Donnerstag, 18. Juni 2015

Gutes von der Wiese: Löwenzahnsalat mit Himbeerdressing

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Löwenzahnsalat mit Himbeerdressing


Zu der Quiche, für die ihr das Rezept hier findet, gab es bei mir einen süß-herben Löwenzahnsalat mit Himbeerdressing. Meistens wird Löwenzahnsalat im Frühjahr zubereitet, weil die Blätter dann noch nicht so bitter sind - aber prinzipiell kann der Löwenzahn ganzjährig geerntet werden. Im Laufe des Sommers wird das Pflänzchen zwar bitterer, aber in Kombo mit dem süßen Himbeerdressing verliert sich der herbe Geschmack ganz gut. Außerdem gibt es einen kleinen Trick, um dem zackigen Blatt seine Bitterstoffe etwas zu entziehen. Aber das erkläre ich euch im Rezept.

Wo ihr den Löwenzahn sammeln könnt


Wichtig ist, dass ihr den Löwenzahn im eigenen Garten oder auf ungedüngten Wiesen und fernab von stark befahrenen Straßen sammelt. Auch von Wiesen, die bekannt dafür sind, von Hunden angesteuert zu werden, ist wohl eher abzuraten. Pipi im Salat braucht schließlich keiner. Und das jetzt nicht nur, weil Pipi sicherlich weniger gut schmeckt, sondern auch, weil es nicht gerade gesund wäre, Hundepipi zu konsumieren. ;-)

Das gesunde "Unkraut"


Also ab nach Draußen! Denn das vermeintliche Unkraut ist nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Supermarkt-Salat, sondern regt mit seinen Bitterstoffen Galle, Leber und den gesamten Stoffwechsel an. Im Vergleich zu Kopfsalat enthält der Löwenzahn außerdem neunmal so viel Vitamin C, vierzigmal so viel Vitamin A, dreimal so viel Eisen und viermal so viel Magnesium. Da zeichnet sich doch eindeutig ein Superfood-Trend ab...
Ich habe den Löwenzahn mit Rucola kombiniert und außerdem Erdbeeren, Heidelbeeren, Aprikosen, Radieschen und Gurke sowie frischen Schnittlauch dazugegeben. Und wie die Überschrift schon verrät, wurde das Salätchen durch ein fruchtig-süßes Himberdressing gekrönt.


Was ihr für den Löwenzahnsalat (2 Portionen) mit Himbeerdressing braucht... 


Für den Salat: 

 
2 - 3 handvoll jungen, zarten Löwenzahn
2 handvoll Rucola
5 Radieschen
1/3 Gurke
ein paar Erdbeeren und Heidelbeeren (oder Brombeeren/Himbeeren usw.) 
2 reife, süße Aprikosen
1/2 Bund Schnittlauch (am besten frisch, aber TK tut´s auch)

Für das Dressing:


100 g Himbeeren
2 EL Olivenöl
1 EL Himbeer- oder Obstessig
1 TL Senf
1 - 2 TL Zucker
Salz, Pfeffer


Was ihr für den Löwenzahnsalat mit Himbeerdressing machen müsst...


1.) Sammelt zwei bis drei handvoll zarten Löwenzahn. Den Löwenzahn waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und 20 bis 40 Minuten im lauwarmen Wasser einlegen. So wird den Blättern ein Teil ihrer Bitterstoffe entzogen. Am Besten wechselt ihr das Wasser ein bis zwei Mal aus. 

2.) Den Rucola in mundgerechte Stücke schnibbeln. Die Gurke längs halbieren, dann vierteln und ebenso wie die Radieschen in dünne Scheibchen schneiden. Den Schnittlauch fein hacken und die Beerchen gründlich waschen. Die Aprikosen entkernen und achteln.

3.) Für das Himbeerdressing die Beeren zusammen mit dem Öl, dem Essig, dem Senf und dem Zucker pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Kerne stören sollten, das Dressing vor dem Servieren passieren.

4.) Den Salat zusammen mit dem Himbeerdressing servieren.

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