Dienstag, 29. März 2016

Nest ist Nest: Baklava an Ostern


Baklava im Yufka-Nest - wer braucht da schon Ostereier? foto: martina lakotta


Bei mir gab´s keine Oster-Nester mit Eiern drin. Dafür aber Baklava-Nester. 
Nest ist ja wohl Nest. Und beim Geschmack von der nussig-süßen Füllung kann eh jedes Ei einpacken...


Nussiges Allerlei: Baklava-Nester 


Baklava sind süß, nussig und fettig.

Mit einem Bissen kriegt man praktisch sofort Sodbrennen. Und wer keine Altersdiabetes will, sollte auf den täglichen Genuss von Baklava auch besser verzichten.

Aber wer lecker will und auf Sodbrennen und Altersdiabetes sch****, ist hier genau richtig. Frisch aus dem Ofen und noch leicht warm sind die Dinger einfach abartig lecker. Da kann man das bisschen Sodbrennen oder Diabetes schon mal in Kauf nehmen...


foto; martina lakotta

Und was brauch ich nu alles für die Baklava?


Mit süß, nussig und fettig ist die Zutatenliste eigentlich auch schon ganz gut beschrieben: Für die Füllung brauchst du jede Menge Nüsse, Zucker und nen Haufen geschmolzener ALSAN oder anderes Pflanzenfett. Das Nest baust du aus Yufka - den gibt es schon fertig zu kaufen - dann kommt das Ganze noch in den Ofen und wird anschließend in Zuckersirup ertränkt. 

Noch Fragen?

Ach ja!

Das Rezept! Logo! 

Kommt sofort...!


Was ihr für die veganen Baklava-Nester (36 Stück) braucht...

 

Für die Füllung:


200 g Walnüsse
200 g Mandeln
200 g Haselnüsse
50 g Pistazien
50 g Zucker
1 TL Zimt

Für das Nest:


250 g geschmolzene ALSAN oder geschmacksneutrales Pflanzenöl
400 g Yufkateig

Für den Zuckerschock:


125 ml Reissirup (oder Agavensirup)
200 g Zucker
200 ml Wasser

Was ihr für die veganen Baklava-Nester (36 Stück) machen müsst...


1.) Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.  

2.) Die Wal- und Haselnüsse sowie die Mandeln hacken. (Oder einfach in eine Küchenmaschine werfen und ihr die Arbeit mit dem Hacken überlassen.) Die gehackten Nüsse dann mit 50 g Zucker und dem Zimt in einer Schüssel vermengen.

3.) Die ALSAN in einem Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen.

4.) Eine Muffinform mit Muffinförmchen auslegen.

5.) Die Yufka-Teigblätter in etwa 15x15 cm große Quadrate schneiden und abgedeckt mit einem feuchten Küchentuch bei Seite legen. 

6.) Eine Muffinform mit Muffinförmchen auslegen und in jede Mulde ein diagonal gelegtes Yufka-Teigblatt drücken. Dann mit der geschmolzenen ALSAN (oder alternativ dem Öl) bepinseln und wieder mit einem diagonal gelegten Yufka-Teigblatt bedecken. Das Ganze ein drittes und viertes Mal nach dem gleichen Muster wiederholen. 

7.) Jetzt in jede Mulde etwas von der Nussfüllung geben, und mit drei kleineren Quadraten Yufka abdecken, mit geschmolzener ALSAN oder Öl einpinseln und nochmal eine Schicht von der Nussfüllung oben drauf geben.

8.) Die Baklava-Nester in den vorgeheizten Ofen schieben und in 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

9.) Während die Baklava backen 200 ml Wasser mit dem Honig und 200 g Zucker in ca. 10 Minuten zu einem Sirup kochen und etwas abkühlen lassen.

10.) Die Baklava-Nester aus dem Ofen nehmen, etwa 5 Minuten stehen lassen und dann mit dem Sirup übergießen. Die gehacktwn Pistazien darüber streuen und weiter abkühlen lassen.

Frisch aus dem Ofen und noch leicht warm sind die Nestlein einfach unwiderstehlich...omnomnom..            foto; martina lakotta 

Mittwoch, 9. März 2016

Süßkartoffel-Kumpir mit Linsentopping

Lust auf was Exotisches? Dann solls heute Kumpir geben! foto: martina lakotta

Okay - jetzt mal Hosen runter! Wer weiß, was Kumpir ist? 
Noch nie gehört?
Kein Problem, ich erklärs dir:

Der Begriff Kumpir stammt aus dem Balkan. Wer dort Kumpir fordert, wird schon bald in den Besitz von Kartoffeln kommen. Denn da bedeutet "Kumpir" einfach nur "Kartoffel". Mittlerweile ist das Wort allerdings auch in die türkische Sprache übergegangen. Wer in der Türkei ein Kumpir fordert, bekommt nicht einfach nur eine rohe Kartoffel vorgesetzt, sondern eine köstliche Ofenkartoffel. 

foto: martina lakotta


Kumpir ist also ein Ofenkartoffel-Gericht, das traditionell in speziellen dreistöckigen Öfen gebacken wird. Die unteren Etagen werden zum Garen verwendet, die obere zum Warmhalten. Man kann Kumpir also auch problemlos im heimischen Ofen zubereiten - am Ende kommt prinzipiell das Gleiche bei raus. Sobald die Kartoffeln gar sind, werden sie in der Mitte aufgeschnitten. Das Kartoffelinnere wird mit einer Gabel gelockert, dann mit Butter und geriebenem Käse vermengt und nach gusto belegt. 

Jede Menge Gemüse, dazu schwarze Linsen und lecker Süßkartoffel. nomnomnom... foto: martina lakotta

Süßkartoffel-Kumpir mit Linsentopping


Ich verzichte für mein Kumpir auf Butter und Käse und hau dafür jede Menge Gemüse und schwarze Linsen auf die gebackene Süßkartoffel. Das Ergebnis: Eine köstlich-exotische Ofenkartoffel. 

Und falls du zufällig noch einen kleinen Hokkaido-Kürbis in deinem Kühlschrank haben solltest, kannst du das Kumpir genauso gut mit dem Kürbis statt mit der Süßkartoffel zubereiten. Dann ist es zwar kein Kumpir mehr, schmeckt aber mindestens genauso gut. 

foto: martina lakotta


Was ihr für das Süßkartoffel-Kumpir mit Linsentopping braucht (2 Portionen)...

2 Süßkartoffeln
2 EL Olivenöl
Salz 
200 g schwarze Linsen (aka Belugalinsen)
1 EL Kokosöl zum Braten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen Ingwer
1 Chili
5 Cocktailtomaten
1 Apfel
1 rote Bete
1 Pastinake
1 Karotte
1 Stange Sellerie
1 kleine rote Paprika
2 EL Weißweinessig
Pfeffer
Salz
Koriander

Frische Sprossen zum Dekorieren

Außerdem passt dazu ein Sojajoghurt-Dip. Dafür braucht ihr:

250 g Sojajoghurt
1 Knoblauchzehe
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
TK-Petersilie

Was ihr für das Süßkartoffel-Kumpir mit Linsentopping machen müsst...

1.) Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

2.) Die Süßkartoffel halbieren und die Schnittfläche mit etwas Öl einreiben und dann mit Salz bestreuen. Im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten backen.

3.) Während die Süßkartoffeln backen, das Topping vorbereiten. Dafür die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. 
Achtung! Linsen werden immer erst kurz vor Ende der Garzeit gesalzen. Ansonsten werden sie nicht weich. Also darf das Kochwasser auf keinen Fall gleich zu Beginn gesalzen werden. Wäre ja schade um die guten Linsen.

4.) Inzwischen die Zwiebel, den Ingwer, die Chili und den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Apfel entkernen und wie die rote Bete, die Karotte, die Tomaten und die Pastinake würfeln. Die Paprika in kleine Rauten schneiden und den Sellerie auch zu kleinen Würfeln verarbeiten.

5.) Für den Dip den Joghurt mit der fein gehackten Knoblauchzehe, dem Zitronensaft und der Petersilie gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Seite stellen.

6.) Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und das vorbereitete Gemüse etwa zwei bis drei Minuten rührbraten. Mit dem Essig ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Koriander abschmecken. Die Linsen abgießen und mit dem Gemüse vermischen. 

7.) Die Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen und mit einer Gabel die Mitte auflockern. Das Linsentopping auf die Kartoffelhälften geben, mit den Sprossen dekorieren und zusammen mit dem Joghurt-Knoblauch-Dip servieren.

Mittwoch, 2. März 2016

Von Wurzeln und Rüben: Pastinaken-Rübli-Pfanne

Hier sehen Sie allerlei unterschätztes Gemüse in einer Pfanne vereint. foto: martina lakotta

Wenn alle Wurzel- und Knollen-Fanatiker bitte JETZT ihre Hand heben würden!

Nein? Niemand da?

Hm. 

Euer Verhältnis zu Wurzeln, Knollen und Rüben ist wohl eher stiefmütterlich. Pastinaken werden mit einem Naserümpfen betrachtet, bei gelben Beten winken alle ab und wer zur Hölle braucht bitte schön rote Möhren. Die orangen tuns ja wohl auch. Und schmecken tut das komische Zeuch am Ende eh nicht.  

Da frag ich mich: Woher kommt nur all dieser Unmut?
Ist ja auch nicht gerade die feine Art, irgendwas im Voraus einfach mal zu verurteilen. 
 
Und dann auch noch zu Unrecht. 

Gemüse hat nämlich auch Gefühle. Und ich würd meine Hand dafür ins Feuer legen, dass das alte Wurzel- und Knollengemüse zu den Sensibelchen im Gemüseregal gehört.

Also lasst uns heute doch einfach mal was Neues ausprobieren, etwas von dem uncoolen Zeug aka Knolle und Rübe besorgen und dann in ein leckeres Pfannengericht verwandeln. 
Muss ja nicht immer die Kartoffeln sein, die durch krosses Anbraten zu einer schmackhaften Bratkartoffel transformiert wird. Pastinaken sind nämlich auch keine schlechte Wahl und ein durchaus ehrwürdiger Ersatz für den Erdapfel. Und das kommt jetzt von mir als oller Kartoffel-Liebhaber! Das muss also was heißen.


Was ihr für die Pastinaken-Rübli-Pfanne braucht...

 

2 Pastinaken
1 gelbe Bete
2 rote Möhren
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch 
frische oder TK-Petersilie
Salz, Pfeffer
Schwarzkümmel
Kümmel
Paprika, edelsüß
etwas Öl zum Braten


Was ihr für die Pastinaken-Rübli-Pfanne machen müsst...


1.) Die Pastinake, die gelbe Bete und die roten Möhren in dünne Scheibchen schneiden. Wer einen Hobel hat und gerne damit arbeitet - tut euch keinen Zwang an. Die Zwiebel in dünne Halbringe schnibbeln und den Knoblauch fein hacken.

2.) Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Weil wir wollen, dass alle Scheibchen von dem Gemüse möglichst kross werden, braten wir das Ganze peu á peu von beiden Seiten knusprig an. Das dauert dann zwar etwas länger, aber schmeckt dafür am Ende auch umso leckerer. Also: Die Pfanne mit einer Schicht Pastinaken auslegen, von einer Seite knusprig braten. Umdrehen. Von der anderen Seite knusprig braten. Und aus der PFanne nehmen. Das Ganze so oft wiederholen, bis keine Gemüse-Scheiben mehr zum Braten da sind.

3.) Die Zwiebel und den Knoblauch glasig andünsten, die vorgebratenen Knollen-und Wurzel-Scheiben dazugeben und alles miteinander erhitzen. Mit den Gewürzen abschmecken, zuguterletzt die Kräuter dazugeben und servieren.


foto: martina lakotta

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