Samstag, 2. Januar 2016

Löffel raus, Suppe rein: Cremige Maronensuppe mit Äpfeln und knusprigem Räuchertofu


Zum neuen Jahr gibt´s für euch ein fantastisches Maronensupperl mit Räuchertofu und Äpfeln. foto: martina lakotta

 

Liebe Freunde des guten Geschmacks - It´s time to say Hello again!


Nach einer "etwas" längeren Blogpause bin ich wieder zurück in der digitalen Welt des Essens. Ich hab euch nämlich nicht vergessen, sondern war einfach nur mit anderen Dingen und Undingen beschäftigt. Außerdem finde ich es immer blöd, wenn man das Gefühl hat, etwas machen zu MÜSSEN. Vor allem weil das Bloggen ja nur so ein Hobby ist. Meistens dauert das Verfassen von so einem Post nämlich wesentlich länger, als man meinen könnte. Und wie das mit der Zeit so ist, habe auch ich zu wenig von ihr. Man kennt das ja. Aber inzwischen bietzelts mich wieder richtig in den Fingern - drum könnt ihr euch im ersten Monat des neuen Jahres auf extra viele Leckereien freuen.

Neben Maronen wandern auch Pilze, Kartoffeln und Suppengrün in den Suppentopf. foto: martina lakotta

Maronensuppe: Cremig ohne Sahne-Ersatz


Den Anfang macht an diesem 2. Januar 2016 eine cremige Maronen-Suppe. Neben den Maronen bahnen sich Pilze, Suppengrün und Kartoffeln ihren Weg in den Topf und werden zusammen zu einem wahrlich schmackhaften Süppchen verarbeitet. Cuisine steht dafür nicht auf der Zutatenliste- die Suppe kommt nämlich hervorragend ohne ihre Zugabe aus und ist trotzdem herrlich cremig.

Als Suppeneinlage habe ich Äpfel und Räuchertofu auserkoren. Wichtig ist, dass ihr säuerlich schmeckende Äpfel verwendet, die als Suppeneinlage ein schönes Gegengewicht zu den süßen Maronen bilden. Der kross gebratene Räuchertofu bringt zudem noch etwas Biss in die Sache. Was will man mehr.

Maronen sind verdammt gesund: Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und beinhalten allerlei Vitamine. Zudem sind sie auch noch basisch und glutenfrei.           foto: martina lakotta

Warum wir mehr Maronen essen sollten 


Ich bin ja ohnehin eine bekennende Maronen-Liebhaberin. Und zwar hauptsächlich wegen ihres guten Geschmacks, der an süßere und bissfestere Kartoffeln erinnert. Zudem wärmen sie, auf dem Weihnachtsmarkt gekauft und in Papiertüten verpackt, ganz wunderbar die Finger. Doch die Marone kann noch mehr als nur gut schmecken und Finger-wärmen: Sie ist nämlich auch äußerst gesund und zudem glutenfrei und basisch. Sie enthält hochwertiges Eiweiß, hat weniger Fett als Nüsse und ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer und Mangan. Dazu gesellen sich allerlei Vitamine wie E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin A Betacarotin. Das macht so eine Portion Maronen zu einer kompletten und reichhalten Mahlzeit, mit der auf einen Schlag Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch ersetzt werden können.

Gut zu wissen...


1.) Maronen machen aufgrund der in ihnen enthaltenen komplexen Kohlenhydrate lange satt und sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsam ansteigt und vergleichsweise lange konstant bleibt. Somit bewähren sie sich als idealer Begleiter, um Heißhungerattacken vorzubeugen. Juhu!

2.) Esskastanie ist nicht gleich Marone: Sowohl die Marone als auch die Edelkastanie gehören beide zur Familie der Kastanien. Trotzdem ist die Esskastanie nicht dasselbe wie eine Maroni, die eine spezielle Weiterzüchtung der Esskastanie ist. Dementsprechend unterscheiden sich beide Kastanienarten in Aussehen und Geschmack. Esskastanien sind wesentlich kleiner, dunkler und runder als die herzförmigen Maroni. Davon abgesehen haben die Maroni einen intensiveren und süsslichen Geschmack.

3.) Maronen bestechen außerdem durch ihren extra hohen Gehalt an Kalium. Kalium wirkt basisch und sorgt so für eine Neutralisierung von überschüssigem Natrium im Körper und regt die Natrium-Ausscheidung über die Nieren an.

4.) Die Marone kann gleich zwei Plurals bilden: Sowohl "die Maroni" als auch "die Maronen" sind ein im deutschen Sprachgebrauch anerkannter und korrekter Plural.

foto: martina lakotta


Was ihr für die vegane Maronensuppe (etwa 1,5 Liter) braucht...

 

Für die Maronensuppe:


300 g Maronen
150 g Champignons
3 - 4 kleine Kartoffeln
1 Karotte
1 kleines Stück Sellerie (etwa 100 - 150 g)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1,5 Liter Gemüsebrühe
2 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
Petersilie frisch oder TK

Für die Suppen-Einlage:


3 - 4 säuerliche Äpfel
Räuchertofu

 

Was ihr für die vegane Maronensuppe machen müsst...


1.) Den Backofen auf 180°C vorheizen.

2.) Die Maronen an der Oberseite kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen ca. 15 bis 20 Minuten rösten, bis sich die eingeschnittenen Spitzen öffnen und leicht nach außen biegen. Dann schälen, vierteln und bei Seite stellen.

3.) Während die Maronen im Ofen sind, die Pilze vierteln und die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel, den Sellerie sowie die Karotte würfeln und den Knoblauch fein hacken.

4.) Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig andünsten. Karotten, Sellerie, Maronen, Kartoffeln, Pilze, Wacholder und Knoblauch dazugeben und alles für ein paar Minuten rührbraten. Dann mit der Brühe aufgießen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5.) Für die Suppeneinlage die Äpfel in kleine Würfelchen schneiden, in die Suppe geben und nochmal zusammen erhitzen. Dann die gehackte Petersilie dazugeben. Zuletzt den Räuchertofu dünn schneiden und in einer Pfanne mit fett knusprig braten, die Suppenteller damit garnieren und servieren.

foto: martina lakotta

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