Donnerstag, 10. Juli 2014

Rucola-Haselnuss-Pesto

Zu Pasta, Gemüse und Co: Pesto aus Rucola und Haselnüssen

Foto: Martina Lakotta

Nachdem der Rucola in unserem Garten wie verrückt gewachsen ist, habe ich ihn vor ein paar Tagen in ein mit Haselnüssen verfeinertes Pesto verwandelt. Das Pesto schmeckt schön intensiv und hat auch ohne Zugabe von Knoblauch, Parmesan oder Zwiebeln ein herrliches, starkes Aroma.

Man kann das Pesto nach der Zubereitung entweder sofort verwenden und Nudeln, Gemüsepfanne, Frühstücksstulle oder andere Leckereien damit verfeinern. Oder aber man stellt die grüne Paste in rauen Mengen her und sorgt so vor für schlechte Zeiten ;-)

Bei letzterem stellt sich natürlich die Frage nach der Haltbarkeit. Meine Internetrecherche in Kochforen hat ergeben: Auch hier scheiden sich wie so oft die Geister. Bei den einen hält die Paste in einem Schraubglas und mit Öl abgedeckt wochenlang. Bei anderen scheint die Masse schon nach ein paar Tagen zu gären oder zu schimmeln. 

Deswegen wird oft empfohlen, das Pesto, das man nicht sofort aufbraucht, einfach einzufrieren. Auch hier gibt es unterschiedliche Methoden:

Links ein Pesto ohne Nüsse, rechts mit. Foto: Martina Lakotta
1.)Entweder das Rucola-Pesto wird in möglichst kleine Schraubgläser gefüllt und in den Gläsern eingefroren. Wenn dann einmal nicht ein ganzes Schraubglas benötigt wird, lässt man das Pesto nur so lange auftauen, bis die gewünschte Menge oben abgekratzt werden kann und stellt den Rest sofort zurück in den Froster.

2.)Man nimmt einen Gefrierbeutel, füllt das Pesto dort rein und drückt es schön flach. So kann man das Pesto plattenweise einfrieren und bei Bedarf einfach immer ein Stückchen abbrechen. Dazu dürfen die Pesto-Platten natürlich nicht zu dick sein, sonst ist da nix mit auseinanderbrechen.

3.)Das Pesto wird einfach in einem Eiswürfelmacher eingefroren. Ziemlich praktisch, denn so kann das Pesto je nach Bedarf einfach würfelweise aufgebraucht werden.


Falls das Rucola-Pesto jedoch ohnehin in den nächsten Tagen verzehrt werden soll, kann man es auch in ein Schraubglas abgefüllt im Kühlschrank unterbringen. Die Paste muss beim Einfüllen jedoch schön fest runtergedrückt werden, sodass keine Luftlöcher entstehen können, die in Sachen Haltbarkeit nicht gerade zuträglich wären. Ist das Glas befüllt, kommtoben drauf eine luftdichte Schicht Öl, die immer wieder erneuert werden muss, wenn man das Pesto nicht ganz aufbraucht und zurück in den Kühlschrank stellen möchte.

Was ihr für das Rucola-Haselnuss-Pesto braucht:


1 Bund Rucola
1 handvoll Haselnüsse, geröstet
2 - 3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
2 - 3 TL Meersalz

einen Mixer zum Pürieren


Was ihr für das Rucola-Haselnuss-Pesto machen müsst:


1.) Den Ofen auf 100 °C vorheizen und die Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Nüsse mit etwas Öl vermischen und 10 bis 15 Minuten im Backofen rösten lassen. Immer schön achtsam bleiben, sonder verbrennen die Nüsse am Ende!

2.) So lange schon mal den Rucola grob hacken und in einem Topf mit etwas kochendem Wasser kurz blanchieren, sodass die Blätter zusammenfallen. Danach abgießen und in einen Mixer geben.

3.) Haselnüsse, Öl und Meersalz dazugeben und alles auf  höchster Stufe pürieren.

4.) Falls ihr das Pesto in Schraubgläser füllt, solltet ihr diese vorher sterilisieren. Dazu einfach in einem genügend großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser blubbert, werden die Gläser vorsichtig hineingegeben und für ein bis zwei Minuten mit gekocht. Dann mit einem Löffel oder Ähnlichem wieder hinausbefördern und kurz abkühlen lassen. Pesto hineinfüllen - ACHTUNG: Luftlöcher so gut wie möglich vermeiden!!!

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