Sonntag, 28. September 2014

Ein Stück vom Schokohimmel: Vegane Schokoladencreme auf Süßkartoffel-Basis



Bye, bye Sonne! Bye, bye Meer! Hallo grauer Himmel! Hallo Kälte! 
Es muss wohl wahr sein: Der Urlaub ist vorbei und Deutschland hat mich wieder. 

Nicht, dass es daheim bei den Liebsten nicht auch schön wäre, aber das Fernweh ist halt doch immer groß. Im Kampf gegen das miese Wetter und die Lust auf Sonne hilft dieser herb-süßer, schokoladiger Glücklichmacher als Seelenstreichler. Der schmeckt eingemummelt auf der Couch ohnehin viel besser als am Strand..... ;-)

Vielleicht habt ihr euch schon mal an ein veganes Mousse au Chocolat auf Avocado-Basis gewagt - ich für meinen Teil noch nicht. An dem veganen Rezept wird oft bemängelt, dass der Avocado-Geschmack am Ende sehr stark in den Vordergrund tritt. Auf der Suche nach einer anderen tier-freien Mousse-Variante, bin ich über den Blog christianvegan.de gestolpert: Er ersetzt die Avocado in seinem Rezept Großteils mit Süßkartoffeln. Süßkartoffeln? Das konnte ich mir ganz gut vorstellen.
Allerdings habe ich das Rezept trotzdem noch etwas abgewandelt, den Reis weggelassen, weniger Pflanzenmilch und neben Kakao auch noch geschmolzene Schokolade sowie Zucker verwendet. 

Übrigens spreche ich lieber von "Schokoladencreme" als von "Mousse au Chocolat". Diese vegane Version als Mousse zu betiteln, schraubt die Geschmackserwartungen in meinen Augen in die falsche Richtung. Denn auch wenn die vegane Schokocreme wirklch super lecker und schokoladig schmeckt, hat das Endergebnis nichts mit einem luftig-porigen Mousse gemein, da die Konsistenz eher cremig-sahnig ist. Für manche mag das nur fade Wortklauberei sein - aber wenn ich an Mousse denke, sehe ich mich vor meinem inneren Auge eine fluffig-luftige Creme genießen und kein fein-sahniges, puddingartiges Schoko-Dessert. Sollte mal gesagt sein! ;-) Aber versteht mich bitte nicht falsch: Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr das Rezept nicht ausprobieren solltet, denn summa summarum ist und bleibt es ein süßes Stück vom Schokoladen-Himmel.........


Und hier das Rezept von der schokoladig-cremigen Glücks-Süßspeise auf Süßkartoffel-Basis:

Was ihr für die vegane Schokocreme braucht...

 

(Die Mengenabgaben können je nach Größe der Süßkartoffel variieren - am Ende entscheidet euer Geschmack :) )

1 mittelgroße Süßkartoffel
150 g Zartbitter-Schokolade
5 EL Kakao
5 EL Zucker
2 EL Margarine (z.B. ALSAN)
circa 50 ml Pflanzenmilch (z.B. Reis, Hafer, Dinkel) 

Was ihr für die vegane Schokocreme machen müsst...

 

1.) Die Süßkartoffeln schälen, in Spalten schneiden und in einem Topf mit Wasser weich kochen und abgießen. 

2.) Die Schokolade grob zerkleinern und über dem Wasserbad schmelzen.

3.) Während die Schokolade schmilzt, die Süßkartoffel pürieren. Dann den Kakao, den Zucker, die Margarine, die Pflanzenmilch und die geschmolzene Schokolade dazugeben. Alles zu einer cremigen Masse verarbeiten, in kleine Schälchen füllen, im Kühlschrank abkühlen lassen und servieren.


Enjoy it! (-:

Donnerstag, 11. September 2014

Saftige Rüblischnitten aka. Karottenkuchen aka. Möhrenkuchen vom Blech

foto: martina lakotta

Saftige Rüblischnitten mit zweierlei Guss


Wie auch immer ihr das karottig-möhrige Rübli-Vergnügen nennen wollt - es schmeckt ganz unabhängig von der Namensgebung immer gleichermaßen gut (jahaaaa, wer hätte DAS gedacht ^^). Inzwischen hat sich - denke und hoffe ich zumindest - schon herumgesprochen, dass Karotten im süßen Kuchen eine wunderbare Zutat sind: Sie machen die Schnitten saftig, schmecken aber nicht heraus. Neben den Karotten sind die Stars dieser rüblottigen Möhrenschnitten Haselnüsse und Mohn. Weil der Kuchen (wie gesagt) so herrlich saftig ist, lässt er sich- falls ihr ihn für einen besonderen Anlass backen solltet - auch gut ein zwei Tage früher vorbereiten. Außerdem bleibt ihm dann noch Zeit zum Durchziehen, was er euch auch im Geschmack verdanken wird. :-)
Die kleinen Deko-Möhrchen habe ich übrigens aus mit Lebensmittelfarbe ge-grüntem und ge-orangtem Marzipan (und extra viel Liebe :-P) geformt. 

Inspiration zu diesem leckeren Küchlein gab´s einmal mehr von cakeinvasion. Absoluter Lieblingsblog in Sachen Backspaß und immer eine Stöberrunde wert. :)

foto: martina lakotta


Nu aber genuch der Rederei - hier das Rezept:

Was ihr für den veganen Karottenkuchen vom Blech braucht...


Für den Kuchen:


500 g Karotten, geraspelt
200 g Haselnuss, gemahlen
100 g Mohn
1 unbehandelte Zitrone und von der Saft und Schale
1/2 TL Zimt
400 g Mehl
1 Päcken Backpulver
1 TL Natron
1/4 TL Salz
200 g Zucker
150 ml geschmacksneutrales Öl
500 g Soja-Joghurt
2 EL Apfelsaft


Für den Guss:


150 - 250 g Puderzucker
Zitronensaft
250 g Zartbitter-Schokolade
2 EL geschmackstneutrales Öl


Für die Möhrchen-Deko:


100 - 150 g Marzipan
orange und grüne Lebensmittelfarbe
Muße und Hingabe zum Karöttchen formen

Was ihr für den veganen Karottenkuchen vom Blech machen müsst...


1.) Die Karotten raspeln (manch einer schält die Möhren davor - ich putze sie nur gründlich, weil mich die Schale an der Karotte im Kuchen in keinster Weise stört. Das sei aber jedem selbst überlassen.). Zusammen mit dem Mohn, den Haselnüssen, dem Zitronensaft und dem Zimt in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.

2.) Den Ofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vorheizen.

3.) Jetzt das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron dem Salz und dem Zucker mischen und unter die Karottenmasse rühren.

4.) Zuletzt den Sojajoghurt mit Apfelsaft und Öl dazugeben und den Teig so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.

5.) Die Teigmasse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und etwa 40 bis 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen fertig ist, sollte er schon ein wenig Farbe bekommen haben - aber zu lange solltet ihr ihn auch nicht backen, sonst geht ganz viel von der Saftigkeit flöten. (Saftigkeit? Sacht man dat so?!) Abkühlen lassen.

6.) Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kommt der Guss noch oben drauf.
Wenn ihr die Rüblischnitten wie auf den Bildern zu sehen auch einmal zitronig und einmal schokoladig bedecken wollt, empfiehlt es sich, den Kuchen vor dem be-gussen in der Mitte zu halbieren.

Kleiner Tipp: Wenn ihr ein gerades End-Ergebnis haben wollt und - wie ich - mit einem eher weniger ruhigen Händchen ausgestattet seit (ich weiß auch nicht warum, aber gerade Schneiden ganz ohne Hilfslinien liegt mir weder mit Papier noch mit Kuchen ^^), empfiehlt es sich mit einem genügend großem Lineal an die Sache ranzugehen. Auch die Stückchen werden bei mir ganz pedantisch mit Hilfes des Zollstocks geschnitten. Ich finde, gleichmäßig geschnitten schauen die Schnittchen einfach schöner aus. 

Zurück zum Guss....

Für den Zitronenguss müsst ihr den Puderzucker mit etwas Zitronensaft zu einer glatten Masse rühren. Für den Schokoladen-Überzug wird die Schokolade über dem Wasserbad geschmolzen und mit etwas Öl geschmeidiger gemacht. Die beiden Kuchenhälften mit den Güssen bedecken, fest werden lassen und in Schnittchen schneiden kurz anhärten lassen und mit Lineal oder Adlerauge ausgestattet in gleich große Stücke schneiden.

Einschub:

Eigentlich wollte ich meine Rüblischnitten noch vor dem Überziehen mit Schokoladen- und Zitronenguss in die entsprechenden Stücke schneiden. Das habe ich vor lauter Kuchenwahn leider vollkommen vergessen und habe den Blechkuchen erst geschnitten, als die Güsse trocken und fest waren. Das geht zwar auch, lässt sich auf diese Weise aber wesentlich schwierig er mit angebrachter Kleinkariertheit machen ;-) Ich mein - brüchige Schokolade aufm Kuchen?! Geht gaaaar nicht, Mann, geht gar nicht! *schüttelt entsetzt den Kopf* :-P Manch einer wird diese Akkuratheit womöglich für übertrieben halten - aber frau will halt auch zufrieden mit dem Kunstwerk sein. Wie dem auch sei -  Von dem Blech ist längst nichts mehr übrig. Ganz offensichtlich haben die Gäste mir die unschönen Schokoladenränder verziehen Das war aber sicherlich auch meinen wunderhüpschen Mini-Deko-Möhrchen zu schulden, die ich in liebevollster Handarbeit Rübli für Rübli geformt und Karöttchen führ Karöttchen lieben gelernt habe. ;-)

foto: martina lakotta

Mittwoch, 10. September 2014

Krosse Auberginen-Türmchen, vegan oder vegetarisch


Krosse Auberginen-Türmchen, vegan oder vegetarisch

Am Freitag um diese Zeit, werde ich schon am Strand liegen, mir ordentlich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und dem wundervollen Meeresrauschen lauschen <3 Ihr glaubt ja gar nicht, wieeee sehr ich mich darauf freue. Urlaubszeit ist Reisezeit und halt doch immer noch die schönste Zeit, gelle? Doch bevor es so weit ist, habe ich noch ein paar Rezepte für euch auf Lager. Nicht, dass ihr mir in meiner Abwesenheit verhungert! haha




Die Auberginen-Türmchen habe ich das erste Mal bei meiner Mama gegessen. Entweder man reicht sie als Beilage oder verzehrt sie zusammen mit einem Salat als Hauptgericht. Die Auberginenscheiben werden zuerst paniert, mit Paprika, Ajvar und mit veganem bzw. normalem Mozzarella belegt und in einer Pfanne knusprig herausgebraten. Statt mit Ei, wird einfach mit einem Sojamehl-Wasser-Gemisch paniert.
Ich habe es leider nocht nicht geschafft, dem Käse vollends zu entsagen - wahrlich meine Krux ^^ - aber um so langsam in die richtige Richtung zu gelangen, habe ich die Türmchen teils vegan, teils vegetarisch gemacht...

Für den veganen Mozzarella habe ich mich an diese Video-Anleitung hier gehalten. (Schau her - sogar mit drei Gesundheitssternen wurde er geadelt ;) )  Wem das zu viel Aufwand ist, der lässt den veganen Cahsew-Käse-Ersatz einfach weg - die Türmchen schmecken auch ohne ganz fabulos!

Was ihr für die Auberginen-Türmchen braucht....


1 Aubergine
1 - 2 rote Paprika
1 Glas Ajvar, scharf oder mild (ich persönlich bevorzuge die weniger scharfe Variante)
1 Mozzarella, vegan oder normal (wer will, lässt ihn einfach ganz weg)
3 - 4 EL Sojamehl mit Wasser vermischt als Ei-Ersatz zum Panieren
Paniermehl
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Was ihr für die Auberginen-Türmchen machen müsst...


1.) Die Aubergine in dünne Scheiben schneiden, auf einem Teller oder Brett verteilen und kräftig Salzen, sodass die Auberginen-Scheiben Wasser lassen und beim Braten nicht so viel Öl aufsaugen. Dann auch den Paprika und den Mozzarela in dünne Scheiben schneiden, die in etwa der Größe der Auberginen-Scheibchen entsprechen, damit man alles schön zu einem Turm stapeln kann.

2.) Das Sojamehl in einem tiefen Teller mit Wasser zu einer nicht zu flüssigen Masse vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Paniermehl in einen anderen tiefen Teller geben.

3.) Jetzt werden die vorbereiteten Auberginen-Scheiben nach und nach paniert: Dazu die Scheiben von jeweils einer Seite kurz in die Sojamehl-Ei-Masse tunken und dann in den anderen Teller mit dem Paniermehl drücken. Das wird so lange gemacht, bis alle Auberginen-Scheiben von einer Seite paniert sind.

4.) Die Auberginen-Scheiben auf der nicht-panierten Seite mit etwas Ajvar bestreichen, den Paprika und die Mozzarella drauf legen und  den Turm mit einem weiteren Auberginen-Ajvar-Scheibchen abschließen. So Turm für Turm fertig machen.

5.) Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Türmchen darin von beiden Seiten knusprig braten. Fertig. :-)

Freitag, 5. September 2014

Gnocchi-Pfännchen mit Grünkohl, Mais und Paprika

Genau das Richtige für einen Freitag Nachmittag: Schnell zubereitet und - wie immer ;-) - lecker!                 foto: martina lakotta

Buntes Gnocchi-Pfännchen mit Grünkohl, Paprika und Mais


Juhu! Freitag! Wochenende! Zeit, die Clubs wieder unsicher zu machen. Man ist ja schließlich nur einmal jung! ^^ Und weil ich noch dazu Urlaub habe und heute in Augsburg endlich wieder einmal Drum'n'Bass auf dem Programm steht, kann man sich schon mal aus dem Wohnzimmer hinausbegeben und ins Nachtleben wagen...
Vor einer langen durchtanzten Nacht - wie heute nicht anders zu erwarten ist - ist eine gescheite Nahrungsgrundlage natürlich äußerst empfehlenswert. Darum habe ich mich vorher gleich mal in die Küche begeben und ein schnelles Pfannengericht aus knusprigen Gnocchi, Grünkohl, Mais und Paprikawürfeln gezaubert. Auf die Idee hat mich die Küchenfee von foodsandeverything gebracht. Auch ein sehr schöner Blog, auf dem ich mir immer wieder gerne Inspiration hole und den ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. 

foto: martina lakotta
Gut gesättigt, bleibt mir jetzt nur noch zu sagen: Der Abend kann beginnen. Ich bin bereit. Bass Start! ;-)

Vegane Gnocchi gibt es übrigens bei Edeka und Rewe zu kaufen. Die Heim-Marke "Gut und Günstig" ist in diesem Fall wirklich einmal gut und günstig ;-) Und auch in Reformhäusern und Bioläden kann man vegane italienische Knödelchen ergattern. Beispielsweise sind die Gnocchi von bio-verde frei von tierischen Produkten und Zusätzen. 
Eigentlich kann man die Gnocchi aber auch ganz einfach selbst machen: Alles was man dafür braucht, sind mehlig-kochende Kartoffeln, Mehl, Stärkte und Salz.

Ich war heute allerdings schon genug mit meinem Karotten-Blechkuchen und meiner Erdbeer-Sahne-Torte beschäftigt. Morgen geht´s nämlich gleich weiter mit der Feierei, weil mein Papa letzte Woche Geburtstag hatte und das natürlich auch zelebriert werden will...da stellt sich Tochter doch gerne an die Rührschüssel. Wie dem auch sei - ich habe mich für unser heutiges Mittagessen jedenfalls an den fertigen Supermarkt-Gnocchi bedient. Dafür war der Grünkohl aber aus dem heimischen Garten. *stolz ist* ;-) Und ich verspreche: Wenn ich nächstes mal wieder selbst Gnocchi mache, werde ich das Rezept in allen Einzelheiten mit euch teilen! :)


Was ihr für das Gnocchi-Pfännchen mit Grünkohl, Mais und Paprika (2 - 3 Portionen) braucht...


500 g Gnocchi (vegan sind z.B. die von "bio-verde" oder "gut und günstig")
18 - 20 Blätter frischen Grünkohl (alternativ auf TK-Ware zurückgreifen)
1 rote Paprika
1 kleine Dose Mais
100 - 150 ml Pflanzen-Cuisine
1 Zehe knoblauch
Alsan oder Öl zum Braten
Salz und Pfeffer

Was ihr für das Gnocchi-Pfännen mich Grünkohl, Mais und Paprika machen müsst...


1.) Den frischen Grünkohl grob hacken, die Paprika fein würfeln, den Knoblauch hacken und den Mais abtropfen.

2.) Alsan oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gnocchi darin ein paar Minuten knusprig anbraten. 

3.) Den gehackten Grünkohl auf die Gnocchi geben, aber das Ganze noch nicht jetzt verrühren! Erst einen Deckel auf die Pfanne geben und warten, bis der Grünkohl in sich fällt. Jetzt Mais und Paprikawürfel dazugeben und alles kurz rührbraten. Knoblauch dazugeben und verrühren. Die Gnocchi-Pfanne mit der Cuisine verfeinern und mit Salz und Pfeffer würzen.

foto: martina lakotta
Lasset es euch schmecken meine Lieben!

Mittwoch, 3. September 2014

Pimp my Soup: Kürbissuppe mit Dreierlei Topping, vegan und vegetarisch

Kürbissuppe dreimal anders: "Fruchtig-Würzig", "Fein-Pikant" und "Nussig-Cremig". foto: martina lakotta

Zu den Dingen, die ich am Herbst liebe und die mich über den endenden Sommer hinwegtrösten können, gehört der Kürbis... Spagetthi-Kürbis, Butternut und Co. versüßen den Übergang in die kältere Jahreszeit. Und auch der aus Japan stammende Hokkaido hat  im Herbst Hochsaison und erfreut sich bei mir nicht nur wegen seines Geschmacks und seiner hantlichen Größe, sondern auch wegen seiner einfachen Zubereitung an großer Beliebtheit. Denn - seiner dünnen Schale sei  Dank! - der Hokkaido muss nicht geschält werden, sondern kann gleich nach dem Entkernen weiter verwendet werden. 

Hier zeige ich euch, wie ihr eure Kürbissuppe selbst machen und mit drei verschiedenen, leckeren Einlagen pimpen könnt. Auch worauf ihr beim Kaufen und Lagern vom Hokkaidokürbis achten müsst, erfahrt ihr hier.

Vom Gärtnerpech und hungrigen Schnecken...


Am Schönsten ist es natürlich, wenn man seinen Hokkaido im heimischen Garten anbauen und ernten kann. Dieses Glück ist aber nicht jedem vergönnt - entweder man hat keinen Garten oder aber man hat Einen und hat dafür dann mit einer wahren Nacktschnecken-Invasion zu kämpfen. Letzteres war bei mir in diesem Jahr der Fall... Ich glaube alle Schnecken aus dem Raum Augsburg waren diesen Sommer bei mir im Garten und haben sich dick und satt gefressen. -.- Eigentlich habe ich ja nichts gegen ein paar Schnecken im Garten - das gehört halt dazu: Leben und leben lassen! Aber wenn einem diese gefräßigen Biester wirklich alles niederfressen, hört die Freundschaft doch irgendwann auf. Manchmal habe ich an mehreren Tagen hintereinander bis zu 40 riesige, fette Nacktschnecken aufgesammelt und an anderer Stelle wieder aussetzten müssen. Dreimal habe ich neuen Salat eingesetzt und am nächsten morgen nur noch eine traurige Stengelwüste aufgefunden. Und auch mein Hokkaido hat den Schecken ziemlich geschmeckt. Nur einer von den Kürbissen hat es geschafft der Invasion zu entkommen.....Immerhin. Einer. 

 
Bildtitel: "Der Überlebende" foto: martina lakotta

Woran man frischen Hokkaido erkennt und wie man ihn am Besten lagert


Zum Glück ist der Hokkaido im Herbst aber auch auf allen Wochen- oder Supermärkten erhältlich. So können nicht nur die Nacktschnecken ihren Hunger auf den Kürbis stillen, sondern auch ich. 

Nur woran erkennt man beim Einkaufen, ob der auserwählte Kürbis auch der Richtige ist? Ganz einfach: Mit einer Klopfprobe. Wenn ihr mit dem Finger leicht auf den Hokkaido klopft und ein hohles Geräusch zu hören ist, könnt ihr das Objekt eurer Begierde mit nach Haue nehmen und euch sicher sein, dass ihr eine schmackhafte und reife Wahl getroffen habt.

Wenn ihr den Hokkaido nicht sofort zubereitet, ist das auch kein Problem. Denn er lässt sich ziemlich lange Lagern: Bettet man den ganzen Kürbis kühl und trocken, ist er bis zu acht Wochen haltbar. Wichtig ist dann nur, darauf zu achten, dass der Stilansatz unversehrt ist, da die Lagerfähigkeit sonst beeinträchtigt wird.

Wer will, kann den geschnittenen Hokkaido-Kürbis aber auch einfach roh einfrieren.

Kürbissuppe mit 3erlei Topping: Fruchtig-Würzig, Fein-Pikant & Nussig-Cremig

 

Topping für Topping und Löffel für Löffel ein Genuss <3  foto: martina lakotta
Die leuchtend-orange Frucht kann sooooo vielseitig verarbeitet werden. Aber zu den ungeschlagenen Klassikern gehört sicherlich die Kürbissuppe. Zumindest ist das in meiner Küche der Fall ;-) Darum soll mein erstes Kürbisrezept, das ich in diesem Jahr mit euch teile, auch eine Suppe sein. Damit es nicht so langweilig wird, gibt´s drei verschiedene Toppings dazu: 
Fruchtig-würzig wird´s mit einem Räuchertofu-Zwiebel-Apfel-Topping. 
Pikant und fein mit einem Käse-Majoran-Zwiebel-Topping, das auch vegan zubereitet werden kann. 
Und cremig-nussig mit einem Kürbis-Sesam-Topping und veganer Creme-Fraiche.

foto: martina lakotta


Was ihr für die Kürbissuppe braucht...

 

Apfelsaft, Ingwer und Zimt machen die Kürbissuppe zu etwas ganz Besonderem...foto:  martina lakotta
1 Hokkaido-Kürbis
2 mittelgroße Zwiebeln
3 Karotten
2 Knoblauchzehen 
2 kleine Chilli
10 cm Ingwer
200 -250 ml Apfelsalt
100 ml Soja-Cuisine (oder eine andere Pflanzencuisine)
Gemüsebrühe zum Aufgießen
Salz und Pfeffer
Curry
Zimt
Öl zum Anbraten

Was ihr für die Kürbissuppe machen müsst...


1.)Den Hokkaido halbieren, entkernen und samt Schale in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebeln sechzehnteln, die Karotten grob stückeln, den Ingwer und Koblauch sowie Chilli klein hacken. Die Gemüsebrühe vorbereiten.

2.)Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln zwei bis drei Minuten braten, dann den Kürbis und die Karotten dazugeben und nochmal ein paar Minuten rührbraten. Den Ingwer, die Chilli und den Koblauch untermischen und alles mit Brühe aufgießen, sodass der gesamte Topfinhalt damit bedeckt ist. Jetzt bei mittlerer Temperatur 20 bis 30 Minuten köcheln lassen.

3.)Den Topf vom Herd nehmen und alles zu einer cremigen Suppe verarbeiten. Cuisine und Apfelsaft dazugeben und gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Curry und Zimt abschmecken. Vor allem der Zimt ist ein absoluter Geheimtipp und schmeckt superlecker in dem Kürbis-Süppchen.

Was ihr für die Toppings braucht und machen müsst...

foto: martina lakotta

"Fruchtig-Würzig":

100 g Räuchertofu
1 Zwiebel
1 Apfel
Petersilie, frisch oder TK
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten

1.) Räuchertofu, Zwiebel und Apfel in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken.

2.) Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Räuchertofu leicht knusprig anbraten. Zwiebel und Apfel dazugeben und ein bis zwei Minuten bei niedriger Temperatur rührbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt die Petersilie dazugeben und untermischen.

"Pikant-Fein":

 1 Zwiebel
 2 Scheiben veganen (oder "normalen") Käse
Majoran
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten

1.) Zwiebel in dünne Halbringe schneiden. Käse grob würfel. Die Blätter vom frischen Majoran abzupfen.

2.)Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe anrösten und mit Majoran würzen. Das Ganze in ein Schälchen umlagern, den Käse dazugeben und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.








"Cremig-Nussig":

1 handvoll geschälte Kürbiskerne und Sesamkörner
reichlich Schnittlauch, frisch oder TK
1 Creme Fraiche vegan oder 1 kl. Becher Sojajoghurt
1 Zehe Knoblauch
Salz und Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft

1.)Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und in ein Servierschälchen geben.

2.)Den Knoblauch klein hacken und mit dem Joghurt oder der Creme Fraiche vermischen. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. In ein Servierschälchen geben.

3.)Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Kürbis-und Sesamkerne vorsichtig anrösten. In ein Servier-Schälchen geben. 

Natürlich könnte man die gerösteten Kerne auch gleich mit dem Schnittlauch und dem Joghurt vermischen - ich habe es aber lieber getrennt, da sich alles, was übrig bleiben sollte, getrennt leichter wiederverwendbar ist.

foto: martina lakotta


Die Suppe zusammen mit den Toppings servieren. Wer will, kann noch etwas Brot dazu reichen und eine Crema di Balsamico zum Würzen mit auf den Tisch stellen.

Dienstag, 2. September 2014

Pfannenliebe: Knusprig gebratene Kartoffeln mit Blumenkohl, Sauerampfer und Semmebröseln


Pfannenliebe: Blumenkohl, Sauerampfer, Semmelbrösel und Kartoffeln. foto: martina lakotta

Gemüsepfanne aus knusprig gebratenen Kartoffeln, knackigem Blumenkohl, Sauerampfer und Semmelbröseln


Heute gibt es mal wieder ein Gericht auf dem Blog, das ziemlich unkompliziert und schnell zubereitet, aber trotzdem lecker ist: Knusprig gebratene Kartoffeln mit Blumenkohl, Sauerampfer und Semmelbröseln. Die leichte Säure vom Ampfer gibt dem Ganzen eine angenehme Frische und nimmt dem Blumenkohl ein wenig von seiner Schwere. Dazu kommen knusprig gebratene Kartoffelnund Semmelbrösel mit in die Pfanne - und fertig ist euer Mittagessen :-) 

foto: martina lakotta

Was ihr für die Gemüsepfanne mit Blumenkohl (2 Personen) braucht...


8 bis 10 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Blumenkohl
4 - 6 Blätter Sauerampfer (je nach dem, wie sauer ihr es mögt)
5 EL Semmelbrösel
1 Knoblauch
reichlich Petersilie, frisch (oder TK)
Öl oder ALSAN zum Braten (mit der Alsan bekommt das Ganze - finde ich - einen besseren Taste)
Salz, Pfeffer 

Was ihr für die Gemüsepfanne mit Blumenkohl machen müsst...


1.) Die Kartoffeln mit Schale im Salzwasser gar kochen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Blumenkohl ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden, den Sauerampfer, den Knoblauch und die Petersilie fein hacken.

2.) Fett in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin knusprig anbraten. Dann den Blumenkohl roh in die Pfanne geben und ein paar Minuten mitbraten. Weil der Blumenkohl nicht vorgekocht wird, bleibt er schön knackig. Semmelbrösel dazugeben und gegebenenfalls nochmal etwas Alsan dazugeben. Kurz braten und Knoblauch sowie Sauerampfer dazugeben. So  lange weiter rühren, bis der Sauerampfer zusammenfällt. Salzen und Pfeffern. Kurz vor dem Servieren die frische Petersilie untermischen. Wohl bekomm´s! :-)

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