, gibt´s ja nichts zu beklagen. Also ab nach draußen, Grill anwerfen und gut gehen lassen! ;-)

Bei uns kommen heute unter anderem auch rote Spitzpaprika, gefüllt mit Tomaten Couscous und schwarzen Oliven auf den Grill. Geht nicht nur schnell, sondern schmeckt auch gut.

Was ihr für die Gefüllten Paprika mit Tomaten-Couscous und schwarzen Oliven (4 Hälften) braucht...


Foto: Martina Lakotta
2 rote Spitzpaprika
ein paar schwarze Oliven
3 EL Tomatenmark
Couscous
Petersilie, frisch
Zitronensaft
Cayenne
Salz
Pfeffer

 

 

 

 Was ihr für die Gefüllten Paprika mit Tomaten-Couscous und schwarzen Oliven machen müsst...


1.) Den Couscous nach Packungsanleitung in Wasser oder Brühe einweichen. Die Oliven in Scheibchen schneiden und die Petersilie hacken.

2.) Jetzt den Couscous mit dem Tomatenmark verrühren. Oliven und gehackte Petersilie dazugeben und alles gut vermischen. Zuletzt noch mit Zitronensaft, Cayenne, Salz und Pfeffer abschmecken.

3.) Ein paar Minuten auf den Grill legen und genießen :-)

Dienstag, 3. Juni 2014

Lins mal rein: Dhal mit Kokos, Minzjoghurt und Reis

Foto: Martina Lakotta


Dhal ist ein superleckeres indisches Gericht, das aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen zubereitet wird. Für mein Dhal kommen rote Linsen zum Einsatz, die in Kokosmilch und Tomatensoße zu einem Brei gekocht werden. Gewürzt wird mit Kumin, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Chili. Und weil Dhal wie Liebe für Magen und Geschmackssinne ist, empfehle ich: Unbedingt ausprobieren, nachkochen und genießen! 1,23 Milliarden Inder (Stand 2013) können so falsch wohl nicht liegen.

Was ihr für das Dhal aus roten Linsen (für 2 - 3 Portionen)  braucht...

                                                                       Für das Dhal:


Foto: Martina Lakotta
125 g rote Linsen
250 ml passierte Tomaten
200 - 300 ml Kokosmilch
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
4 cm Ingwer
Kumin (Kreuzkümmel), gemahlen
Chili oder Sambal Oelek
Salz, Pfeffer

 

Für den Minzjoghurt:

250 g Soja-Joghurt
2 Zehen Knoblauch
1/2 Zitrone und von der nur den Saft
reichlich frische Minze
Salz, Pfeffer

Als Beilage: 2 bis 3 Portionen Reis




Was ihr für das Dhal aus roten Linsen machen müsst...

1.) Für den Minzjoghurt den Knoblauch und die Minze fein hacken und mit dem Joghurt verrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.

2.) Für das Dhal Zwiebel, Knoblauch und Ingwer kleinschneiden und dann in einem Topf mit etwas erhitztem Öl solange braten bis die Zwiebeln glasig werden. Als nächstes Linsen, Tomaten und Kokosmilch dazugeben und alles gut verrühren. 10 Minuten köcheln lassen und nach und nach mit etwas Wasser aufgießen, bis die Linsen weich sind.

3.) Während das Dhal köchelt schon einmal den Reis vorbereiten und im kochenden Wasser gar kochen.

4.) Sobald die Linsen weich sind, das Dhal mit Pfeffer, Chili oder Sambal Oelek und Kumin kräftig würzen. Zuguterletzt noch kräftig mit Salz abschmecken. (Wenn man Linsen kocht, ist es wichtig, erst zu Salzen, wenn die Hülsenfrüchte weich geworden sind, da die Linsen bei zu frühem Salzen nicht vernünftig gar werden.)

5.) Zurücklehen, ab-dahlen und genießen. kripyā bhojan kā ānnaṅd lijīyai!

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