Mittwoch, 25. Februar 2015

Vegane Donuts - Klappe die Zweite: Frittiert & real american...

Schonn wieder Donuts? Japp - aber dieses mal nicht gebacken, sondern frittiert... foto: martina lakotta

 

Donuts, Klappe die Zweite plus Special: "So klappt der echt amerikanische Donut-Genuss auch bei dir zu Hause"


Nachdem mich kürzlich ein unvorstellbar starkes Verlangen nach Donuts überkommen hatte, habe ich mich in meinem letzten Post der Zubereitung eben Jener gewidmet. Der treue Leser weiß schon um die Tücken mit denen ich bei dem Projekt "Donuts -  Klappe die Erste" zu kämpfen hatte: Als besonders problematisch und erfolgslos gestaltete sich hierbei die Suche nach einer Donut-Form in  unmittelbarer Nähe meiner Home-Base. 
Doch allen Schwierigkeiten zum Trotz habe ich es geschafft. Donuts ohne Form, ohne Donut-Maker, ohne Friteuse und ohne Tier sind also kein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt könnte man meinen: Super! Happy End. Lecker Futter, ohne Schi-Schi. Ohne Trara. Also wat will´n die jetzt mit noch einem Donut-Rezept?!"

Und warum jetzt nochmal (vegane) Donuts?!


Ich will es euch verraten: So hunderprozenig nach Donut haben die bunten Kringel dann irgendwie doch nicht geschmeckt. Nicht, dass sie nicht lecker waren! Im Gegenteil! Ich würde sie nach wie vor jedem empfehlen und auch selbst nochmal backen. Aber streng genommen - und ich bin ja eine ganz eine Strenge - hat das Gebäck eher nach Amerikanern als nach Donuts geschmeckt.

Dann halt doch mit der Friteuse


Mist. Dann müssen Donuts wohl doch ein richtig schönes Vollbad im heißen, blubbernden Frittier-Fett nehmen, damit sie den real american taste bekommen. Sie müssen triiiiiiiiiiiiiiiefen, triiiiiefen! Sie müssen überall Fettflecken hinterlassen! Der Donuts muss fetter als dei Mudda sein. Und sie müssen: TRIEFEN! Vor Fett. Achja, das hatte ich ja gerade schon erwähnt.
Jedenfalls legte diese Erkenntnis den Entschluss nahe, eine zweite Runde "Der perfekte Donut" zu starten. Der Unterschied zu dem Vorgänger-Rezept: Statt gebacken werden sie frittiert. Und außerdem kommt noch ordentlich Hefe in den Teig.

Try that triefing Kringels

 
Das Ergebnis: Kann sich sehen lassen. Und kann sich sogar auch essen lassen. Ist halt jetzt nix für Diäten oder so. Aber Süßes hat bei so was ja eigentlich eh nichts verloren. So give a fuck on it! And try that triefing Kringels, bitch!

Tipps zur Genuss-Verstärkung am Ende des Rezepts 


Amerikanischer als beim Essen dieser Donuts, habe ich mich übrigens noch nie gefühlt. Um das real american feeling beim Genuss der Donuts zu verstärken, habe ich etwas weiter unten noch ein paar Tipps für euch auf Lager, mit denen auch ihr euch so richtig USA fühlen könnt. Wenn schon, denn schon.

USA kulinarisch: Potato Doughnuts  


Vorlage für das vegane Rezept sind die "Potato Doughnuts", auf die ich auf dem Blog USA kulinarisch gestoßen bin.




Was ihr für die veganen, american Donuts braucht...

 

Für die veganen Donuts:

 

100 g Kartoffeln
80 g Margarine (z.B. ALSAN)
110 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja, Reis, Hafer usw.)
0,7 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
475 g Mehl
90 g Zucker
1 Vanillezucker oder das Mark von einer Vanilleschote
1 Prise Salz
ein bisschen Zimt
2 gehäufte EL Sojamehl
3 Liter geschmacksneutrales Pflanzenöl (z.B. Raps, Sonnenblume) zum Frittieren


Zum Glasieren:

 

Schokolade
Puderzucker mit Vanillesirup glatt gerührt für einen Zuckerguss
Puderzucker mit Ahornsirup glatt gerührt für einen Maple-Guss
bunte Zuckerstreusel, Schokostreusel, Krokant usw. usf.

Was ihr für die veganen, american Donuts machen müsst...



1.) Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf mit Salzwasser gar kochen und abgießen. Die Margarine zu den Karoffeln geben und alles zu einer glatten Masse zerstampfen. Gut abkühlen lassen.

2.) Die Pflanzen-Milch lau erwärmen - sie darf auf keinen Fall zu heiß sein oder am Ende gar kochen. Hefe und Zucker darin auflösen. Zehn Minuten gehen lassen, bis es anfägnt zu schäumen.

3.) Mehl, Zucker, Zimt, Salz, Vanille und Sojamehl zusammen mit der erkalteten Kartoffel-Margarine-Masse in eine Schüssel geben, die Hefemilch darüber gießen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig darf nichtmehr an den Händen kleben. Falls er zu klebrig sein sollte, nach und nach etwas Mehl unterkneten, bis er die gewünschte Konsistenz hat.

4.) Den Teig zu einer Kugel formen, in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt mindestens 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

5.) Wenn der Donut-Teig genügend geruht hat, aus der Schüssel nehmen, noch einmal durchkneten und etwa daumendick ausrollen. Die Donuts ausstechen und 30 Minuten gehen lassen.

6.) Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Wer die Donuts in der Friteuse zubereitet, achtet auf eine Temperatur von 175°C.

7.) Die Donuts portionsweise (maximal drei bis vier Stück!) in das heiße Fett gleiten lassen und nach gut einer Minute wenden. Sie sollten nicht zu dunkel werden, aber auf jeden Fall gar sein.

8.) Die veganen Donuts auf einem Gitter erkalten lassen und dann nach Lust und Laune Glasieren und Verzieren.


 Amerikanischer geht´s kaum

 

 Wie oben schon angekündigt, noch ein paar Tipps, mit denen sich Jeder während dem Verzehr der triefenden Köstlichkeiten so richtig schön amerikanisch fühlen kann:


1.) Hisst die amerikanische Flagge.

2.) Spült die Donunts vor dem Verzehr in Chlorwasser.

3.) Eine nette Beschäftigung, während dem Essen: Spioniert eure Nachbarn/Freunde/Bekannten - oder noch besser: Völlig Fremde - aus. Falls ihr keinerlei Skills in Sachen E-Mail hacken und Telefone abhören vorzuweisen habt und kein teures Geld für entsprechende Software ausgeben wollt, könnt ihr auch einfach euer Ohr an Nachbars Wand legen und lauschen

4.) Legt eine Waffe neben euch bereit. Wenn irgendwer es wagen sollte, sich euch wärhend eurer Donut-Freuden zu nähern, zieht ihr sie sofort und schlagt den Störenfried damit in die Luft.

5.) Trinkt 10 Liter Cola zu den Donuts.

6.) Esst auf jeden Fall alle Donuts auf einmal auf und lasst keinen übrig! Ein echter Amerikaner verdrückt locker 8 bis 10 Stück der Fettkringel pro Stunde. Bei dem Gesundheits-System ist´s eh schon wurscht vurscht.

7.) Geht nach dem Verzehr zu KFC/Würger King/McDreck. Dort schaufelt ihr euch dann 5 XXXXXXL-Menüs rein. Zum Nachtisch dann: Donuts. Was sonst.

1 Kommentar:

  1. Hallo, die sehen lecker aus!
    Wem das zuviel Aufwand ist kann vegane Donuts auch direkt bei Darry's Donuts (www.darrysdonuts.de) online bestellen. Geliefert wird in ganz Deutschland ;-)
    lg
    Martin

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