Freitag, 19. Juni 2015

Herzhafter Kurkuma-Pfannkuchen

Ein perfektes Sommer-Essen: Reichlich Salat und Gemüse treffen auf herzhaften Pfannkuchen. foto: martina lakotta

 

Das perfekte Sommer-Essen: Herzhafte Kurkuma-Pfannkuchen



Wenn man diversen Berichten Glauben schenken darf, ist Kurkuma eine wahre Zauberknolle: Die „gelbe Wurzel“ und das in ihr enthaltene Curcumin soll vor Alzheimer schützen, bei Entzündungen sowie Magen-Darm-Beschwerden Abhilfe verschaffen und sogar Krebs vorbeugen. Zu diesen Erkenntnissen sind zumindest diverse Wissenschaftler gekommen. Hört sich ja eigentlich gar nicht mal schlecht an. Drum ist das gelbe Gewürzpulver auch wesentlicher Bestandteil meiner herzhaften Pfannkuchen. Und falls die zauberhafte Wirkung von Kurkuma doch Humbug sein sollte, kommt reichlich Gemüse auf den Pfannkuchen...

Step by Step zum Mittagessen... foto: martina lakotta

 In Sachen Pfannkuchen-Belag sind euren Vorlieben natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich für Salat, Chicoree, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Paprika, schwarze Knoblauch-Oliven und knusprig gebratene Auberginen, die ich bereits drei Tage in Öl, Kräutern und Knofi mariniert habe, entschieden. Außerdem habe ich den Pfannkuchen mit diesem Kürbis-Ketchup bestrichen, das seinen Weg in meine Küche mit der jüngsten veganbox gefunden habt. Hätte ich das Ketchup nicht gehabt, hätte ich mich für eine Guacamole entschieden. Aber auch da könnt ihr nach Herzenslust verfahren.



foto: martina lakotta

Was ihr für den Kurkuma-Pfannkuchen (2 Portionen) braucht...




Für den Pfannkuchen:




130 g Dinkel-Vollkornmehl

3 gehäufte EL Sojamehl

2 TL Kurkuma

2 TL Paprika, edelsüß

1 TL Salz

1 Zehe Knoblauch

optional:1 EL Chia-Samen

300 – 400 ml Wasser



Für den Belag:



Gemüse eurer Wahl – bei mir gab es:


1 paar Blätter Salat

1 Tomate

1/3 Gurke

1 Zwiebel

Auberginen (in dünne Scheiben geschnitten und seit 3 Tagen in Öl, Kräutern und Knoblauch mariniert)

schwarze Knoblauch-Oliven

1 paar Blätter Chicoree



Außerdem:



Eine Soße eurer Wahl – ich habe den Pfannkuchen mit Kürbis-Ketchup bestrichen. Aber auch mit einer Guacamole oder Knoblauch-Joghurt-Soße wären sie sicherlich ganz schmackhaft geworden.

Was ihr für den Kurkuma-Pfannkuchen machen müsst...



1.) Zunächst den Pfannkuchenteig zubereiten. Den Knoblauch fein hacken und mit Mehl, Sojamehl, Kurkuma, Paprika, Salz und Chia-Samen in einer Schüssel vermengen. Das Wasser unterrühren und zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten. 

2.)Öl in einer Pfanne erhitzen und vier Pfannkuchen aus dem Teig backen.

3.)Die Pfannkuchen nach Belieben belegen und Genießen.


Ihr könnt den Pfannkuchen zusammenklappen... foto: martina lakotta
 
Oder beide Pfannkuchen wie ein Sandwich aufeinanderlegen. foto: martina lakotta




Und was ist jetzt dran, an der heilsamen Wirkung von Kurkuma? Nun - ich bin ja leider kein Ernährungswissenschaftler. Darum kann ich euch nur das sagen, was meine Internet-Recherchen ergeben haben:
Prof. Jan Frank vom Institut für biologische Chemie und Ernährungswissenschaft an der Uni Hohenheim beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit der medizinischen Wirkung der Gelbwurz. In Laborversuchen, die gemeinsam mit Forschern der Unis Frankfurt, Kiel und Jena durchgeführt wurden, konnte er nachweisen, dass das Curcumin krebshemmende Eigenschaften besitzt. Außerdem konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass das Curcumin die Ablagerung von jenen Eiweißkomplexen im Gehirn verhindert, die möglicherweise an der Entstehung von Alzheimer beteiligt sind. Und auch die entzündungshemmende Wirkung konnte im Reagenzglas nachgewiesen werden. Zuletzt regen die Inhaltsstoffe die Leber an und lindern Blähungen sowie Völlegefühl. Klingt ja alles ganz wunderbar – allerdings verweisen die Forscher auch auf die Tatsache, dass diese Ergebnisse bisher nur im Labor erzielt werden konnten. Ob sich die positiven Auswirkungen auch außerhalb des Reagenzglases bewahrheiten, wurde noch nicht nachgewiesen. Zudem ist das heilsame Curcumin kaum wasserlöslich und kann deshalb nicht so einfach über den Darm aufgenommen werden.




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