Donnerstag, 11. September 2014

Saftige Rüblischnitten aka. Karottenkuchen aka. Möhrenkuchen vom Blech

foto: martina lakotta

Saftige Rüblischnitten mit zweierlei Guss


Wie auch immer ihr das karottig-möhrige Rübli-Vergnügen nennen wollt - es schmeckt ganz unabhängig von der Namensgebung immer gleichermaßen gut (jahaaaa, wer hätte DAS gedacht ^^). Inzwischen hat sich - denke und hoffe ich zumindest - schon herumgesprochen, dass Karotten im süßen Kuchen eine wunderbare Zutat sind: Sie machen die Schnitten saftig, schmecken aber nicht heraus. Neben den Karotten sind die Stars dieser rüblottigen Möhrenschnitten Haselnüsse und Mohn. Weil der Kuchen (wie gesagt) so herrlich saftig ist, lässt er sich- falls ihr ihn für einen besonderen Anlass backen solltet - auch gut ein zwei Tage früher vorbereiten. Außerdem bleibt ihm dann noch Zeit zum Durchziehen, was er euch auch im Geschmack verdanken wird. :-)
Die kleinen Deko-Möhrchen habe ich übrigens aus mit Lebensmittelfarbe ge-grüntem und ge-orangtem Marzipan (und extra viel Liebe :-P) geformt. 

Inspiration zu diesem leckeren Küchlein gab´s einmal mehr von cakeinvasion. Absoluter Lieblingsblog in Sachen Backspaß und immer eine Stöberrunde wert. :)

foto: martina lakotta


Nu aber genuch der Rederei - hier das Rezept:

Was ihr für den veganen Karottenkuchen vom Blech braucht...


Für den Kuchen:


500 g Karotten, geraspelt
200 g Haselnuss, gemahlen
100 g Mohn
1 unbehandelte Zitrone und von der Saft und Schale
1/2 TL Zimt
400 g Mehl
1 Päcken Backpulver
1 TL Natron
1/4 TL Salz
200 g Zucker
150 ml geschmacksneutrales Öl
500 g Soja-Joghurt
2 EL Apfelsaft


Für den Guss:


150 - 250 g Puderzucker
Zitronensaft
250 g Zartbitter-Schokolade
2 EL geschmackstneutrales Öl


Für die Möhrchen-Deko:


100 - 150 g Marzipan
orange und grüne Lebensmittelfarbe
Muße und Hingabe zum Karöttchen formen

Was ihr für den veganen Karottenkuchen vom Blech machen müsst...


1.) Die Karotten raspeln (manch einer schält die Möhren davor - ich putze sie nur gründlich, weil mich die Schale an der Karotte im Kuchen in keinster Weise stört. Das sei aber jedem selbst überlassen.). Zusammen mit dem Mohn, den Haselnüssen, dem Zitronensaft und dem Zimt in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.

2.) Den Ofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vorheizen.

3.) Jetzt das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron dem Salz und dem Zucker mischen und unter die Karottenmasse rühren.

4.) Zuletzt den Sojajoghurt mit Apfelsaft und Öl dazugeben und den Teig so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.

5.) Die Teigmasse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und etwa 40 bis 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen fertig ist, sollte er schon ein wenig Farbe bekommen haben - aber zu lange solltet ihr ihn auch nicht backen, sonst geht ganz viel von der Saftigkeit flöten. (Saftigkeit? Sacht man dat so?!) Abkühlen lassen.

6.) Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kommt der Guss noch oben drauf.
Wenn ihr die Rüblischnitten wie auf den Bildern zu sehen auch einmal zitronig und einmal schokoladig bedecken wollt, empfiehlt es sich, den Kuchen vor dem be-gussen in der Mitte zu halbieren.

Kleiner Tipp: Wenn ihr ein gerades End-Ergebnis haben wollt und - wie ich - mit einem eher weniger ruhigen Händchen ausgestattet seit (ich weiß auch nicht warum, aber gerade Schneiden ganz ohne Hilfslinien liegt mir weder mit Papier noch mit Kuchen ^^), empfiehlt es sich mit einem genügend großem Lineal an die Sache ranzugehen. Auch die Stückchen werden bei mir ganz pedantisch mit Hilfes des Zollstocks geschnitten. Ich finde, gleichmäßig geschnitten schauen die Schnittchen einfach schöner aus. 

Zurück zum Guss....

Für den Zitronenguss müsst ihr den Puderzucker mit etwas Zitronensaft zu einer glatten Masse rühren. Für den Schokoladen-Überzug wird die Schokolade über dem Wasserbad geschmolzen und mit etwas Öl geschmeidiger gemacht. Die beiden Kuchenhälften mit den Güssen bedecken, fest werden lassen und in Schnittchen schneiden kurz anhärten lassen und mit Lineal oder Adlerauge ausgestattet in gleich große Stücke schneiden.

Einschub:

Eigentlich wollte ich meine Rüblischnitten noch vor dem Überziehen mit Schokoladen- und Zitronenguss in die entsprechenden Stücke schneiden. Das habe ich vor lauter Kuchenwahn leider vollkommen vergessen und habe den Blechkuchen erst geschnitten, als die Güsse trocken und fest waren. Das geht zwar auch, lässt sich auf diese Weise aber wesentlich schwierig er mit angebrachter Kleinkariertheit machen ;-) Ich mein - brüchige Schokolade aufm Kuchen?! Geht gaaaar nicht, Mann, geht gar nicht! *schüttelt entsetzt den Kopf* :-P Manch einer wird diese Akkuratheit womöglich für übertrieben halten - aber frau will halt auch zufrieden mit dem Kunstwerk sein. Wie dem auch sei -  Von dem Blech ist längst nichts mehr übrig. Ganz offensichtlich haben die Gäste mir die unschönen Schokoladenränder verziehen Das war aber sicherlich auch meinen wunderhüpschen Mini-Deko-Möhrchen zu schulden, die ich in liebevollster Handarbeit Rübli für Rübli geformt und Karöttchen führ Karöttchen lieben gelernt habe. ;-)

foto: martina lakotta

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