Sonntag, 27. Juli 2014

Richtig Karamellisieren leicht gemacht

Kleines Back A-B-C: Wie ihr richtig karamellisiert

Karamell ist nichts Anderes als geschmolzener Zucker. Je nach dem wie hoch die Temperatur ist, bei der der Zucker geschmolzen wird, verfärbt sich das Karamell goldgelb bis tiefbraun. Bei seiner Metarmorphose vom Zucker zum Karamell entwickeln die süßen Kristalle dann auch ihr typisches Röstarmoa. Je nach Röstungsgrad schmeckt das Karamell herrlich süß bis leicht bitter.

Das fertige Karamell macht sich dann nicht nur gut auf Desserts wie der Créme brulée, sondern eignet sich auch zum Karamellisieren von Früchten, zur Zubereitung von Soßen oder zum Rösten von Nüssen. Wer will, kann das Karamell nach dem Erkalten gebrochen oder geschnitten als Kuchendeko verwenden. Und ein Stückchen von der süßgoldenen Platte kann auch ganz gut dabei helfen, enormen Zuckergelüsten Einhalt zu gebieten.

Falls ihr an Topf oder Pfanne nicht schütteln, sondern während dem Karamellisier-Vorgang lieber Rühren wollt, verwendet ihr am Besten einen Holzlöffel. 

Und obacht: Der geschmolzene Zucker ist heiß und sollte am besten nicht mit eurer Haut in Berührung kommen...

Was ihr für das Karamellisieren braucht:

Zucker

Wie ihr den Zucker karamellisiert:


1.) Den Zucker in eine schwere Pfanne oder einen Topf schütten und gleichmäßig verteilen. Am besten ist, ihr schüttelt dazu etwas an Topf/Pfanne und dreht ihn/sie herum, sodass der Topfboden vom Zucker bedeckt ist. Jetzt den Herd auf mittlere Stufe schalten.

2.) Sobald der Zucker zu schmelzen beginnt, muss die Pfanne immer wieder hochgehoben, gedreht und gerüttelt werden. Wenn er dann goldbraun und klar ist, könnt ihr die güldene Flüssigkeit vom Herd nehmen, zum Erkalten in eine mit geölter Alufolie ausgelegte Kuchenform gießen oder Früchte, Nüsse und Anderes damit karamellisieren.

Schmeckt wie ein Sonntagsbesuch bei Oma & Opa: Fruchtiges Marillen Crostata

Foto: Martina Lakotta

Fruchtiges Marillen Crostata

Stück für Stück ein Genuss... Foto: Martina Lakotta
Knackig rund in gelb-orangem Gewand und fruchtig lecker: Die kleine Schwester der Gefrüchte Nektarine und Pfirsich schmeckt frisch mindestens genauso gut wie als Trockenfrucht. Wie alle Obstsorten überzeugt auch sie mit der geballten Power von Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien. Während das Betakarotin beispielsweise hilft, den Blick zu schärfen und die B-Vitamine nützlich sind, um die Nerven zu stärken, sollen die in den Aprikosen enthaltenen Karotene sogar vor Krebs schützen. Und auch auf den großen Bühnen der Kuchen und Süßspeisen entpuppt sich das Früchtchen als durchaus talentiert... 

Das Marillen Crostata ist ganz einfach zuzubereiten und schmeckt ein wenig wie ein sommerlicher Sonntagsbesuch bei Oma und Opa. Hauptzutat für diesen Kuchen sind, wie sollte es auch anders sein, die Aprikosen - von den Früchtchen kommt nämlich rund 1 Kilo in und auf den Kuchen. Die eine Hälfte wird zu einem karamelligem Kompott gekocht und auf den Mürbteig gegossen. Die andere Hälfte der Marillen wird in Halbkreise geschnitten, um dann die Oberseite von der Crostata zu zieren.

Was ihr für das Marillen Crostata, vegan, braucht...

Für den Boden:

300 g Mehl
1 Prise Salz
150 g kalte Pflanzenmargarine (z.B. ALSAN)
2 EL Zucker
1 EL Sojamehl mit 2 - 4 EL Wasser verrührt
3 - 4 EL Eiswasser

Für das Kompott:

500 g Marillen
1 Zitone und von der den Saft
50 g Zucker

Für den Belag:

 500 g Marillen
50 g Mandeln, gehackt oder in Stiftchen geschnitten
Ein bisschen Pflanzencuisine

etwas Puderzucker als Deko
 
Das Marillen Crostata schmeckt nach einem sommerlichen Sonntagmittag bei Omi und Opi... ;-) Foto: Martina Lakotta

 

Was ihr für das Marillen Crostata, vegan, machen müsst...


1.) Für den Mürbteig müsst ihr das Mehl, die Prise Salz und die 2 EL Zucker gut vermischt in eine Schüssel geben. Jetzt den vorbereiteten Sojamehl-Ei-Ersatz, das Eiswasser sowie die kalte Alsan/Margarine klein gewürfelt mit in den Pott geben und alle Zutaten zu einem schönen, glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

2.) Während der Teig im Kühlschrank ruht, widmen wir uns schon einmal dem Kompott. Dazu müsst ihr zunächst ein halbes Kilo Aprikosen entkernen, vierteln, mit dem Zitronensaft beträufeln und vermischen. Als nächstes werden die 50 g Zucker in einem Topf karamellisiert. (Wie ihr richtig karamellisiert, erfahrt ihr mit einem Klick hier.) Wenn der Zucker golden und flüssig ist, sofort die Früchte mit dem Karamell vermischen (Achtung - Heiße Spritzer beim Einfüllen in den Topf möglich!^^), gut verrühren und bei schwacher Hitze 15 Minuten zu einem Kompott köcheln lassen. Beiseite stellen.

Eine Kugel Vanille-Eis mundet bestimmt sehr gut zu dem Crostata. Foto: Martina Lakotta
3.) Für den Belag das andere halbe Kilo Aprikosen halbieren, entkernen und auf die Seite stellen. Als nächstes den Boden einer Tarte- oder Kuchenform mit Backpapier auslegen und den Rand der Form einfetten. Den Ofen auf 210 °C, Umluft, vorheizen.

4.) Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dünn ausrollen, als Boden in die Form drücken und einen drei Zentimeter hohen Rand formen. Nicht vergessen ein kleines bisschen von dem Teig für das Kuchengitter aufzuheben. Den Teig in der Form mehrfach mit einer Gabel einstechen. Das verhindert, dass sich beim Backen Luftblasen und Dellen bilden.








5.) Das vorbereitete Marillenkompott gleichmäßig in der Form auf dem Kuchenboden verteilen und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Das Kompott Stück für Sück mit den vorbereiteten, halbierten Aprikosen belegen. Die gewölbte Seite zeigt dabei nach oben. 

6.) Für das Kuchengitter den restlichen Teig in Röllchen formen und als Gitter über die Fülle legen. Etwas Pflanzencuisine mit Wasser verdünnen . Kuchen-Gitter und Kuchenrand damit bestreichen. Die Temperatur im Ofen auf 190 °C drosseln, den Kuchen auf die mittlere Schiene schieben und in 30 bis 35 Minuten backen.

Das Crostata lässt sich kalt und warm genießen. Wer möchte, streut noch etwas Puderzucker oben drauf.

Besonders schmackhaft ist dazu übrigens eine Kugel Vanille-Eis, das sich natürlich auch, wie zum Beispiel in diesem Rezept hier beschrieben, vegan zubereiten lässt... :-) Leider hat die Zeit dieses Wochenende bei mir nicht mehr dazu gereicht, auch das vegane Eis zu machen - das wird aber bestimmt demnächst nachgeholt. Schließlich ist der Sommer ja noch nicht allzu alt und damit die Lecker-Schlecker-Eiszeit auch noch nicht ganz vorbei..




Montag, 21. Juli 2014

So kommt der Sommer auf den Teller: Melon-Colada-Kuchen

Foto: Martina Lakotta

 Sommer, Sonne, Kuchenträume:

Melon-Colada-Kuchen, vegan

 

Foto: Martina Lakotta
Zugegeben - heute ist in weiten Teilen Deutschlands nicht allzu viel vom Sommer zu spüren. Bayern zumindest versinkt nach sommerlichen 34°C am Wochenende seit heute Mittag im tristen Regen. Aber so sicher wie das Amen in der Kirche, ist auch die Rückkehr von Sommer und Wärme.
Wer nicht so lange warten möchte, kann sich einfach ein Stückchen Sommer backen: Der Melon-Colada-Kuchen ist da genau das Richtige! Honigmelone, Minze, reichlich Kokos und ein Schuss Malibu machen den Kuchen zu einem sommerlichen Hochgenuss. <3

Inspiriert zu dieser veganen Köstlichkeit, wurde ich von dem tollen Foodblog "Cinnamon and Coriander". Die dort backende Zauberköchin hat mich am Wochenende mit ihrem nicht-veganen Melon Colada Kuchen in die Küche getrieben. 

Das Ergebnis kann sich essen lassen! It makes me very nomnom! ;-)

Foto: Martina Lakotta

Was ihr für den Melon-Colada-Kuchen, vegan braucht:

Für den Boden:

150 g Kokosraspel
30 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker
70 ml Pflanzenöl
1 Limette und davon Schale und Saft
3 EL Sojamehl, angerührt mit ca. 6 EL Wasser

Für die Creme:

400 g Seidentofu
1 TL Agar-Agar
1,5 Honigmelone
200 g Kokosmus (ich habe das von der Marke TROPICAI verwendet - von dem war in der letzten veganbox ein Päckchen zum Probieren - kam wie gerufen für den Melon Colada Kuchen)
80 ml Malibu
200 g ALSAN (die schmeckt zum Backen einfach besser, als die herkömmlichen Margarinen)
50 g Kokosraspel
8 bis 10 EL Zucker (je nach dem wie süß ihr es mögt)

 

Für die Deko: 

Ein paar Blättchen frisch gezupfte Minze
Kokosraspel

Außerdem: 

Einen Pürierstab
Ein paar Stunden Geduld damit die Creme auch schön fest werden kann :)

Foto: Martina Lakotta

Was ihr für den Melon-Colada-Kuchen machen müsst:


1.) Für den Boden müsst ihr ersteinmal den Backofen auf 100°C Umluft vorheizen, die Kokosraspel auf einem Backblech verteilen und diese dann in etwa zehn Minuten leicht goldig rösten. Aber obacht - behaltet den Ofen immer im Auge. Mein erster Röstversuch hat aus Unachtsamkeit mit kohlschwarzen Raspeln geendet....... *räusper*

2.) Den Ofen braucht ihr nach dem Raspel-Geröste noch nicht abschalten, sondern könnt ihn gleich zum Backen für den Teig auf 150 °C Umluft vorheizen.

3.) Die fertig gerösteten Kokosraspel werden jetzt zusammen mit dem Soja-Ei-Ersatz, dem Mehl, dem Backpulver, dem Zucker und dem Öl in eine Schüssel gegeben und zu einer glatten Masse verrührt. Eine Form mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig hineinfüllen und gleichmäßig verstreichen. Die Form in den Ofen geben und den Kuchenboden in etwa 15 Minuten golden fertigbacken, herausnehmen und in der Form erkalten lassen.

4.) Für die Creme eine halbe, geschälte Honigmelone in eine Schüssel geben und pürieren. (Das andere Viertel von der Melone brauchen wir später. Das wird nämlich in dünne Scheiben geschnitten, mit denen der Boden noch belegt wird, ehe die Creme oben drauf kommt.) Den Seidentofu, das Kokosmus und 1 TL Agar-Agar mit in die Schüssel geben und alles noch einmal pürieren.

5.) Die ALSAN in einen kleinen Topf geben und bei geringer Temperatur schmelzen lassen. Die geschmolzene ALSAN zusammen mit dem Malibu, dem Zucker und den Kokosraspeln in die Schüssel zu dem Tofu-Kokos-Melonen-Misch geben. Alles zu einer glatten Creme pürieren. Keine Panik: So flüssig euch die Creme zu diesem Zeitpunkt auch erscheinen mag - ein paar Stunden im Kühlschrank genügen und wir werden mit einer schnittfesten Creme belohnt.

6.) Den inzwischen abgekühlten Boden mit der in dünne Scheiben geschnittenen Honigmelone (siehe Punkt 4) belegen. Falls ihr wie ich keinen Tortenring besitzt, lasst ihr den Kuchenboden in der Form erkalten und nehmt ihn auch nicht heraus. Die Creme wird jetzt einfach oben drauf gegossen - dank dem Backpapier am Boden der Form ist euer Kühlschrank auch vor eventuell auslaufender Creme geschützt. Das Ganze kommt jetzt für fünf bis sechs Stunden in den Kühlschrank. Am Besten wäre jedoch, ihr geduldet euch und lasst den Kuchen über Nacht fest werden.

7.) Wenn die Creme dann umgeben von Kälte nach einigen Stunden oder über Nacht schön fest geworden ist, könnt ihr den Kuchen aus der Form lösen. Davor aber einmal vorsichtig mit einem Messer um den Kuchen herum schneiden. Dann löst er sich nämlich leichter von der Form. Jetzt müsst ihr den Melon-Colada-Traum nur noch mit Minze und Kokosraspeln dekorieren und euch das Stückchen Sommer - allem Regen zum Trotz! - schmecken lassen. :-)

Freitag, 11. Juli 2014

Kichererbsensalat

 Pack die Lunchbox: Salat aus Kichererbsen 

Der perfekte Mittagslunch! Foto: Martina Lakotta

Kichererbsen enthalten viel Eiweiß und jede Menge Eisen (6 mg/100 g) und etwa so viel Kalzium wie die ach-so-unersetzbare Kuhmilch - schon allein deswegen sollten die Hülsenfrüchte öfters Mal aufgetischt werden. Beispielsweise lassen sich dir Kichererbsen als Salat supergut in die Lunchbox packen....

Was ihr für den Kichererbsensalat (1 Portion) braucht....

etwa 100 g Kichererbsen
1 Tomate
1 Stück Gurke
grüne und schwarze Oliven
1 kleine Paprika    
1 Karotte
Schnittlauch
Basilikum
etwas Olivenöl
ein paar Spritzer Limettensaft
2 - 3 EL Sherryessig
Zimt
Cayenne
Paprikalver
Kumin
Pfeffer, Salz

Was ihr für den Kichererbsensalat (1 Portion) machen müsst...

1.) Tomate, Gurke und Paprika in kleine Stückchen schneiden. Karotte raspeln. Schnittlauch und Basilikum fein hacken. Alles Zutaten samt Kichererbsen und Oliven in eine Schüssel geben.

2.) Sherryessig, Öl und Limettensaft über den Salat geben und alles schon mal gut verrühren. Mit Zimt, Cayenne, Paprikapulver, Kumin, Salz und Pfeffer würzen. Der Zimt ist finde ich übrigens die wichtigste Zutat!!!

3.) Lunchbox packen und in der Mittagspause gut gehn lassen.

Foto: Martina Lakotta


Übrigens:  
Ich habe den Salat nur aus fototechnischen Gründen in die Box gepackt. Wer weder in Besitz einer luftdichten Box ist, noch Lust auf Salatdressing und Zwiebelduft in der Tasche hat, sollte lieber auf die klassische Plastik-Lunchbox verzichten. Die sind meistens nämlich alles andere als tropfsicher....

Besser: Einfach ein großes Schraubglas hernehmen! Das lässt sich nämlich ohne Weiteres so verschließen, dass nichts ausläuft. `Ne bessere Brotzeitbox gibt´s nicht! Darin kann man sogar Suppen auslaufsicher von A nach B transportieren. 

Darum der Tipp des Tages: Das nächste Gurken/Peperoni/Oliven/Marmeladen/OderSonstWas-Glas aufheben und als Salat- oder Suppen-Lunchbox verwenden. ;-)

Zum Abschluss noch die unvermeidbare Masterfrage: Warum bloß heißt die Kichererbse Kichererbse?! 

Sie heißt nicht etwa Kichererbse, weil man mit etwas Fantasie ein grinsendes Gesicht in der Hülsefrucht erkennen kann... auch Kichern muss man von einer Ladung Kicherbsen nicht (wobei das doch ein berauschend lustiger Nebeneffekt wäre^^)... tatsächlich lässt sich die Namensgebung sprachgeschichtlich erklären:

Alle Sprachen auf der Welt haben sich im Laufe der Zeit über tausende Jahre hinweg immer wieder verändert und gewandelt. Schon die alten Römer haben zu ihrer Zeit die Kichererbse auf den Tisch gebracht. Caesar, Cicero und Co. haben die Pflanze in der damaligen Weltsprache, also auf lateinisch, als "cicer" bezeichnet. Im Althochdeutschen hat sich daraus der Name "Kihhira" für Kichererbse entwickelt, woraus schließlich unsere heutige "Kichererbse" geworden ist. 

Hamma wieder was gelernt - aber jetzt ab in die Küche!



Donnerstag, 10. Juli 2014

Rucola-Haselnuss-Pesto

Zu Pasta, Gemüse und Co: Pesto aus Rucola und Haselnüssen

Foto: Martina Lakotta

Nachdem der Rucola in unserem Garten wie verrückt gewachsen ist, habe ich ihn vor ein paar Tagen in ein mit Haselnüssen verfeinertes Pesto verwandelt. Das Pesto schmeckt schön intensiv und hat auch ohne Zugabe von Knoblauch, Parmesan oder Zwiebeln ein herrliches, starkes Aroma.

Man kann das Pesto nach der Zubereitung entweder sofort verwenden und Nudeln, Gemüsepfanne, Frühstücksstulle oder andere Leckereien damit verfeinern. Oder aber man stellt die grüne Paste in rauen Mengen her und sorgt so vor für schlechte Zeiten ;-)

Bei letzterem stellt sich natürlich die Frage nach der Haltbarkeit. Meine Internetrecherche in Kochforen hat ergeben: Auch hier scheiden sich wie so oft die Geister. Bei den einen hält die Paste in einem Schraubglas und mit Öl abgedeckt wochenlang. Bei anderen scheint die Masse schon nach ein paar Tagen zu gären oder zu schimmeln. 

Deswegen wird oft empfohlen, das Pesto, das man nicht sofort aufbraucht, einfach einzufrieren. Auch hier gibt es unterschiedliche Methoden:

Links ein Pesto ohne Nüsse, rechts mit. Foto: Martina Lakotta
1.)Entweder das Rucola-Pesto wird in möglichst kleine Schraubgläser gefüllt und in den Gläsern eingefroren. Wenn dann einmal nicht ein ganzes Schraubglas benötigt wird, lässt man das Pesto nur so lange auftauen, bis die gewünschte Menge oben abgekratzt werden kann und stellt den Rest sofort zurück in den Froster.

2.)Man nimmt einen Gefrierbeutel, füllt das Pesto dort rein und drückt es schön flach. So kann man das Pesto plattenweise einfrieren und bei Bedarf einfach immer ein Stückchen abbrechen. Dazu dürfen die Pesto-Platten natürlich nicht zu dick sein, sonst ist da nix mit auseinanderbrechen.

3.)Das Pesto wird einfach in einem Eiswürfelmacher eingefroren. Ziemlich praktisch, denn so kann das Pesto je nach Bedarf einfach würfelweise aufgebraucht werden.


Falls das Rucola-Pesto jedoch ohnehin in den nächsten Tagen verzehrt werden soll, kann man es auch in ein Schraubglas abgefüllt im Kühlschrank unterbringen. Die Paste muss beim Einfüllen jedoch schön fest runtergedrückt werden, sodass keine Luftlöcher entstehen können, die in Sachen Haltbarkeit nicht gerade zuträglich wären. Ist das Glas befüllt, kommtoben drauf eine luftdichte Schicht Öl, die immer wieder erneuert werden muss, wenn man das Pesto nicht ganz aufbraucht und zurück in den Kühlschrank stellen möchte.

Was ihr für das Rucola-Haselnuss-Pesto braucht:


1 Bund Rucola
1 handvoll Haselnüsse, geröstet
2 - 3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
2 - 3 TL Meersalz

einen Mixer zum Pürieren


Was ihr für das Rucola-Haselnuss-Pesto machen müsst:


1.) Den Ofen auf 100 °C vorheizen und die Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Nüsse mit etwas Öl vermischen und 10 bis 15 Minuten im Backofen rösten lassen. Immer schön achtsam bleiben, sonder verbrennen die Nüsse am Ende!

2.) So lange schon mal den Rucola grob hacken und in einem Topf mit etwas kochendem Wasser kurz blanchieren, sodass die Blätter zusammenfallen. Danach abgießen und in einen Mixer geben.

3.) Haselnüsse, Öl und Meersalz dazugeben und alles auf  höchster Stufe pürieren.

4.) Falls ihr das Pesto in Schraubgläser füllt, solltet ihr diese vorher sterilisieren. Dazu einfach in einem genügend großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser blubbert, werden die Gläser vorsichtig hineingegeben und für ein bis zwei Minuten mit gekocht. Dann mit einem Löffel oder Ähnlichem wieder hinausbefördern und kurz abkühlen lassen. Pesto hineinfüllen - ACHTUNG: Luftlöcher so gut wie möglich vermeiden!!!

Dienstag, 8. Juli 2014

Exotischer Kartoffelsalat mit Curry und Roter Beete

Kartoffelsalat mal Anders...


Der Kartoffelsalat lässt sich übrigens auch gut vorbereiten und als Brotzeit mit in Arbeit, Uni oder Schule nehmen. Foto: Martina Lakotta

Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Kartoffelsalat-Varianten: Entweder der Salat wird mit Brühe oder mit Mayonaise angemacht. Mit verschiedenen Gewürzen und anderen Gemüsearten lässt er sich aber noch viel abwechslungsreicher zubereiten. So schmeckt der Kartoffelsalat auch mit Curry und roter Beete ganz hervorragend. 

Was ihr für den exotischen Kartoffelsalat mit Curry und Roter Beete (für 2 Portionen) braucht...

600 g Kartoffeln
150 g Erbsen, tiefgefroren
2 - 3 Rote Beeten (aber bitte die Frischen und nich die aus dem Glas..! ^^)
3 Stangen Frühlingszwiebel
1 kleiner Apfel
1 Paprika
Senfgurken
200 g Soja-Joghurt
2 - 3 TL Currypulver
2 - 3 TL Senfkörner
2 EL Senf
Salz, Pfeffer
Saft von einer Zitrone
etwas Essig und Öl, ggf. etwas Zucker

Senfkörner, Curry und Paprikapulver machen aus dem urigen Klassiker einen exotischen Salat.  Foto: Martina Lakotta

Was ihr für den exotischen Kartoffelsalat mit Curry und Roter Beete machen müsst...


1.) Kartoffeln samt Schale im Salzwasser gar kochen. Dann abgießen, abkühlen lassen, pellen und in kompakte Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in eine große Schüssel geben.

2.) Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Paprika, Apfel, Senfgurken und die frische rote Beete in fein würfeln. Die gefrorenen Erbsen kurz blanchieren. Alle Zutaten zu den Kartoffeln in die Schüssel geben.

3.) Den Joghurt mit Currypulver, Senfkörnern, Senf, Pfeffer und Salz vermischen. Mit Zitronensaft, Zucker, Essig und Öl abschmecken. Über den Kartoffelsalat gießen, gut vermengen und servieren.
:-)

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