Mittwoch, 2. März 2016

Von Wurzeln und Rüben: Pastinaken-Rübli-Pfanne

Hier sehen Sie allerlei unterschätztes Gemüse in einer Pfanne vereint. foto: martina lakotta

Wenn alle Wurzel- und Knollen-Fanatiker bitte JETZT ihre Hand heben würden!

Nein? Niemand da?

Hm. 

Euer Verhältnis zu Wurzeln, Knollen und Rüben ist wohl eher stiefmütterlich. Pastinaken werden mit einem Naserümpfen betrachtet, bei gelben Beten winken alle ab und wer zur Hölle braucht bitte schön rote Möhren. Die orangen tuns ja wohl auch. Und schmecken tut das komische Zeuch am Ende eh nicht.  

Da frag ich mich: Woher kommt nur all dieser Unmut?
Ist ja auch nicht gerade die feine Art, irgendwas im Voraus einfach mal zu verurteilen. 
 
Und dann auch noch zu Unrecht. 

Gemüse hat nämlich auch Gefühle. Und ich würd meine Hand dafür ins Feuer legen, dass das alte Wurzel- und Knollengemüse zu den Sensibelchen im Gemüseregal gehört.

Also lasst uns heute doch einfach mal was Neues ausprobieren, etwas von dem uncoolen Zeug aka Knolle und Rübe besorgen und dann in ein leckeres Pfannengericht verwandeln. 
Muss ja nicht immer die Kartoffeln sein, die durch krosses Anbraten zu einer schmackhaften Bratkartoffel transformiert wird. Pastinaken sind nämlich auch keine schlechte Wahl und ein durchaus ehrwürdiger Ersatz für den Erdapfel. Und das kommt jetzt von mir als oller Kartoffel-Liebhaber! Das muss also was heißen.


Was ihr für die Pastinaken-Rübli-Pfanne braucht...

 

2 Pastinaken
1 gelbe Bete
2 rote Möhren
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch 
frische oder TK-Petersilie
Salz, Pfeffer
Schwarzkümmel
Kümmel
Paprika, edelsüß
etwas Öl zum Braten


Was ihr für die Pastinaken-Rübli-Pfanne machen müsst...


1.) Die Pastinake, die gelbe Bete und die roten Möhren in dünne Scheibchen schneiden. Wer einen Hobel hat und gerne damit arbeitet - tut euch keinen Zwang an. Die Zwiebel in dünne Halbringe schnibbeln und den Knoblauch fein hacken.

2.) Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Weil wir wollen, dass alle Scheibchen von dem Gemüse möglichst kross werden, braten wir das Ganze peu á peu von beiden Seiten knusprig an. Das dauert dann zwar etwas länger, aber schmeckt dafür am Ende auch umso leckerer. Also: Die Pfanne mit einer Schicht Pastinaken auslegen, von einer Seite knusprig braten. Umdrehen. Von der anderen Seite knusprig braten. Und aus der PFanne nehmen. Das Ganze so oft wiederholen, bis keine Gemüse-Scheiben mehr zum Braten da sind.

3.) Die Zwiebel und den Knoblauch glasig andünsten, die vorgebratenen Knollen-und Wurzel-Scheiben dazugeben und alles miteinander erhitzen. Mit den Gewürzen abschmecken, zuguterletzt die Kräuter dazugeben und servieren.


foto: martina lakotta

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