Mittwoch, 25. Februar 2015

Vegane Donuts - Klappe die Zweite: Frittiert & real american...

Schonn wieder Donuts? Japp - aber dieses mal nicht gebacken, sondern frittiert... foto: martina lakotta

 

Donuts, Klappe die Zweite plus Special: "So klappt der echt amerikanische Donut-Genuss auch bei dir zu Hause"


Nachdem mich kürzlich ein unvorstellbar starkes Verlangen nach Donuts überkommen hatte, habe ich mich in meinem letzten Post der Zubereitung eben Jener gewidmet. Der treue Leser weiß schon um die Tücken mit denen ich bei dem Projekt "Donuts -  Klappe die Erste" zu kämpfen hatte: Als besonders problematisch und erfolgslos gestaltete sich hierbei die Suche nach einer Donut-Form in  unmittelbarer Nähe meiner Home-Base. 
Doch allen Schwierigkeiten zum Trotz habe ich es geschafft. Donuts ohne Form, ohne Donut-Maker, ohne Friteuse und ohne Tier sind also kein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt könnte man meinen: Super! Happy End. Lecker Futter, ohne Schi-Schi. Ohne Trara. Also wat will´n die jetzt mit noch einem Donut-Rezept?!"

Und warum jetzt nochmal (vegane) Donuts?!


Ich will es euch verraten: So hunderprozenig nach Donut haben die bunten Kringel dann irgendwie doch nicht geschmeckt. Nicht, dass sie nicht lecker waren! Im Gegenteil! Ich würde sie nach wie vor jedem empfehlen und auch selbst nochmal backen. Aber streng genommen - und ich bin ja eine ganz eine Strenge - hat das Gebäck eher nach Amerikanern als nach Donuts geschmeckt.

Dann halt doch mit der Friteuse


Mist. Dann müssen Donuts wohl doch ein richtig schönes Vollbad im heißen, blubbernden Frittier-Fett nehmen, damit sie den real american taste bekommen. Sie müssen triiiiiiiiiiiiiiiefen, triiiiiefen! Sie müssen überall Fettflecken hinterlassen! Der Donuts muss fetter als dei Mudda sein. Und sie müssen: TRIEFEN! Vor Fett. Achja, das hatte ich ja gerade schon erwähnt.
Jedenfalls legte diese Erkenntnis den Entschluss nahe, eine zweite Runde "Der perfekte Donut" zu starten. Der Unterschied zu dem Vorgänger-Rezept: Statt gebacken werden sie frittiert. Und außerdem kommt noch ordentlich Hefe in den Teig.

Try that triefing Kringels

 
Das Ergebnis: Kann sich sehen lassen. Und kann sich sogar auch essen lassen. Ist halt jetzt nix für Diäten oder so. Aber Süßes hat bei so was ja eigentlich eh nichts verloren. So give a fuck on it! And try that triefing Kringels, bitch!

Tipps zur Genuss-Verstärkung am Ende des Rezepts 


Amerikanischer als beim Essen dieser Donuts, habe ich mich übrigens noch nie gefühlt. Um das real american feeling beim Genuss der Donuts zu verstärken, habe ich etwas weiter unten noch ein paar Tipps für euch auf Lager, mit denen auch ihr euch so richtig USA fühlen könnt. Wenn schon, denn schon.

USA kulinarisch: Potato Doughnuts  


Vorlage für das vegane Rezept sind die "Potato Doughnuts", auf die ich auf dem Blog USA kulinarisch gestoßen bin.




Was ihr für die veganen, american Donuts braucht...

 

Für die veganen Donuts:

 

100 g Kartoffeln
80 g Margarine (z.B. ALSAN)
110 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja, Reis, Hafer usw.)
0,7 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
475 g Mehl
90 g Zucker
1 Vanillezucker oder das Mark von einer Vanilleschote
1 Prise Salz
ein bisschen Zimt
2 gehäufte EL Sojamehl
3 Liter geschmacksneutrales Pflanzenöl (z.B. Raps, Sonnenblume) zum Frittieren


Zum Glasieren:

 

Schokolade
Puderzucker mit Vanillesirup glatt gerührt für einen Zuckerguss
Puderzucker mit Ahornsirup glatt gerührt für einen Maple-Guss
bunte Zuckerstreusel, Schokostreusel, Krokant usw. usf.

Was ihr für die veganen, american Donuts machen müsst...



1.) Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf mit Salzwasser gar kochen und abgießen. Die Margarine zu den Karoffeln geben und alles zu einer glatten Masse zerstampfen. Gut abkühlen lassen.

2.) Die Pflanzen-Milch lau erwärmen - sie darf auf keinen Fall zu heiß sein oder am Ende gar kochen. Hefe und Zucker darin auflösen. Zehn Minuten gehen lassen, bis es anfägnt zu schäumen.

3.) Mehl, Zucker, Zimt, Salz, Vanille und Sojamehl zusammen mit der erkalteten Kartoffel-Margarine-Masse in eine Schüssel geben, die Hefemilch darüber gießen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig darf nichtmehr an den Händen kleben. Falls er zu klebrig sein sollte, nach und nach etwas Mehl unterkneten, bis er die gewünschte Konsistenz hat.

4.) Den Teig zu einer Kugel formen, in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt mindestens 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

5.) Wenn der Donut-Teig genügend geruht hat, aus der Schüssel nehmen, noch einmal durchkneten und etwa daumendick ausrollen. Die Donuts ausstechen und 30 Minuten gehen lassen.

6.) Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Wer die Donuts in der Friteuse zubereitet, achtet auf eine Temperatur von 175°C.

7.) Die Donuts portionsweise (maximal drei bis vier Stück!) in das heiße Fett gleiten lassen und nach gut einer Minute wenden. Sie sollten nicht zu dunkel werden, aber auf jeden Fall gar sein.

8.) Die veganen Donuts auf einem Gitter erkalten lassen und dann nach Lust und Laune Glasieren und Verzieren.


 Amerikanischer geht´s kaum

 

 Wie oben schon angekündigt, noch ein paar Tipps, mit denen sich Jeder während dem Verzehr der triefenden Köstlichkeiten so richtig schön amerikanisch fühlen kann:


1.) Hisst die amerikanische Flagge.

2.) Spült die Donunts vor dem Verzehr in Chlorwasser.

3.) Eine nette Beschäftigung, während dem Essen: Spioniert eure Nachbarn/Freunde/Bekannten - oder noch besser: Völlig Fremde - aus. Falls ihr keinerlei Skills in Sachen E-Mail hacken und Telefone abhören vorzuweisen habt und kein teures Geld für entsprechende Software ausgeben wollt, könnt ihr auch einfach euer Ohr an Nachbars Wand legen und lauschen

4.) Legt eine Waffe neben euch bereit. Wenn irgendwer es wagen sollte, sich euch wärhend eurer Donut-Freuden zu nähern, zieht ihr sie sofort und schlagt den Störenfried damit in die Luft.

5.) Trinkt 10 Liter Cola zu den Donuts.

6.) Esst auf jeden Fall alle Donuts auf einmal auf und lasst keinen übrig! Ein echter Amerikaner verdrückt locker 8 bis 10 Stück der Fettkringel pro Stunde. Bei dem Gesundheits-System ist´s eh schon wurscht vurscht.

7.) Geht nach dem Verzehr zu KFC/Würger King/McDreck. Dort schaufelt ihr euch dann 5 XXXXXXL-Menüs rein. Zum Nachtisch dann: Donuts. Was sonst.

Montag, 16. Februar 2015

Gewusst wie: Donuts ohne Form, ohne Donut-Maker, ohne Friteuse, ohne Tier und andern Schnick-Schnack


Mmmmmh... Donuts...... <3 foto: martina lakotta


Mission Possible: Vegane Donuts ohne Gedöns


Real American Donuts werden ja eigentlich in reichlich Fett ausgebacken. Die müssen triefen! Triefen müssen die! Denn was nicht im Frittier-Fett ertrinkt, wird auch nicht als Donut anerkannt! Basta. 
Aber wer keine Friteuse hat oder es figurbewusster lieber mag, kann auch auf eine Donut-Form zurückgreifen und die leckeren Kringel im Ofen ausbacken. Böse Zungen tun den Ofen-Donut zwar als schlechten Bagel ab - aber weil sich über Geschmack bekanntlich nicht streiten lässt, haben auch die im Ofen gebackenen Donuts durchaus ihre Anhängerschaft gefunden. Warum auch nicht?! 

Ob bunt verziert oder in Schokolade gehüllt und mit Krokant bestreut - Donuts können auch ohne Form, Friteuse, Donut-Maker und Konsorten zubereitet werden. foto: martina lakotta

Von Donut-Gelüsten, Muffin-Formen und großen Enttäuschungen 


Ich marschiere also los, um mir solch eine tolle Donut-Form zu besorgen. In Gedanken kredenze ich schon einen perfekt geformten, zarten Donut, gehüllt in eine glänzende Glasur und verziert mit bunten Zuckerstreuseln. Zielstrebig und leichtfüßig steuere ich in Richtung Laden.

[...]

Geschäft 1 hat leider keine Donut-Formen im Sortiment. "Halb so wild", denke ich mir. Dafür habe ich schon mal die Zutaten für das kringelige Vergnügen besorgen können. Ist ja auch was wert. Geschäft 2 ist zum Glück nicht so weit weg. Der Laden wird formentechnisch sicherlich besser ausgestattet sein als Saftladen 1.

In Geschäft 2 dann: Kein Erfolgserlebnis, keine Donut-Form.
Doof.
Mein unstillbares Verlangen nach einem frisch gebackenen Donut wird lauter: Muss! Heute! Noch! Donuts! Machen! Und essen! Also weiter! Geschäft 3! Ich komme!

Aber auch in Geschäft 3 werde ich nicht fündig. Fragen wie "WARUM ZUR HÖLLE GIBT ES ÜBERALL NUR MUFFIN-FORMEN UND KEINE VERDAMMTEN DONUT-FORMEN?!?!?" beginnen sich mir zu stellen. Ich gerate ins Grübeln. Eventuell haben die in Ofen und Form gebackenen Donuts doch nicht so viele Liebhaber, wie angenommen. Entsprechend gibt es solche Formen vielleicht nur in irgendwelchen Randgruppen-Geschäften oder so. Der deutsche Normalbürger scheint jedenfalls kein besonderes Bedürfnis nach Donut-Formen zu haben (das Verlangen nach Muffinformen hingegen scheint immens). Sonst hätten die Verkaufspsychologen oder Sales-Manager oder wer auch immer da zuständig sein mag, sicherlich schon längst auf den Konsum-Wunsch des König Kunden reagiert. Dämliche Muffinformen...

Auf dem Weg zu Geschäft Vier versuchen fröhliche Kopf-Träumereien von nimmer endenden Donut-Orgien meinen Blick für die Realität zu trüben: Gelb, rot und weiß glasiert, mit Schokolade überzogen, mit Krokant bestreut und mit Zuckerperlen bestückt, geistern sie durch meinen Kopf,  senden unverkennbare Signale an den Teil meines Hirns, der für Essen und Genuss zuständig ist und beflügeln meinen Glauben an ein erfolgreiches Einkaufs-Erlebnis: Positiv denken! Optimistisch bleiben! Wird scho!

Aber auch in Laden Vier hüten lediglich verschiedene Ausführungen von Muffin-Formen die Regale. Toll. 
Donuts in Formen zu backen, scheint nicht im Trend zu liegen. Aus der Traum vom Donut-Himmel.


Wunder Donut werde wahr! Vegane Donuts ohne Form, Friteuse oder Donut-Maker


Wat nu?! MUFFINS BACKEN?! Momentan undenkbar.
Mit Sabber in den Mundwinkeln und unerfüllten Donut-Wünschen im Kopf, wird schnell klar, dass 2015 das Jahr sein könnte, um neue Donut-Back-Trends zu setzen. 
Die Frau von heute pfeift ganz einfach auf die Geschäfte und ihre elendigen Muffin-Formen!
Nach kurzer Recherche im Internet steht dann auch fest: Das Wunder Donut ist tatsächlich auch ohne Form, ohne Donut-Maker, ohne Friteuse, ohne tierische Produkte und anderes Trimburium möglich.

Wichtig bei der Zubereitung im Backofen: Die Donuts dürfen nicht zu lange backen, sonst werden sie zu hart und krustig. foto: martina lakotta



Und wie das gehen soll? Ganz einfach:


Was ihr für die veganen Donuts braucht...



Für die veganen Donuts:


225 g Zucker
1 Vanilleschote und von der das Mark
240 ml Pflanzenmilch
100 g Margarine
480 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 gehäufte EL Sojamehl (als Ei-Ersatz mit der doppelten Menge Wasser glatt gerührt)

Für die Deko:

 

Puderzucker
Zitronensaft
Schokolade
Lebensmittelfarbe
Zuckerstreusel
Schokostreusel usw. usf.

Omnomnom.... foto: martina lakotta

Außerdem:


KEINE Donutform (und erst recht keine Muffinform)



Was ihr für die veganen Donuts machen müsst...


1.) Die Margarine über einem Wasserbad schmelzen. Zusammen mit dem Zucker und dem Soja-Ei-Ersatz schaumig schlagen. Die Pflanzenmilch unterrühren. 

2.) Mehl und Backpulver gut miteinander vermischen und zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben. Ausgiebig rühren, bis ein leicht gummiger und kompakter Teig entsteht.

3.) Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig für mindestens eine Stunde kalt stellen.

4.) Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

5.) Die Arbeitsfläche mit reichlich Mehl bestäuben. Den veganen Donut-Teig aus der Kühlung holen und eine Hälfte auf die Arbeitsfläche verfrachten, die andere vorerst wieder kalt stellen. Den Teig mit den Händen etwa ein bis zwei Zentimeter dick gleichmäßig ausbreiten. Mit einem Ausstecher (oder einer Tasse..oder einem Glas...) einen Kreis aus dem Teig stechen und mit einem kleineren Ausstecher (oder Schnapsgläschen) einen Kringel in den Rohling stechen. Den rohen Donut vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech befördern. Das Ganze so oft wiederholen, bis der gesamte Teig zu Donuts verarbeitet ist.

6.) Die Donuts je nach Größe in 15 bis 25 Minuten fertig backen. Die Donuts dürfen allerdings nicht zu lange im Ofen bleiben, sonst werden sie hart und krustig! Auskühlen lassen.

7.) Für die Deko mit Zuckerglasur einfach Puderzucker und Zitronensaft in einem tiefen Teller glatt rühren. Der noch weiße Zuckerguß kann nach Belieben mit Lebensmittelfarben bunt eingefärbt werden. Bunte Zuckerstreusel/Schokostreusel/Krokant/Kokosstreusel usw. usf. ebenfalls in einen tiefen Teller geben. Den Donut zuerst in die Zuckerglasur tunken und dann in den Streuseln wälzen. 

Auch mit Schokoglasur und Dekor schmecken die Donuts ganz vorzüglich: Dafür die Schokolade über dem Wasserbad mit etwas Öl - gerne auch Kokosöl - schmelzen. Dann die Donuts damit bepinseln und mit Deko-Perlen und Co. bestreuen.

Die Donuts unbedingt luftdicht verschlossen in einer Tupperdose oder ähnlichem lagern. Dann werden sie mit der Zeit noch etwas weicher im Biss.

Fazit: Auch ohne Friteuse und Komparsen lassen sich Donuts also zu Hause zubereiten. Hätte ich das früher gewusst. Da hätte ich mir meinen Ladenbummel hätte sparen können. foto: martina lakotta
 


Samstag, 14. Februar 2015

Riegel deluxe: Schoko | Erdnuss | Walnuss | Kokos


3 Lagen für Glück im Mund. Foto: Martina Lakotta


Zum Niederknien: Walnuss-Kokos-Erdnuss-Schoko-Riegel


Oh, Sünde! 
Unten knuspriger Walnuss-Keks, in der Mitte eine Fudge-Liaison von Erdnuss und Rice-Crisps und als Krönung zartschmelzende Schokolade mit einem Hauch von Kokosnuss-Flavour. 
Das klingt jetzt nicht nur nach Geschmacksexplosion.
Das ist auch Geschmacksexplosion! 

Von unten nach oben: Walnuss. Erdnuss-Reis-Crispy-Fudge. Und Schoko-Kokos-Topping. Foto: Martina Lakotta

Oh She Glows.......


Für diese herrlich sündhafte Idee ist der zauberhaften Küchenfee Angela von Oh she Glows  zu huldigen. Ihre Webseite ist defintiv eine meiner Liebelingsseiten, wenn es um kreative und vor allem leckere vegane Süß-Speisen geht: Ein beeindruckendes Sammelsurium von veganen Hauptspeisen, Desserts, Kuchen usw. usf. lädt zum Stöbern und Bewundern der tollen Fotos ein und macht Lust auf Kochen und Backen. Alle mal einen Klick wert und sehr empfehlenswert.

Schokoriegel mit Suchtgefahr <3


Besonders angetan haben es mir allerdings Angelas "3 Layer Almond Coconut Choclate Bars".
Mit dem ersten Bissen war ich ihnen verfallen. Diesen unverschämt köstlichen, an Snickers erinnernden Riegeln mit dem leicht kokosnussigen Geschmack... Grund genug, das Rezept zu verbreiten und mit euch zu teilen, oder? 


Aus  "3 Layer Almond Coconut Choclate Bars" werden "3 Layer Peanut Coconut Maple Walnut Choclate Bars"


Das Ursprungs-Rezept von Oh she Glows habe ich allerdings ein klein wenig abgeändert: Walnuss und Erdnuss statt Mandeln, Agaven-Sirup statt Ahorn-Sirup und stellenweise Pflanzen-Margarine statt Kokosnus-Öl. Und weil ich mich bei der Zubereitung an den Cup-Angaben auf Oh She Glows orientiert habe, habe ich keine Ahnung, wie viel eine Viertel Tasse Kokos-Öl wohl wiegen mag und gebe die Mengen in diesem Rezept deshalb ausnahmsweise auch in Cups statt Gramm an.

Das Ergebnis: Ein Träumchen in Riegel-Form!


Eine unabdingbare Zutat für dieses Riegel-Wunder ist das Kokosnuss-Öl. In allen 3 Schichten kommt es - mal mehr, mal weniger - zum Einsatz. Foto: martina lakotta


Was ihr für die 3 Layer Peanut Coconut Maple Walnut Choclate Bars braucht....



Für den Boden:

1 Tasse Walnüsse
1/2 Tasse Mehl
1/4 Tasse Kokosnuss-Öl
1/4 Tasse Pflanzen-Margarine (am besten ALSAN)
3 EL Agaven-Dicksaft
1 Prise Salz
1 Tasse zarte Haferflocken


Für die Fudge-Schicht:

1 Tasse Erdnussbutter
1/2 Tasse Kokosnuss-Öl
1/4 Tasse Agaven-Dicksaft
1 Vanilleschote und von der das Mark 
1 Prise Salz
5 Reiswafffeln OHNE SALZ


Für das Topping:

200 g Zartbitter-Schokolade
2 EL Kokosnuss-Öl
1/2 Tasse Kokosraspel


Für die Deko:

Nach Belieben Kokosraspel, Krokant, Zuckerstreusel, Schokostreusel usw.

Was ihr für die 3 Layer Peanut Coconut Maple Walnut Choclate Bars machen müsst... 

 

1.) Den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen. 1 Backblech mit Backpapier auslegen.

2.) Als Erstes den Walnuss-Boden vorbereiten. Dafür die Walnüsse in einem Mixer zu feinem Staub verarbeiten. Das Kokosnussöl über dem Wasserbad schmelzen lassen. Jetzt das Mehl, das flüssige Kokosnuss-Öl, den Agavendicksaft und die Prise Salz zu den gemahlenen Walnüssen in die Schüssel geben und zu einer klebrigen Masse verkneten. Zuletzt die Haferflocken unterheben. 

3.) Den Walnuss-Boden-Teig gleichmäßig und nicht zu dick mit den Händen auf dem Backblech verteilen. Sollte der Teig zu sehr kleben, einfach die Finger immer wieder leicht befeuchten. Dann istdas Verteilen des Teiges einfacher, weil nicht mehr gar so klebrig. Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen und 13 Minuten backen, herausholen und abkühlen lassen.

4.) Für die mittlere Schicht die Erdnussbutter, das Kokosnuss-Öl, den Agaven-Dicksaft, das Mark der Vanille-Schote und die Prise Salz in einer Schüssel über demWasserbad schmelzen lassen, bis eine homogene, karamellartige Masse entsteht.

5.) Die Reiswaffeln fein zerkleinern. Die Reiscrispies unter die Erdnussbutter-Masse heben und dann gleichmäßig auf dem ausgekühlten Walnuss-Boden verteilen. Bevor es an das Topping geht, muss der noch-2-Layer-Riegel für etwa eine Stunde im Kühlschrank kalt gestellt werden, sodass die mittlere Schicht aushärten kann.

6.) Sobald die Crispie-Erdnuss-Schicht ausgehärtet ist, aus dem Kühlschrank holen und in 18 kleine Riegel schneiden. Während das Topping vorbereitet wird, wieder kalt stellen.

7.) Für das Topping die Schokolade und das Kokosnussöl über dem Wasserbad zu einer homogenen Masse verschmelzen. Die Kokosraspel unterheben. Die Riegel aus dem Kühlschrank holen und mit Hilfe eines kleinen Löffels das Schoko-Kokos-Topping auf ihnen verteilen. Rasch mit Kokos-Raspeln/Zuckerstreuseln/Krokant/usw. bestreuen. 

8.) Die fertigen Riegel kalt stellen, bis dasTopping fest geworden ist. Kurz vor dem Genießen aus dem Kühlschrank holen und die (noch) nicht verzehrten Riegel unbedingt im Kühlschrank aufbewahren! Sonst schmelzen die Riegel und naja, sehen dann halt nicht mehr so toll aus und sind schwieriger zu verputzen. ;-)

Und nicht vergessen: Die Riegel, die den Hunger auf Süßes überstehen, müssen unbedingt im Kühlschrank gelagert werden, da sie ansonsten davonschmelzen würden... und das wäre ja schade drum. Lieber schmelze ich davon, weil die Dinger so lecker sind!  foto:  martina lakotta



Mittwoch, 11. Februar 2015

Seitan-Medaillons mit Cashew-Kräuter-Kruste und Kartoffelrösti


Oh Seitan, der du bist auf dem Teller! So knusprig-aromatisch deine Kruste, so lecker bist auch du! 


Für mich ist der Seitan eine der besten Fleisch-Alternativen: Sojafrei, beliebig würzbar, mit Biss und einer fleisch-ähnlichen Konsistenz. Zusammen mit der Cashew-Kräuter-Kruste macht er sich auch gut als üppiges Sonntagsmahl - wobei natürlich nichts dagegen spricht, ihn auch unter der Woche einmal zuzubereiten. Ein bisschen Wochenend-Feeling kann schließlich auch an einem Werktag nicht schaden. ;-)

Knusprige Kartoffelrösti aus der eigenen Küche


Zu den Seitan-Medaillons mit Cashew-Kräuter-Kruste gab es selbstgemachte Kartoffelrösti. Das Rezept für die Rösti findet ihr der Übersicht halber in diesem separaten Rezept hier. Ursprünglich gab es außerdem noch dreierlei Blumenkohl (paniert, püriert und in feine Scheiben geschnitten) als Beilage. Allerdings habe ich das Foto zu dem Rezept erst am nächsten Tag machen können. Da war von den Blumenkohl-Variationen leider nichts mehr übrig. Darum auf dem Bild zu sehen: Ein Feldsalat mit krossem "Speck", also Räuchertofu. In feine Scheiben geschnitten und in Öl von beiden Seiten kross gebraten, schmeckt der Räuchertofu nämlich verblüffend Bacon-mäßig. Unbedingt ausprobieren!

Warum Räuchertofu nicht gleich Räuchertofu ist


Zum Räuchertofu sei noch etwas gesagt, bevor es an das Rezept für die Seitan-Medaillons mit Kruste geht. Denn ich finde, Räuchertofu ist nicht gleich Räuchertofu: Ich habe den geräucherten Tofu früher meistens in Supermärkten wie Edeka, Rewe oder Aldi gekauft. Was mich gestört hat: Mal war der Tofu total hart, mal hat er trocken geschmeckt - irgendwie hat er mich nie so wirklich überzeugen können. Klar, essen konnte man ihn schon. Aber das hat ja nichts zu heißen.
Dann bin ich im Reformhaus auf den Räuchertofu von Taifun gestoßen und war ihm sofort verfallen: Er ist nicht so trocken und fest wie seine Cousins aus den Discountern und hat - nach meinem Gaumen zu urteilen- einen wesentlich feineren Geschmack. Aber weil Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, probiert ihr euch am besten selber durch das Sortiment der Räuchertofu-Hersteller. Und wenn ihr irgendwo mal auf den Räuchertofu von Taifun stoßen solltet, kostet ihn und fällt euer eigenes Urteil.



 

Was ihr für die Seitan-Medaillons mit Kräuter-Cashew-Kruste braucht...

Für die Seitan-Medaillons:


  • Trockene Zutaten:


200 g Gluten
2 TL Paprika
2 TL Cayenne
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 TL Curry
1 TL Kümmel
1 TL Knoblauch, gemahlen
3 EL Hefeflocken
2 EL Majoran



  • Flüssige Zutaten:


300 ml Wasser
50 ml Öl
2 EL Soja-Soße
1 EL Worcestersoße
2 EL Ajvar (je nach gusto scharf oder mild)
1 EL Senf


  • Außerdem:


1 Zwiebel


  • Zuguterletzt:

  6 EL Reismehl (das sorgt für die Bindung. Ihr bekommt das Reismehl entweder im Reformhaus oder im Asialaden. Alternativ könnt ihr jedoch auch auf Sojamehl zurückgreifen.)

Für die Cashew-Kräuter-Kruste:


150 g Cashews, gesalzen
2 Päckchen TK-Kräuter, gemischt
75 g veganer Parmesan (besonders empfehlenswert finde ich den Jezzano von Vegourmet
75 g Pflanzenmargarine, z.B. ALSAN
Salz, Pfeffer


Was ihr für die Seitan-Medaillons mit Cashew-Kräuter-Kruste machen müsst...

1.) Als Erstes werden die Seitan-Medaillons vorbereitet. Hierfür die trockenen und flüssigen Zutaten in je einer Schüssel miteinander vermischen. Die Zwiebel fein hacken.

2.) Die flüssigen Zutaten zu den Trockenen in die Schüssel geben. Die Zwiebel dazugeben und die Masse gut miteinander verkneten. Der Seitan kann nun entweder im Ofen gegart oder über dem Wasser gedämpft werden.

3.) Für die Ofen-Variante den Herd auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die rohe Seitan-Masse in drei große Stücke zerteilen und jeweils zu einer etwa 3-Finger-dicken Wurst rollen. Jede Seitan-Wurst wie ein Bonbon in Alufolie wickeln und in etwa 30 Minuten im vorgeheizten Ofen fertig backen.
Wenn ihr den Seitan lieber dämpfen wollt, benötigt ihr einen Topf mit Siebeinsatz. Zunächst etwas Wasser in dem Topf zum kochen bringen. Die Seitan-Masse in dem Siebeinsatz geben und etwa 30 Minuten dampfgaren.

4.) Den fertig gegarten Seitan in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und zu einer hack-ähnlichen Konsistenz verarbeiten. 

5.) Das Reismehl unter den Seitan mischen und 6 bis 8 gleichgroße Medaillons aus der Masse formen.

6.) Öl in einer Pfanne erhitzen und die Seitan-Medaillons bei mittelerer Temperatur von beiden Seiten knusprig anbraten. Allerdings nicht zu lange - denn die Medaillons kommen, sobald sie mit der Cashew-Kräuter-Kruste versehen sind, noch einmal in den Ofen.

7.) Während die Seitan-Medaillons ein wenig abkühlen, wird die Cashew-Kräuter-Kruste vorbereitet. Dafür die Margarine über dem Wasserbad schmelzen und die Cashew-Kerne fein hacken. Das könnt ihr entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine machen. Wenn ihr die Cashews mit der Küchenmaschine zerkleinert, müsst ihr allerdings darauf achten, sie nicht zu lange durch den Mixer zu jagen - ansonsten habt ihr am Ende Nuss-Staub und keine gehackten Cashews mehr.

8.) Die gehackten Cashews zusammen mit der geschmolzenen Butter, den gefrorenen Kräutern und dem veganen Parmesan in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.Die Krusten-Masse dick auf den Seitan-Medaillons verteilen und die vorbereiteten Medaillons für eine Stunde kalt stellen, damit die Kruste fest werden kann.

10.) Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Seitan-Medaillons für etwa 25 bis 30 Minuten im Ofen backen, sodass die Cahsew-Kräuter-Kruste den gewollten Crunch bekommt. 

Dazu passen beispielsweise die Kartoffelrösti, deren Rezept ihr wie gesagt hier findet. 



Wohl bekomm´s! :-)

Knusprige Kartoffelrösti - und wer hat´s erfunden?



Knusper, knusper, Knäuschen: Kartoffelrösti


Kartoffelösti eignen sich nicht nur als krosse Beilage, sondern auch als leckerer Zwischendurch-Snack. Und wer hat´s erfunden? Richtig! Die Schweizer natürlich! Rösti sind nämlich eine schweizerische Spezialität aus geraspelten Kartoffeln, die in Öl knusprig angebraten werden. 
Bei uns gab es die Rösti zu den Seitan-Medaillons mit Cashew-Kräuter-Kruste. Allerdings könnt ihr die Rösti-Taler auch süß mit beispielsweise Apfelmuß kredenzen. Ihr merkt schon: Rösti sind wahre Allround-Talente und finden vielseitig Einsatz in der Küche. 



Was ihr für die Kartoffelrösti braucht...


600 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
5 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer 
Muskat, fein gerieben


Was ihr für die Kartoffelrösti machen müsst...


1.) Die Kartoffeln schälen und mit der Reibe grob Raspeln. Dann die Kartoffelraspeln in ein Küchentuch geben und die Flüssigkeit ausdrücken.

2.) Die ausgedrückten Kartoffelraspeln in eine Schüssel geben und mit der Speisestärke verkneten. Reichlich salzen. Außerdem mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse 10 Minuten ziehen lassen.

3.) Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Rösti-Masse zu dünnen Talern formen und von beiden Seiten goldbraun in dem Fett anbraten. 






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