Montag, 11. Januar 2016

Hoch gestapelt: Toast-Türmchen mit fruchtiger Tomate, crunchiger Erdnussbutter und cremiger Avocado

!!!! Achtung: Das folgende Gericht ist für Personen, die nicht in der Lage dazu sind, ihren Unterkiefer spontan auszurenken oder wenigstens Geklecker beim Essen in Kauf nehmen können, nicht geeignet !!!!


foto: martina lakotta

Kross geröstete Toast-Türmchen mit fruchtiger Tomate, crunchiger Erdnussbutter und cremiger Avocado 


Avocados stehen in der gesundheitsbewussten Küche oft auf dem Speiseplan. Warum? Weil sie sozusagen die personifizierte perfrutizierte Gesundheit sind. Zwar zählt die Avocado zu den fettreichsten Früchten überhaupt, aber das sei ihr verziehen. Denn bei der Avocado haben wir es mit den guten, einfach ungesättigten Fettsäuren zu tun. Und die mag unser Organismus. Zu den guten Fettsäuren gesellen sich außerdem Vitamine wie beispielsweise das Vitamin A und E sowie Alpha- und Beta-Carotin. Und schmecken tut sie außerdem auch noch. Allerdings nur, wenn sie den richtigen Reifegrad besitzt. Unreife Avocados sind wahrlich ungenießbar und alles andere als schmackhaft. Drum: Augen auf beim Avocado-Kauf oder gegebenenfalls in den eigenen vier Wänden fachmännisch nachreifen lassen. 

So reifen Avocados schneller nach 

 

Es gibt einen einfachen Trick, um den Reifeprozess der Avocado etwas zu beschleunigen: Man lege die Frucht neben ein paar Äpfel oder packe sie am besten gemeinsam mit ein paar Früchten in eine Papiertüte. Die Äpfel verströmen nämlich Ethylen, was wiederum die Reifung der Frucht beschleunigt. Allerdings verschnellert Ethylen nicht nur die Reifung von Avocados, sondern von sämtlichen Früchten, weshalb Äpfel auch immer separat gelagert werden sollten, wenn man verhindern möchte, dass andere Früchte schneller verderben oder überreif werden.

Avocados kaufen leicht gemacht: Woran erkennt man eine reife Frucht?


Und worauf achtet man beim Avocado-Kauf im Laden? Woher weiß man, ob man sich für die richtige, essbare Frucht entschieden hat? Die Kriterien sind abhängig von der Sorte, für die man sich entscheidet. Mit welcher Sorte man es zu tun hat, verrät ein Blick auf das Verkaufsschild oder man fragt einfach den nächstbesten Verkäufer. Zu den zwei gängigsten Sorten, die uns hier zur Verfügung stehen, gehören "Hass" und "Fuerte".

Woran man eine reife Avocado "Hass" erkennt


Die Hass-Avocado ist zum Beispiel erst richtig reif, wenn ihre Schale schwarz ist. Trotzdem sollte man niemals eine komplett schwarze Avocado der Sorte Hass kaufen, sondern lieber eine, die tief-dunkelgrün ist. Denn bei einer bereits schwarzen Schale weiß man ja nicht, wie lange das Früchtchen schon schwarz ist. Am Ende holt man sich nur eine überreife Avocado nach Hause, die innen noch viel schwärzer und genauso wenig genießbar ist wie eine unreife Frucht. Also: Eine tief-dunkelgrüne Avocado der Sorte Hass sollte sofort genießbar sein.

Woran man eine reife Avocado "Fuerte" erkennt


Eine weitere gängige Sorte in unseren Läden ist die Fuerte-Avocado. Hier sind schwarze Stellen aber kein gutes Zeichen, sondern meistens ein Hinweis darauf, dass die Frucht auch im Inneren schlecht ist. Die Schale der Fuerte-Avocado ist im Optimalfall weich und dünn. 
Hier kann der Druck-Test bei der Kauf-Entscheidung behilflich sein: Eine unreife Avocado ist im Gegensatz zu einer reifen Frucht zu hart, um eine Delle zu machen. Fühlt sich die Frucht allerdings matschig an, ist sie überreif und sollte besser auch nicht gekauft werden. Also: Eine Fuerte mit einer möglichst schönen gleichmäßigen Färbung, die auf leichten Druck nachgibt, ist perfekt.
Auch bei den anderen Sorten ist es hilfreich, die Avocado in die Hand zu nehmen: Wenn sie auf leichten Druck nachgibt, kann sie verzehrt werden.

Und sonst so? 


Leider ist die Avocado ja keine heimische Frucht, sondern nimmt weite Wege auf sich, um es bis zu uns nach Hause zu schaffen. Kann man sich jetzt streiten, wie gut die langen Transportwege in Hinsicht auf Nachhaltigkeit sind (nämlich gar nicht gut) - aber man muss sich das Früchtchen ja auch nicht jeden Tag gönnen, sondern hin und wieder bewusst genießen. Wie zum Beispiel in Form dieser herzhaften Brioche-Türmchen... Aber worauf wollte ich jetzt eigentlich nochmal raus? Ah, genau: Also Avocados haben meist eine weite Reise hinter sich, bevor sie bei uns auf dem Teller landen. Man könnte meinen, dass die Frucht deshalb oft ungereift bei uns im Supermarkt landet. Tatsächlich ist es aber so, dass auch in der Natur die wenigstens Avocados am Baum reifen. Denn auch in ihrer Heimat fallen sie hart und unreif auf den Boden und reifen dann erst dort nach. Trotzdem werden Avocados, die für den Verzehr bestimmt sind, direkt vom Baum gepflückt und noch unreif in die Läden auf der ganzen Welt verschickt - denn durch den Aufprall werden die Früchtchen oft beschädigt und auch gerne von Insekten und Co. genascht. Jetzt aber genug geklugscheißt ;-) Kommen wir zum Rezept.

Türmchen bauen für Anfänger...


Für diese leckeren Türmchen habe ich Toastbrot-Scheiben leicht geröstet und sowohl mit Tomatenmark und Tomaten als auch mit crunchiger Erdnussbutter und Avocado-Creme (man könnte sie auch Guacamole nennen ^^) ausgestattet. Leicht zu essen sind die Türmchen zwar nicht - aber dafür sind sie super lecker. Das nächste Mal mache ich sie vielleicht einfach etwas kleiner, sodass man sie mit einem Happs verschlingen kann. Mengenangaben spare ich mir bei dem Rezept der Einfachkeit halber an einigen Stellen...

foto: martina lakotta



Was ihr die Brioche-Türmchen (2 Stück) braucht...


6 Scheiben Toast- oder Weiß-Brot (vegan)
Erdnussbutter mit Stückchen
Tomatenmark
3 Cocktailtomaten
etwas Olivenöl zum Rösten


Für die Avocado-Creme aka Guacamole:


1 Avocado
1 Limette und von der den Saft
2 Zehen Knoblauch 
frischen oder TK-Basilikum 
Salz, Pfeffer
Chili (je nach dem wie scharf ihr es mögt, müsst ihr mehr oder weniger Chili nehmen)



Was ihr für die Brioche Türmchen machen müsst...


1.) Zuerst widmen wir uns der Avocado-Creme-Zubereitug. Dafür den Knoblauch und die Chili fein hacken. Die Avocado, deren Reifegrad ihr nach Lesen dieses Posts natürlich absolut problemlos bestimmen könnt, halbieren, entkernen und in einem Schälchen mit einer Gabel zermatschen und mit dem Limettensaft vermengen. Knoblauch und Chili unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer sowie Basilikum abschmecken. Bei Seite stellen.

2.) Aus den sechs Toastbroten mit einem Glas sechs Kreise ausstechen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Brot-Kreise darin kurz anrösten, dann aus der Pfanne nehmen und etwas abkühlen lassen, damit die Erdnussbutter beim Bestreichen nicht sofort zerfließt.

3.) Den ersten gerösteten Brot-Kreis mit Tomatenmark bestreichen und Basilikum bestreuen. Dann die Cocktailtomaten in Scheibchen schneiden und die erste Brotscheibe damit belegen. 

4.) Den zweiten Brot-Kreis großzügig mit Erdnussbutter bestreichen und mit der bestrichenen Seite nach oben auf den ersten Brot-Kreis legen. Oder anders gesagt: Tomate und Erdnussbutter sollen nicht miteinander in Berührung kommen.

5.) Den dritten Brot-Kreis auch großzügig mit Erdnussbutter bestreichen und mit der bestrichenen Seite nach unten auf den zweiten Brot-Kreis legen. Oder anders gesagt: Erdnussbutter küsst Erdnussbutter.

6.) Zuletzt kommt oben drauf - als Krönchen quasi - ein großer Klecks von der Avocado-Creme. Mit einem Tomaten-Scheibchen dekorieren und servieren. 


foto: martina lakotta


Donnerstag, 7. Januar 2016

Von Foodporn und Zuckerständern: Black-Bean-Schoko-Brownies mit einem Sahne-Karamell-Erdnuss-Topping

foto: martina lakotta

Black-Bean-Schoko-Brownies mit einem Sahne-Karamell-Erdnuss-Topping


Zu Neujahr haben die meisten Menschlein irgendwie so ein Bedürfnis danach, sich gute Vorsätze für die kommenden 12 Monate zu machen. Zu den beliebtesten gehören wohl Dinge wie das Rauchen aufzugeben, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder endlich einen gesunden und bewussten Lebensstil zu pflegen ("Ich mach ab sofort jeden Tag Sport, esse NUR noch Salat - aber ohne Dressing - und nimm in drei Stunden fünf Kilo ab"). 
Passend zu dem letzten Vorsatz könnte ich jetzt ja behaupten, dass ich euch hier super-gesunde Brownies auftische. Immerhin sind eisen- und vitaminreiche Bohnen drinnen, statt massig Weißmehl. Und dann noch die magnesiumhaltigen Nüsse oben drauf! Und der Alleskönner Kokosöl darin! Und dass alles, das vegan ist, ja eh von sich aus gesund ist, weiß jedes kleine Kind. Da stören die Tonnen Schokolade, die im Teig sind und die mehreren Kilo Zucker oben drauf gaaaaar nicht. Neeeeeeeein!
Aber lassen wa die Butter Margarine bei die Fische: Wer sich gesund ernähren will, muss diese Brownies zwar nicht vom Speiseplan streichen, aber Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte in Reinform sind immer noch die bessere Wahl - wenn man halt nicht gerade Schlemmen möchte. Ich bin ja immer wieder fasziniert davon, dass es so Ernährungs-Spasteln gibt, die echt davon überzeugt sind, dass vegane Ernährung per se gesund ist. Klar ernähren sich die meisten Vegetarier und Veganer gesünder, weil sie einfach bewusster im Umgang mit Nahrung sind - aber es ist Blödsinn zu glauben, dass Veganer deshalb von Grundwegen her gesund leben. Wenn man nämlich jeden Tag veganes Mousse au Chocolate in sich reinlöffelt, vegane Braten mit Knödelbeilage verschlingt und en mas Bolognese in sich hineinschaufelt, ist das am Ende auch nicht gerade förderlich für die eigene Gesundheit. Noch schlimmer ist aber das andere Extrem, das durch die Köpfe vieler Menschen geistert: Dass vegane Ernährung aus Luft, Liebe und Heu besteht. Das ist natürlich auch Quatsch. Schlemmen kann man nämlich auch in der veganen Küche ganz vorzüglich.. Und das beweisen diese krassen Black-Bean-Schoko-Brownies mit einem Topping aus Sahne-Karamell und Erdnüssen allemal... 




Bohnen im Brownieteig?! Echt jetzt?!


Ich hab ja oben schon verraten, dass es sich hier um keinen gewöhnlichen Brownie-Teig handelt, weil hier schwarze Bohnen die Hauptrolle übernehmen und nicht irgendein Mehl. Ist jetzt zwar nicht unbedingt was Neues, denn Brownie-Rezepte mit Bohnen geistern schon seit geraumer Zeit durchs Internet, aber trotzdem gibt es bestimmt den einen oder anderen, der davon noch nix gehört hat und sich jetzt denkt: "Waaaaas?! Bohnen im Teig?!!?! IIIIIIIhhhh......!" Aber glaubt mir, Bohnen im Teig sind absolut geil und empfehlenswert. Und das nicht nur für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit, sondern auch für alle Genießer: Denn die Bohnen machen den Teig herrlich saftig. Und ich versprech euch: Da schmeckt nix nach Chili oder so - man merkt a.b.s.o.l.u.t. nix von den Bohnen im Teig! Also traut euch ruhig, das Mal nachzumachen - ihr werdet es nicht bereuen... im Gegenteil.




 Von Foodporn, Zuckerständern und Geschmacksorgasmen...


Also: Statt massig Mehl besteht der Teig zum Großteil aus Bohnen. Ich hab schwarze Bohnen genommen. Wenn ihr aber keine schwarzen Bohnen finden solltet, könnt ihr auch ganz einfach auf Kidneybohnen zurückgreifen. Das geht genauso. Das Topping besteht aus Sahne-Karamell und Erdnüssen. Statt Sahne kommt in der veganen Küche natürlich Cuisine zum Einsatz. Funktioniert auch einwandfrei. Noch Fragen? Nee? Dann auf zum eigentlichen Rezept....




Was ihr für die veganen Black-Bean-Schoko-Brownies mit Sahne-Karamell-Erdnuss-Topping braucht...


Für die Brownies:


500 g schwarze Bohnen (alternativ Kidneybohnen)
300 g Zartbitterschokolade
150 g braunen Zucker
150 g Weizen-Vollkornmehl (Bei Glutenunverträglichkeit auf Buchweizen- oder Mandelmehl zurückgreifen)
2 TL Weinsteinbackpulver
200 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer, Reis, Soja usw.)
1 EL Kokosöl
150 g zartbittere Schokotropfen
Zitronensaft

Für das Sahne-Karamell-Erdnuss-Topping:


150 g braunen Zucker
200 ml Cuisine (z.B. Hafer, Reis, Soja usw.) 
200 g gesalzene und geröstete Erdnüsse


Was ihr für die veganen Black-Bean-Schoko-Brownies mit Sahne-Karamell-Erdnuss-Topping machen müsst...


1.) Die Schokolade mit dem Kokosöl über dem Wasserbad schmelzen und den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

2.) Währenddessen die Bohnen in einem Standmixer oder einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab zu Brei verarbeiten. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zusammen mit der Pflanzenmilch, dem Zucker, dem geschmolzenen Schokoladen-Kokosöl-Gemisch und etwas Zitronensaft in den Brei geben. Alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Schokotropfen unterheben.

3.) Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben, in den Ofen schieben und in etwa 30 Minuten fertig backen, dann in der Form abkühlen lassen!

4.) Mit dem Stiel von einem Kochlöffel  vorsichtig Löcher bzw. Aushöhlungen in den Brownie machen - dann kann das Sahne-Karamell-Erdnuss-Topping bis ins Innere des Brownies vordringen.

5.) Den Rohrzucker in eine Pfanne geben und karamellisieren. Karamellisieren ist eigentlich kein Hexenwerk. Aber ihr solltet die Pfanne auf keinen Fall aus den Augen lassen, sonst wird das Karamell schnell zu dunkel und ist dann nicht nur bitter, sondern auch reif für die Tonne.
Gebt also den Zucker in eine Pfanne und stellt den Herd auf mittlere Hitze ein. Der Zucker schmilzt und sobald er sich schön goldbraun verfärbt, nehmt ihr die Pfanne kurz von der Platte und schüttet die Cuisine hinzu. 

Achtung, das kann etwas spritzen! Wichtig ist, dass ihr die Masse nicht umrühren, sondern die Pfanne lediglich ein bisschen hin und her schwenken solltet. Denn das Karamell ist noch sehr zäh. Haben sich die beiden Komponenten dann etwas verbunden, dürft ihr mit dem Umrühren beginnen. Vermutlich bleibt dennoch noch was am Löffel hängen, aber das schmilzt später wieder runter. Dann den Topf wieder auf den Herd stellen, die Temperatur ggf. etwas minimieren und das Sahne-Karamell ein paar Minütchen köcheln und dabei stetig umrühren. Zuletzt die Erdnüsse dazugeben und nochmal alles umrühren.

6.) Die noch sehr flüssige Karamell-Masse auf den Brownie gießen und am besten über Nacht  wenigstens aber ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Das Karamell wird dann etwas fester - aber ist immer noch herrlich schlonzig. So wie es halt sein soll.




Montag, 4. Januar 2016

Duett für Genießer: Herzhafte Tarte mit Kartoffeln und Süßkartoffeln



 Easy-peasy: Lecker Tarte mit zweierlei Kartoffel


Wie versprochen bricht mein Blog-Eifer erstmal nicht ab und ich schieb direkt das nächste Rezept hinterher: Eine herzhafte Tarte mit einem Boden aus Blätterteig und einem Belag aus Kartoffeln, Süßkartoffeln und Tomaten. Richtig lecker wird die Speis' erst durch die ordentliche, exotische Würze - also seit bloß nicht zu sparsam und zurückhaltend mit euren Gewürzen! Euer Gaumen wirds euch danken! :) 


Schnell und einfach: Vegane Küche ist nicht kompliziert


Die Tarte ist ziemlich einfach und schnell zubereitet - drum spar ich mir heute auch mal jegliches ausuferndes Blabla und komm gleich zum Eingemachten....



Was ihr für die herzhafte Tarte mit Kartoffeln und Süßkartoffeln braucht...


1 Blätterteig (Augen auf beim Kauf: Die meisten fertigen Blätterteige sind wider der ersten Erwartung vegan. Also einfach mal die Inhaltsstoffe studieren...)
1 Süßkartoffel
5 Kartoffeln
6 Cocktailtomaten
4 - 5 EL Tomatenmark  
2 Knoblauchzehen
Öl
1 TL Paprika, edelsüß
0,5 TL Kurkuma
1 TL Kumin (=Kreuzkümmel)
1 TL Zimt
2 TL Curry
0,5 TL Kümmel, gemahlen
2 TL Oregano 
1 TL Thymian
1 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer

dazu passt: Eine vegane Joghurt-Knoblauch-Soße

--> Für jene müsst ihr drei bis vier Zehen Knoblauch fein hacken und mit 500 g Soja- oder Lupinenjoghurt vermengen. Das Ganze dann mit Salz, Pfeffer, TK- oder frischer Petersilie und Zitronensaft abschmecken und mit der Tarte servieren.


Was ihr für die Herzhafte Tarte mit Kartoffeln und Süßkartoffeln machen müsst....

1.) Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Desto dünner ihr sie schneidet, desto schneller ist die Tarte auch fertig. Den Knoblauch fein hacken und die Tomaten ebenfalls in Scheiben schneiden. 

2.) Die Kartoffel- und Süßkartoffel-Scheiben in eine Schüssel geben und mit 3 -4 EL Öl beträufeln. Jetzt die Gewürze und den Knoblauch hinzugeben, alles gut vermengen und das Kartoffel-Gemüse 10 bis 15 Minuten in der würzigen Öl-Mischung marinieren.

3.) Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

5.) Den Blätterteig in eine Tarte- oder Kuchenform geben und dabei einen etwa 4 cm hohen Rand formen. Den Boden mit dem Tomatenmark bestreichen und das marinierte Kartoffel-Gemüse sowie die Cocktailtomaten scheibchenweise darauf verteilen.

6.) Die Tarte in den Ofen schieben und in 25 bis 30  Minuten fertig backen. Zusammen mit der veganen Joghurt-Knoblauch-Soße servieren.


Samstag, 2. Januar 2016

Löffel raus, Suppe rein: Cremige Maronensuppe mit Äpfeln und knusprigem Räuchertofu


Zum neuen Jahr gibt´s für euch ein fantastisches Maronensupperl mit Räuchertofu und Äpfeln. foto: martina lakotta

 

Liebe Freunde des guten Geschmacks - It´s time to say Hello again!


Nach einer "etwas" längeren Blogpause bin ich wieder zurück in der digitalen Welt des Essens. Ich hab euch nämlich nicht vergessen, sondern war einfach nur mit anderen Dingen und Undingen beschäftigt. Außerdem finde ich es immer blöd, wenn man das Gefühl hat, etwas machen zu MÜSSEN. Vor allem weil das Bloggen ja nur so ein Hobby ist. Meistens dauert das Verfassen von so einem Post nämlich wesentlich länger, als man meinen könnte. Und wie das mit der Zeit so ist, habe auch ich zu wenig von ihr. Man kennt das ja. Aber inzwischen bietzelts mich wieder richtig in den Fingern - drum könnt ihr euch im ersten Monat des neuen Jahres auf extra viele Leckereien freuen.

Neben Maronen wandern auch Pilze, Kartoffeln und Suppengrün in den Suppentopf. foto: martina lakotta

Maronensuppe: Cremig ohne Sahne-Ersatz


Den Anfang macht an diesem 2. Januar 2016 eine cremige Maronen-Suppe. Neben den Maronen bahnen sich Pilze, Suppengrün und Kartoffeln ihren Weg in den Topf und werden zusammen zu einem wahrlich schmackhaften Süppchen verarbeitet. Cuisine steht dafür nicht auf der Zutatenliste- die Suppe kommt nämlich hervorragend ohne ihre Zugabe aus und ist trotzdem herrlich cremig.

Als Suppeneinlage habe ich Äpfel und Räuchertofu auserkoren. Wichtig ist, dass ihr säuerlich schmeckende Äpfel verwendet, die als Suppeneinlage ein schönes Gegengewicht zu den süßen Maronen bilden. Der kross gebratene Räuchertofu bringt zudem noch etwas Biss in die Sache. Was will man mehr.

Maronen sind verdammt gesund: Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und beinhalten allerlei Vitamine. Zudem sind sie auch noch basisch und glutenfrei.           foto: martina lakotta

Warum wir mehr Maronen essen sollten 


Ich bin ja ohnehin eine bekennende Maronen-Liebhaberin. Und zwar hauptsächlich wegen ihres guten Geschmacks, der an süßere und bissfestere Kartoffeln erinnert. Zudem wärmen sie, auf dem Weihnachtsmarkt gekauft und in Papiertüten verpackt, ganz wunderbar die Finger. Doch die Marone kann noch mehr als nur gut schmecken und Finger-wärmen: Sie ist nämlich auch äußerst gesund und zudem glutenfrei und basisch. Sie enthält hochwertiges Eiweiß, hat weniger Fett als Nüsse und ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer und Mangan. Dazu gesellen sich allerlei Vitamine wie E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin A Betacarotin. Das macht so eine Portion Maronen zu einer kompletten und reichhalten Mahlzeit, mit der auf einen Schlag Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch ersetzt werden können.

Gut zu wissen...


1.) Maronen machen aufgrund der in ihnen enthaltenen komplexen Kohlenhydrate lange satt und sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsam ansteigt und vergleichsweise lange konstant bleibt. Somit bewähren sie sich als idealer Begleiter, um Heißhungerattacken vorzubeugen. Juhu!

2.) Esskastanie ist nicht gleich Marone: Sowohl die Marone als auch die Edelkastanie gehören beide zur Familie der Kastanien. Trotzdem ist die Esskastanie nicht dasselbe wie eine Maroni, die eine spezielle Weiterzüchtung der Esskastanie ist. Dementsprechend unterscheiden sich beide Kastanienarten in Aussehen und Geschmack. Esskastanien sind wesentlich kleiner, dunkler und runder als die herzförmigen Maroni. Davon abgesehen haben die Maroni einen intensiveren und süsslichen Geschmack.

3.) Maronen bestechen außerdem durch ihren extra hohen Gehalt an Kalium. Kalium wirkt basisch und sorgt so für eine Neutralisierung von überschüssigem Natrium im Körper und regt die Natrium-Ausscheidung über die Nieren an.

4.) Die Marone kann gleich zwei Plurals bilden: Sowohl "die Maroni" als auch "die Maronen" sind ein im deutschen Sprachgebrauch anerkannter und korrekter Plural.

foto: martina lakotta


Was ihr für die vegane Maronensuppe (etwa 1,5 Liter) braucht...

 

Für die Maronensuppe:


300 g Maronen
150 g Champignons
3 - 4 kleine Kartoffeln
1 Karotte
1 kleines Stück Sellerie (etwa 100 - 150 g)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1,5 Liter Gemüsebrühe
2 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
Petersilie frisch oder TK

Für die Suppen-Einlage:


3 - 4 säuerliche Äpfel
Räuchertofu

 

Was ihr für die vegane Maronensuppe machen müsst...


1.) Den Backofen auf 180°C vorheizen.

2.) Die Maronen an der Oberseite kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen ca. 15 bis 20 Minuten rösten, bis sich die eingeschnittenen Spitzen öffnen und leicht nach außen biegen. Dann schälen, vierteln und bei Seite stellen.

3.) Während die Maronen im Ofen sind, die Pilze vierteln und die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel, den Sellerie sowie die Karotte würfeln und den Knoblauch fein hacken.

4.) Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig andünsten. Karotten, Sellerie, Maronen, Kartoffeln, Pilze, Wacholder und Knoblauch dazugeben und alles für ein paar Minuten rührbraten. Dann mit der Brühe aufgießen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5.) Für die Suppeneinlage die Äpfel in kleine Würfelchen schneiden, in die Suppe geben und nochmal zusammen erhitzen. Dann die gehackte Petersilie dazugeben. Zuletzt den Räuchertofu dünn schneiden und in einer Pfanne mit fett knusprig braten, die Suppenteller damit garnieren und servieren.

foto: martina lakotta

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