Freitag, 29. August 2014

Indisches Naan mit Auberginen-Aufstrich

foto: martina lakotta

Naan mit Auberginen-Aufstrich


Naan ist ein beliebtes Brot in Zentral- und Südasien sowie im vorderen Orient. Dort wird es meist als Beilage gereicht. Es schmeckt aber auch ganz lecker mit unterschiedlichen Belägen - wie beispielsweise frischen Tomaten, Gurken und einem Auberginen-Aufstrich:

foto: martina lakotta

Traditionell wird Naan im Tandoor, einem kugeligen Ofen aus Ton, zubereitet. Im Inneren wird ein Feuer entfacht in dem Holz so lange abbrennt, bis es zu Kohle wird. Die entstehene Hitze wird für längere Zeit in den dicken Wänden des Ton-Ofens gespeichert und wird nach und nach gleichmäßig wieder freigegeben.  So einen Tandoor werden hierzulande wohl eher weniger Leute ihr Eigen nennen. Aber zum Glück tuts zur Not auch der heimische Ofen... auch wenn das Naan dann nicht ganz so schmeckt, wie aus dem Tandoor. Bei so einfachen Broten, die aus wenigen Zutaten bestehen, ist die Zubereitungsart meist besonders ausschlaggebend- aber lecker, ist das Endergebnis auch so.

foto: martina lakotta
Ich habe das Naan mit einem selbstgemachten Auberginenaufstrich, frischen und getrockneten Tomaten, Gurken, Mini-Paprikas (sogenannten Naschzipfeln ^^) und eingelegten Artischocken serviert. Das Naan passt übrigens anstelle von Reis bestimmt auch ganz gut zu diesem Dhal hier. In Indien kombiniert man Naan ohnehin sehr gerne mit Linsengerichten.

Bevor´s zu den Rezepten geht sei kurz noch etwas zu dem Auberginen-Aufstrich gesagt. Auch für den Streich bedarf es nicht vieler Zutaten: Zwiebel, Knoblauch, rote Paprika und - Senf! Ja, Senf! :-) Der macht sich tatsächlich sehr gut zusammen mit der Aubergine. Ausprobieren lohnt sich also.

 

 

 

Was ihr für das Naan braucht...



250 g Mehl
15 g Hefe
1 - 2 TL Salz
1 TL Zucker
100 ml lauwarmes Wasser
75 g Joghurt
2 EL Öl
2 - 3 EL Margarine
Öl zum Bestreichen und Sesam oder Schwarzkümmel zum Bestreuen

Was ihr für das Naan machen müsst...

foto: martina lakotta

1.) Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde formen und die Hefe dort hineinbröckeln. Zucker und Salz dazugeben. Das Öl mit dem Joghurt vermischen und mit demWasser und der Margarine dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und an einem warmen Ort abgedeckt wenigstens eineinhalb Stunden gehen lassen. Desto mehr Zeit ihr dem Teig beim wachsen gebt, desto besser wird auch das Endergebnis - Ich habe meinen Teig über Nacht ruhen lassen. Aber wer´s eilig hat, wartet halt einfach nicht so lange. ;-)

2.) Den Backofen samt Backblech auf 250°C vorheizen. 

3.) Den fertig gegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal schön geschmeidig kneten. 5 bis 6 gleichgroße Kugeln aus dem Teig formen und zu flachen Fladen ausrollen. Die Teigrohlinge mit reichlich Öl bestreichen.

4.) 2 bis 3 Fladen auf ein Backpapier legen und auf das vorgeheizte Backblech im Ofen legen. In etwa 10 Minuten golden braun fertig backen.

5.) Die fertigen Naanbrote auf ein Rost zum abkühlen legen und im noch heißen Zustand mit viel Wasser bepinseln - so werden die Brote geschmeidiger.

Was ihr für den Auberginen-Aufstrich braucht...


1 Aubergine
1 rote Paprika
1 Zwiebel
Knoblauch
5 -6 EL Senf, mittelscharf bis scharf
Olivenöl zum Braten 
Cayenne
Salz
Pfeffer

Pürierstab

Was ihr für den Auberginen-Aufstrich machen müsst...


1.) Die Aubergine, die Zwiebel und die Paprika grob klein schneiden. Knoblauch fein würfeln.

2.) Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln glasig darin andünsten Dann die Aubergine und die Paprika dazugeben und alles ein paar Minuten rührbraten. Den Knoblauch gegen Ende dazugeben und ein paar Sekunden mitbraten. Jetzt mit Salz, Pfeffer, etwas Cayenne und reichlich Senf würzen. Anschließend mit Mixer oder Pürierstab zu einer feinen Masse verarbeiten. Gegebenenfalls nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und erkalten lassen.

3.) Aufstrich zusammen mit dem Naan und geschnibbeltem Gemüse oder Antipasti servieren :-)

Zwetschgendatschi mit Lavendel verfeinert

Zwei, die sich mögen: Lavendel und Pflaumen. foto: martina lakotta

Zwetschgendatschi, verfeinert mit Lavendel

Wenn es im August schon morgens wie aus Eimern regnet, die Luft so kalt wie im tiefsten Herbst ist und der Himmel sich in tristem Einheitsgrau präsentiert - wie es in Augsburg schon seit geraumer Zeit der Fall ist - dann brauche ich eine  Sache zur Aufmunterung:  Kucheeeeeeeeeeeen! 

foto: martina lakotta

Und nachdem sich die Sommerbeeren langsam aus den Supermarktregalen und Pflückfeldern verziehen *schluchz*, ist es Zeit, die Zwetschgen-Saison offiziel zu eröffnen! Und wie sollte das in Bayerisch-Schwaben schon besser gehen, als mit einem richtig leckeren Datschi? Die Augsburger werden schließlich nicht ohne Grund auch als "Datschi-Bürger" bezeichnet ;-)

foto: martina lakotta

Mein Saison-Start-Datschi ist mit einem Hefeteig gebacken, der mit ein bisschen Lavendel-Zucker verfeinert wurde. Denn die Aromen von Pflaumen und Lavendel passen ganz hervorragend zueinander und ergänzen sich richtig gut. Streusel sucht ihr hier vergebens - aber der nächste Datschi wird auf jeden Fall mit ein paar leckeren Streusel getoppt <3

Tipp: Der Kuchen ist frisch aus dem Ofen, wenn er leicht warm ist, noch leckerer, wenn man dazu eine Kugel Vanille-Eis serviert . <3

Was ihr für den Zwetschgendatschi mit Lavendelaroma braucht...

 

Für den Hefeteig:


350 g Mehl
15 g Hefe
125 ml Pflanzen-Milch
 Salz
50 g Lavendelzucker (oder 50 g Zucker und ein paar getrocknete Lavendelblüten)
50 g Margarine
1 unbehandelte Zitrone und davon die Schale

Für den Belag:

500 - 600 g Zwetschgen
3 - 4 EL Zucker oder Lavendelzucker

Was ihr für den Zwetschgendatschi mit Lavendelaroma machen müsst...

foto: martina lakotta

1.) Für den Teig müsst ihr das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde hineinmachen und die Hefe hineinbröckeln. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Wenn nötig etwas mehr Milch nachgießen, sodass der Teig schön geschmeidig wird.

2.) Den Teig bedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er auf die doppelte Größe angewachsen ist. Das dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden.

3.) Während der Teig für den Datschi am Wachsen ist, schon einmal die Zwetschgen vierteln, entkernen und bei Seite stellen.

4.) Den gegangenen Teig ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte und an den Rändern gefettete Backform geben. Die Zwetschgen darauf legen und gleichmäßig mit dem Zucker bestreuen. Wenn ihr es etwas süßer mögt, einnfach mehr Zucker oben drauf geben. Den Kuchen noch einmal 15 Minuten ruhen lassen.

5.) Während der Kuchen noch ruht, könnt ihr den Ofen schonmal auf 180 ° C, Umluft vorheizen. Den Datschi dann in circa 35 bis 40 Minuten fertig backen.

Freitag, 8. August 2014

Früchtiger Erdbeerkuchen mit Sektcreme


Kinners, wie die Zeit vergeht! Zack! Und schon ist wieder August...Damit wird es so langsam leider wirklich Zeit, sich offiziell von der Erdbeersaison zu verabschieden... Die Ernte-Hochphase (Mai und Juli) der roten  Früchtchen liegt ja schon etwas zurück  - aber hier und da erwischt man doch noch ein Schälchen von den leckeren Beerchen. Die letzte Chance also, aus den kleinen Roten etwas Feines in der Küche zu zaubern. Schließlich muss die Erdbeer-Saison auch gebührend verabschiedet werden.

Aus diesem Anlass - und weil ein Freund von mir sich ein kuchiges Dankeschön verdient hat ;-) - habe ich mich auf gen Stadtmarkt gemacht, eine Schale Erdbeeren gekauft und aus ihnen einen Erdbeerkuchen mit Sektcreme gebacken.... wahrlich ein dem Früchtchen gebührender Abschied!

 Was ihr für den Erdbeerkuchen mit Sektcreme braucht...

 

Für den Boden:

160 g Margarine
70 g Zucker
1 EL Sojamehl vermischt mit 2 - 3 EL Wasser als Ei-Ersatz
250 g Mehl

Für die Creme:

200 ml Sekt
100 g Zucker
1 unbehandelte Zitrone und von der die Schale
250 ml Sojacuisine (oder eine andere Pflanzen-Cuisine)
1 EL Sojamehl vermischt mit 2 - 3 EL Wasser als Ei-Ersatz
1 TL Agar-Agar

Für den Belag:

500 - 600 g Erdbeeren
2 EL Zucker
1 Päckchen Tortenguss, rot
250 ml Traubensaft


Was ihr für den Erdbeerkuchen mit Sektcreme machen müsst...

 

1.) Für den Boden die gestückelte Margarine mit dem Zucker, dem Soja-Ei-Ersatz und dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 30 - 45 Minuten in den Kühlschrank geben und ruhen lassen. 

2.) Während der Boden fest wird, schon einmal die Creme vorbereiten. Dafür den Sekt, die Pflanzencuisine, den Zucker und das Soja-Ei in einen kleinen Topf geben und mit einem Schneebesen verrühren. Abgeriebene Zitronenschale und 1 TL Agar-Agar dazugeben. Unter Rühren aufkochen und 3 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen (am besten ihr gebt die Creme auch in den Kühlschrank, sobald sie nicht mehr gar so dampft. Dann wird sie auch ein bisschen schneller kalt.)

3.) Eine Tarte-Form (zur Not tut´s auch eine normale Kuchenform) einfetten und dünn mit Semmelbröseln bestreuen, den Überschuss abklopfen. Denn Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

4.) Den vorbereiteten Teig für den Boden aus dem Kühlschrank nehmen, und etwas größer als die Form ausrollen. Das geht am besten zwischen zwei Backpapierhälften oder Gefrierbeuteln. Den Mürbteig in die Form geben. Dazu könnt ihr eine Seite des ausgerollten Teiges von Backpapier oder Gefrierbeutel befreien und ihn mit Hilfe der anderen Untelage in die Form manövrieren. Den Rand festdrücken und den Überschuss mit einem Messer abschneiden. 
Ihr könnt den Teig aber auch einfach Stück für Stück in die Form drücken. Alledings solltet ihr darauf achten, ihn auch gleichmäßig zu verteilen. Das gelingt mit der Ausroll-Methode besser. 

5.) Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen, damit keine Luftblasen entstehen. Eine Backpapier-Hälfte auf den Teig legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Kichererbsen bestreuen. Dieses sogenannte "Blindbacken" soll verhindern, dass der Teig durch Luftblasen uneben wird. Jetzt für etwa 10 - 15 Minuten vorbacken. aus dem Ofen nehmen, von den Hülsenfrüchten befreien und in 40 - 45 Minuten bei 160°C fertig backen, bis der Mürbteig golden wird.

Meiner Erfahrung nach kann man den Teig aber auch ganz gut ohne das Blindbacken mit Hülsenfrüchten in den Ofen schieben. Dazu den Teig vor dem Backen wirklich, wirklich oft mit einer Gabel einstechen und bei 180°C 50 - 60 Minuten goldbraun fertig backen. Falls ihr während dem Backen entdeckt, dass eine Blase entsteht, einfach kurz reinpieksen, sodass die Luft entweicht.

6.) Den fertig gebackenen Mürbteig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

7.) Während der Kuchenboden abkühlt, die Erdbeeren in nicht zu dünne Scheiben schneiden und bei Seite stellen.

8.) Den erkalteten Boden mit der erkalteten Creme bestreichen und mit den vorbereiteten Erdbeeren Belegen.

9.) Das Päckchen Tortenguss mit dem Zucker und dem Saft in einem Topf geben. Unter Rühren aufkochen lassen und sofort von der Mitte aus auf die Beeren geben.

Dienstag, 5. August 2014

Buntes Gemüse in leckerer Süß-Sauer-Soße


Foto: Martina Lakotta

Schmeckt wie beim Chinesen nebenan - nur halt besser:

 Buntes Gemüse in leckerer Süß-Sauer-Soße

Ich schwöre euch - wer süß-sauer mag, wird dieses Rezept lieben! Die Soße schmeckt so, wie echte Süß-Sauer-Conoisseure sich das vorstellen ;-) Dazu reichlich buntes Gemüse und eine Ladung Reis - was will man mehr?

Foto: Martina Lakotta

Was ihr für das Gemüse süß-sauer (2 - 3 Portionen) braucht...

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Paprika
2 Stangen Staudensellerie
2 Karotten
3 - 4 große Champignons
200 g Ananans (frisch oder aus der Dose)
1 kl. Chilli(wer´s schärfter mag, nimmt mehr von den scharfen Schoten)
Erdnussöl zum Braten

Geröstete Erdnüsse (ich habe gleich die pikant gewürten Nüsschen untergemischt. Nur Gesalzene tuen es aber auch :-)

alternativ: Schwarzen oder hellen Sesam  
Foto: Martina Lakotta

Für die süß-sauer Soße:

3 TL Speisestärke
6 EL Ananassaft
5 EL Leitungswasser
4 EL Reis- oder Weißweinessig (zur Not tut es auch nur Weißwein)
4 EL Zucker
1/2 TL Salz
2 EL helle Sojasoße
3 EL Ketchup
2 EL Erdnussöl

Als Beilage: 

2 Portionen Reis

 

 

 

Was ihr für das Gemüse süß-sauer machen müsst...

1.) Bevor es ans Braten geht, muss erst einmal das Gemüse vorbereitet werden: Dazu die Zwiebel schälen und achteln. Knoblauch und Chilli fein würfeln. Paprika in mundgerechte Rauten schneiden. Stangensellerie fein würfeln. Karotten halbieren und in Scheibchen schneiden. Champignons in Scheiben schneiden. Ananas in Stücke schneiden. (Wer Dosenanans nimmt, sollte an dieser Stelle nicht vergessen, sich etwas von dem Saft für die Süß-Sauer-Soße aufzuheben)

2.) Jetzt wird die Soße vorbereitet: Die Speisestärke mit dem Ananassaft und dem Leitungswasser schön glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Alle anderen Zutaten dazugeben und gut miteinander verrühren. 

3.) Bevor es jetzt endlich ans Gemüse-Braten geht, kann man den Reis schon einmal aufstellen, sodass er - am besten zeitgleich ;-) - mit dem Gemüse fertig sein wird.

4.) 2 EL Erdnussöl in einer Pfanne (oder ganz stilecht in einem Wok) erhitzen. Die Zwiebel, die Karotte, die Chilli und den Sellerie dazugeben und kurz andünsten. Dann Paprika, Pilze und Knoblauch dazugeben und alles ein paar Minuten rührbraten. Die Ananasstücke mit in die Pfanne hauen und nochmal eine Minute braten lassen. Jetzt wird unter ständigem Rühren die Süß-Sauer-Soße hineingegossen. Alles aufkochen lassen, sodass die Soße eindickt. Kurz vor dem Servieren ein paar Erdnüsse untermischen, auf den Tellern mit Reis anrichten und genießen. :-)

TIPP: Wer möchte kann auch noch etwas Räuchertofu mit ins Spiel bringen. Dazu den Tofu in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig anbraten. Man kann den gebratenen Tofu dann entweder direkt unter das Gemüse mischen oder ihn kurz vor dem Servieren oben drauf anrichten. 

Foto: Martina Lakotta

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